Mein Präsentationsportfolio

von Klaus Himpsl-Gutermann


Hier finden Sie aktuelle Infos von mir zu meinen Arbeitsgebieten, die auf der Seite Über mich kurz beschrieben werden. Zu meinem Schwerpunktthema E-Portfolio gibt es zwei Ansichten: einen allgemeinen Überblick sowie eine Zusammenfassung meiner Dissertation

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K. Himpsl-Gutermann
khimpsl K. Himpsl-Gutermann
Lehrgang Digitale Medienbildung für die Volksschule an der PH Wien, Anmeldeschluss 25.09., alle Infos hier: https://t.co/PT8wb0mtcr
K. Himpsl-Gutermann
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@ @ @ Wir arbeiten an einer rundherum besseren Lösung!
K. Himpsl-Gutermann
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@ @ musste leider gleich wieder weiter zu einem anderen Termin - aber swift playgrounds hat Spaß gemacht
K. Himpsl-Gutermann
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@ so wird das auch bei unserem neu eröffneten Future Learning Lab Wien 😉 #FLL #ZLI https://t.co/lXla9sjP3G

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Rezension: E-Portfolios in der universitären Weiterbildung | http://t.co/xYTGXy2F @
@shofhues
Sandra Hofhues

Mein Bücherregal

Abschlussdatum Titel Erledigt
28. Februar 2011 Artikel für E-Portfolio-Call
01. April 2011 Vortrag Wiki-Tagung Dortmund
04. April 2011 Defensio Lehrgang eEducation3
16. Mai 2011 Edu|Days 2011
20. Mai 2011 Graduierungsfeier Lehrgang eEducation3
26. Mai 2011 Lehrgangsstart eEducation5
30. September 2011 Erstabgabe Dissertation
05. Dezember 2011 Lehrgangsstart PKNM2
Abschlussdatum Titel Erledigt
03. Februar 2011 E-Portfolio Seminar HAK Schönborngasse Wien
24. Februar 2011 E-Portfolio Seminar IMST Burgenland
29. März 2011 Seminar im Lehrgang zum Unterrichtspraktikum
27. April 2011 E-Portfolio-Labor in Aarau
16. Mai 2011 Workshop zu Medienbildung in der Schule
07. Juni 2011 Vortrag an der PH-Wien
19. November 2011 Keynote ePortfolio-Tagung PH Freiburg
22. November 2011 Tagung zum E-Kultur-Portfolio
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2011 Writers Workshop LLL
09. April 2011 Forschungswerkstatt "Lernen in Netzwerk-Texturen"
18. April 2011 Projektpräsentation eEducation4
11. November 2011 Start Mentoring PKNM1

ZLI-Weblog

Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI)
Fresh Ideas in Education

Einladung zum Vernetzungstreffen der Jungen Medienpädagogik in Österreich

Wer kennt das nicht? -Man sitzt alleine am Schreibtisch, um bspw. eine Abschlussarbeit (Bachelor-Arbeit, Master Thesis, Dissertation, Projektantrag usw.) zu einem bestimmten Thema zu schreiben und hat das Gefühl allein auf weiter Flur zu sein. Der Austausch unter Gleichgesinnten mit ähnlichen Herausforderungen kann dabei einen großen Schritt weiterhelfen; sowohl bei inhaltlichen, als auch bei strukturellen oder organisatorischen Fragen. Daher starten wir einen Versuch der Vernetzung der Jungen Medienpädagog*innen in Österreich um ein Netzwerk der kollegialen Unterstützung zu schaffen. Ein erstes Treffen dazu findet am Dienstag, 16.10.2017, 18:00 – 20:00 Uhr, PH Wien statt.

Vernetzung der Medienpädagogik in Österreich

Die pädagogische Beschäftigung mit Medien erweist sich als hoch aktuelles Thema. Dies zeigen unter anderem die Digitalisierungsstrategie des österreichischen Bundesministeriums für Bildung  und die darin formulierte Einführung einer “Digitalen Grundbildung” ab der Volksschule und einer verpflichtenden Übung „Digitale Grundbildung“ für die Sekundarstufe, mit denen den Herausforderungen und Chancen des medialen Wandels begegnet wird. Ein Kennzeichen der neuen Medienwelten ist dabei ein nie dagewesenes Maß an Vernetzung – sowohl auf technischer als auch auf sozialer Ebene. Der vernetzten Medienwelt steht jedoch eine erstaunlich verinselte professionelle Medienpädagogik gegenüber.

Im Bereich praktischer Medienpädagogik in Österreich hat sich die Initiative Medienbildung Jetzt! etabliert. Im Bereich der Wissenschaft steht, zumindest im Bereich der Nachwuchsforscher*innen, eine österreichweite Vernetzung noch aus.

Daher laden wir alle Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich mit medienpädagogischen Themen beschäftigen, zu einem Treffen ein.

Das Ziel ist (junge) Medienpädagog*innen in Österreich, die aktuell mit dem Verfassen einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit respektive einer Qualifizierungsarbeit – von Bachelor-Arbeit bis Dissertation – befasst sind, zu vernetzen, wie es in Deutschland innerhalb der DGFE schon im Jungen Netzwerk Medienpädagogik gelingt. Gemeinsam wollen wir Strukturen erarbeiten, die den medienpädagogischen Nachwuchs unterstützen.

Das Treffen findet im Rahmen der österreichischen Woche der Medienkompetenz und im Anschluss an das Symposium FUTURE LEARNING?! der PH Wien statt.

Termin:  16.10.2017,18:00 – 20:00 Uhr
Ort: PH Wien, Grenzackerstraße 18; 1100 Wien, Haus 4: EIS-Studio (4.1.032)

Im Anschluss werden wir den Abend gemütlich bei einem Essen (Selbstzahler) ausklingen lassen.
Die Teilnahme am Treffen ist kostenlos.
Anmeldungen und Fragen an nina.gruenberger@phwien.ac.at.

Durch eine finanzielle Unterstützung der Sektion Medienpädagogik der ÖFEB – herzichen Dank! – können wir im Falle einer weiten Anreise (nicht aus Wien) und mangelnder Kostenübernahme bspw. durch die Hochschule einen kleinen Zuschuss zu den Reisekosten gewähren. Interesse bitte bei der Anmeldung bekannt geben. Die Vergabe erfolgt nach dem First-come-first-serve-Prinzip und gilt nur für Reisekosten (keine Übernachtungskosten) bis max. 70€/Person.

MMag. Nina Grünberger, PhD, Pädagogische Hochschule Wien
Wolfgang Ruge, MA, Universität Wien

Playaustria – die Messe der österreichischen Game-Szene

Am 15. Und 16. September fand erstmalig die Playaustria statt. Im Semperdepot, einer der wahrscheinlich schönsten Locations in Wien, trafen Games-Interessierte auf SpielentwicklerInnen, VertreterInnen verschiedener Ausbildungsstätten, so wie diverse Initiativen, alle im Feld Game Studies in Österreich unterwegs. Vorträge rundeten das unglaublich gelungene und sehr gut besuchte Angebot ab. Dank an den Organisator Jogi Neufeld vom subotron!

Ein poetisch berührendes Spiel ist Old Man’s Journey vom EntwicklerInnenstudio Broken Rules. Um Trauer von Frauen geht es im Anti-Spiel Jocoi von Sabine Harrer aka enibolas. Bemerkenswert auch das VR Spiel Ineo, ein Diplomprojekt aus der HTL Spengergasse für die Zielgruppe SeniorInnen. Und das sind bei weitem nicht alle Game-Highlights.

Beim Stand der Donau Uni Krems konnte mit der VR-Brille der Minecraft-Uni Campus durchwandert werden und nebenan Masken er-wischt werden.

Das Games Institute Austria  bietet u.a. spielpädagogisch und –didaktisch ausgerichtete SCHILFs & SCHÜLFs, wie auch Workshops mit Schulklassen an – gespielt wird analog und  digital. Playful Solutions haben u.a. Tools entwickelt, die einen didaktischen Rahmen für das Erarbeiten von Spielkonzepten mit Jugendlichen und Erwachsenen bieten, s.a. das Projekt We make games. Auch spielerische Coachingevents, wie die Superpower Discovery  sind im Angebot.

In der Keynote von Lena Robinson & Konstantin Mitgutsch von Playful Solutions zu „Digitale Spielpädagogik in Österreich. Über spielerische Gipfel und pädagogische Täler“, wurde die PH Wien  gemeinsam mit der KPH Wien/Krems als einer der Gipfel im Bereich Forschung & Game Studies genannt. Danke! Wir sind hochmotiviert und bestens in Form für diesen Gipfelsturm!

Und insgesamt  hat sich wieder gezeigt: In Österreich tut sich ganz viel Innovatives in Sachen Games und Play&Learn!

Next stop: game city & f.r.o.g.

ExpertInnen-Kick off zu „We Make Games“

Am 6.9.2017 fand der ExpertInnen-Kick off zu einem neuen Projekt statt. „We Make Games“ ist ein partizipatives Spielentwicklungsprojekt in Schulklassen der Sekundarstufe II im Auftrag des Bildungsministeriums. 50 Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlichster Unterrichtsgegenstände aus 25 Schulen österreichweit werden unterstützt und begleitet mit ihren Schülerinnen und Schülern digital umsetzbare Spielkonzepte zu entwickeln.

Lena Robinson und Konstantin Mitgutsch von Playful Solutions, die das Projekt durchführen, haben Tools entwickelt, die einen sehr praktikablen didaktischen Rahmen für Spielkonzeptentwicklung bieten. In einer zweiten Phase werden fünf ausgewählte Teams gemeinsam mit professionellen Spieldesignerinnen und -designern einen spielbaren Prototyp ihres Games bauen.

Der ExpertInnen Kick off mit Lena Robinson & Konstantin Mitgutsch (Playful Solutions), Sonja Gabriel (KPH Wien/Krems), Michael Heiml (FH Hagenberg & ovos), Thomas Kunze (Games Institute Austria), Kai Wichmann (We are Better) und Katharina Mittlböck (PH Wien, ZLI) war außerordentlich produktiv.

Im Fokus dieses Projektes sollen die Lehrerinnen und Lehrer stehen. Ziel ist es making games – seien es Spielkonzepte oder bereits spielbare Games – als didaktisch lohnendes Lernszenario in die Schulen zu bringen. Lernende entwickeln dabei ein playful mindset – wie Thomas Kunze es nennt – um Herausforderungen und auch Scheitern als integrativen Bestandteil von Lernen und Problemlösen verstehen zu können.

Das ZLI stellt das neue future learning lab als Vernetzungsraum für Austausch, und Workshops, beispielsweise mit den Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung. Katharina Mittlböck (ZLI) wird als Expertin beratende Funktion haben sowie auch Jurymitglied sein, wenn es um die Auswahl der Gamekonzepte geht, die in der 2. Projektphase umgesetzt werden sollen.

 

 

 

Prima! Digitale Medien in der Primarstufe

Am 11. September 2017 fand am ZLI eine Informationsveranstaltung zum Weiterbildungslehrgang „Digitale Medienbildung in der Primarstufe“ statt. Nach der Begrüßung durch Klaus Himpsl-Gutermann (Leitung des Zentrums für Lerntechnologie und Innovation) und einer Vorstellung des Lehrgangs durch Nina Grünberger (Lehrgangsleitung) bzw. der neuen Kollegin Katharina Mittlböck haben Petra Tratberger und Brigitte Hübel-Fleischmann Einblicke gegeben, wie Unterricht mit Einsatz digitaler Medien an Volksschulen aussehen kann. Anschließend wurden bereits erste inhaltliche Fragen sowie bspw. Erfahrungswerte zur (Beschaffung der) technischen Ausstattung ausgetauscht. – Gerade ein solcher Austausch von Interessierten am Thema mit unterschiedlichen Erfahrungswerten und technischen Möglichkeiten untereinander sowie mit Expert*innen aus der pädagogischen Praxis und Wissenschaft und Forschung steht im Zentrum des Weiterbildungslehrgangs.

Am 18. September 2017 findet von 17:00-18:00 Uhr zum Lehrgang eine eLecture über die Virtuelle Pädagogische Hochschule statt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Hier geht es zu weiteren Infos zum Lehrgang „Digitale Medien in der Primarstufe“
Kontakt: zli@phwien.ac.at
Lehrgangsstart: 5. Oktober 2017
Bewerbungsschluss: 25. September 2017

Pressetermin: ZLI beim Launch der Areeka Augmented Reality App

Areeka produziert ein Themenheft, welches Augmented Reality und 3D-Animationen benutzt, um die Lernerfahrung für Schülerinnen und Schüler intensiver und nachhaltiger zu gestalten.

Der offizielle Launch der Areeka App fand am 6. September 2017 vor Fachpublikum und Medienvertreter_innen in Wien statt. Präsentiert wurde die Augmented-Reality-Anwendung von Arkadi Jeghiazaryan (CEO, Amlogy) sowie den Gastsprechern Michael Dell (Sprecher der Expert Group Innovation und Technologietransfer der Wirtschaftskammern Österreichs), Patrick André (Geschäftsleitung, Morawa Holding GmbH) und Hermann Morgenbesser (Koordinator des neuen FLL an der PH Wien).

‘Licht und Wasser’ ist ein innovatives Themenheft für Schülerinnen und Schüler, mit Lernerlebnissen basierend auf der Augmented-Reality-Technologie. Mit diesem Themenheft und der kostenlosen Areeka-App bekommen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, visualisierte Lerninhalte zu erleben. Die Areeka-Technologie ermöglicht es, Physik und Phänomene wie Sonnenfinsternis oder Mondphasen auf Smartphones zum Leben zu erwecken, und aktiviert somit alle drei kreativen Lerntypen: visuell, auditiv und haptisch.

“Anwendungen aus dem Bereich der Virtual und Augmented Reality werden schon in naher Zukunft große Bereiche unseres beruflichen und privaten Alltags durchdringen”, so Michael Dell. Amlogy CEO Arkadi Jeghiazaryan ist bemüht, das thematische Angebot beständig zu erweitern und ergänzt: „Im Bildungsbereich besitzt die Technologie immenses Potenzial, das Lernerlebnis an Schulen nachhaltig und abwechslungsreich zu gestalten.“ Als Spezialist aus dem Verlagswesen sieht auch Patrick André die Digitalisierung als gestalterische Chance: „Areeka hat hier einen hervorragenden Impuls gesetzt, wie wir durch die konsequente Symbiose zwischen Informationstechnologie und modernster Drucktechnik das Lernerlebnis neu definieren können.“

Hermann Morgenbesser (ZLI PH Wien) spannte in seiner Kurzpräsentation den Bogen von den Lernzonen im FLL zu den Herausforderungen an Schulen und Schulbuchverlage durch die neuen technologischen Trends. Er sieht in der Entwicklung der Augmented und Virtual Reality ein ähnlich breites Feld tentativer Annäherung von Industrie und Schule, wie es schon in der Robotik im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Bildung zu beobachten ist. Er wies auch darauf hin, dass im Rahmen des Symposiums zur „Woche der Medienkompetenz“ am 17.10 .2017 an der Pädagogischen Hochschule in Wien im FLL Labor Lernszenarien mit Augmented Reality gezeigt werden.

Zur Technik der Amlogy-App:

Jedes gedruckte Papier oder Objekt kann über die Areeka-App mit dem dazugehörenden digitalen Inhalt zum Leben erweckt werden. Die Bilder enthalten Markierungen, die beim Scannen durch die Areeka-App zusätzliche mediale Inhalte zum Erscheinen bringen. Nach der Installation der App richtet man die Kamera vom Smartphone oder Tablet auf die Seite. Die App lässt eine 2D-, Audio- oder 3D-Animation zum jeweiligen Thema auf dem Bildschirm erscheinen. Dies unterstützt die Lernenden im Verstehen und Verarbeiten vorher gelesener Inhalte. Die kostenlose Areeka-App ist als Beta-Version auf allen iOS- und Android-Geräten verfügbar.

Weitere Informationen:

 

 

 

letzte Aktualisierung am 21. September 2017, 12:03

2. Austauschtreffen des AK Service Learning

ildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SAAuf Einladung von Thomas Sporer und Julia Sonnleitner war ich am gestrigen Montag beim Arbeitskreis Service Learning zu Gast. Service Learning oder „Bildung durch Verantwortung“ ist eine im deutschsprachigen Raum noch recht wenig verbreitete Form des hochschulischen Lernens, bei dem die Studierenden sich mit und für Non-Profit-Organisationen in Freiwilligenprojekten engagieren und gleichzeitig diese Projektarbeit in ihr Studium integriert wird. Tom Sporer hat bereits vor fast zehn Jahren an der Uni Augsburg mit dem „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ eine Form des Service Learning entwickelt und ist seither einer der „Promotoren“ dieser Bewegung. Ich selbst habe mich bisher noch wenig mit diesem Thema beschäftigt, nichtsdestotrotz gibt es viele Anknüpfungspunkte zu meiner Arbeit, zumal die Reflexion zur Unterstützung von Professionalisierung ein wichtiges Element beim Service Learning darstellt, die auch in meinen beiden Schwerpunktfeldern der letzten zehn Jahre (akademische Weiterbildung und Lehrer_innenbildung) eine zentrale Rolle spielt.

In meinem Vortrag mit dem Titel Reflektieren will gelernt sein! habe ich – ausgehend von den wesentlichen Referenzpunkten in der Literatur, allen voran John Dewey – deshalb einen Schwerpunkt auf die Reflexion in der (E-)Portfolioarbeit gesetzt und von meinen Erfahrungen an der Donau-Uni Krems und der PH Wien berichtet. Mit Blick auf die Thementische, die für den Nachmittag geplant waren und bei denen die Anleitung von Studierenden zur Reflexion im Mittelpunkt standen, habe ich meinen Vortrag mit dem schreibdidaktischen Modell von Gerd Bräuer abgeschlossen, da sich dieses vor allem auch in der praktischen Anwendbarkeit bewährt, ohne die theoretische Fundierung zu vernachlässigen. Tom Sporer hat anschließend einige Eckpunkte zu Service Learning vorgestellt, die sich sowohl mit der Implementierung an der Hochschule beschäftigen als auch mit didaktischen Methoden der Anleitung und Begleitung der studentischen Projekte, u. a. das Constructive Alignment nach Biggs als didaktische Rahmung.

In den anschließenden, sehr spannenden Diskussionsrunden hat sich für mich wieder einmal gezeigt, wieviele Fäden im E-Portfolio zusammenlaufen, sei es als Medium für die Projektarbeit oder als Kristallisationspunkt für die Reflexionsprozesse von Studierenden wie Lehrenden. Diese Verflechtungen haben es uns dann für den Nachmittag schwierig gemacht, klar abgegrenzte Teilthemen für Kleingruppen zu finden. Umgekehrt sahen Tom und ich uns beide auch in unserer Auffassung bestärkt, die E-Learning sowieso nie als Selbstzweck sieht, aber sogar wesentlich über die rein didaktische Komponente hinausgeht.

In Österreich ist Service Learning – zumindest meines Wissens nach – ein eher noch unterbelichtetes Feld, dessen Bedeutung aber nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die bedenklichen Entwicklungen der letzten Jahre mit dem „Zwischenkulminationspunkt“ Bundespräsidentenwahl zeigen, dass wir ernsthafte gesellschaftliche Probleme haben, die weitgehend als „Bildungsproblem“ gesehen werden können, dem wir auch mit neuen Ansätzen in der Bildung begegnen sollten. Auch die Hochschulen müssen sich zunehmend dieser zivilgesellschaftlichen Verantwortung stellen, und zwar deutlich über ein „fächerübergreifendes Prinzip Politische Bildung“ hinaus. Service Learning ist einer dieser Ansätze, mit dem sich zu beschäftigen auch ein künftiges lohnendes Ziel für das ZLI bzw. für mein Institut an der PH Wien sein könnte – Anknüpfungspunkte gibt es bei uns an der PH wohl sehr gute.

Wer kennt in Österreich an Hochschulen Ansätze von Service Learning, die schon etabliert sind? Gibt es Arbeitsgruppen oder Netzwerke? Untergekommen sind mir bisher nur die Sustainability Challenge als Uni-Kooperationsprojekt in Wien sowie eine Initiative an der Uni Graz. Wer kennt noch mehr? Und wer hätte Lust, in diese Richtung etwas zu investieren?

(Shortlink zu diesem Beitrag http://tinyurl.com/aksl-2016,
Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SA)

Angehängte Dateien:
2016-05-30-Himpsl-Gutermann-paedagogische-Professionalitaet-in-der-Reflexion.pdf (6MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 29. Mai 2016, 15:02

Einsatz von Tablets im Unterricht

previewAuf Einladung des Kultusministeriums in Baden-Württemberg bin ich morgen an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen zu Gast. Mit kommendem Schuljahr wird ein Schulversuch gestartet, bei dem Tablets in beruflichen Schulen zum Einsatz kommen werden. Vorbereitend und begleitend gibt es ein Lehrgangsangebot der Akademie in der Workshop-Reihe OES (Operativ Eigenständige Schule) mit einem zweitägigen Workshop, in dem die Schulteams ihre ersten Unterrichtskonzepte mit den Tablets planen. 

Ich werde in meinem Impulsvortrag einerseits an meinem letzten Beitrag anknüpfen und "eine kurze Geschichte des E-Learning" als Einstieg wählen. Der Blick auf etwa 40 Jahre E-Learning mit den Haupttrends und Fehlern, aus denen es zu lernen gilt, leitet über auf die aktuellen bildungstechnologischen Trends, wovon viele davon unmittelbar mit Tablets zusammenhängen bzw. umgesetzt werden können. Wichtiger als der Blick auf die Technologie ist aber, unter welchen Bedingungen solche "innovativen Projekte" erfolgreich verlaufen. Dazu fasse ich die Erkenntnisse aus zwei Dissertationen zusammen, die zu den wenigen längerfristigen Studien rund um den Einsatz von digitalen Medien in der Schule im deutschsprachigen Raum gehören. Ein kritischer Punkt ist dabei auch immer die Frage des Assessments: werden die Tablets in Prüfungssituationen zugelassen?

Angehängte Dateien:
2015-07-17-Himpsl-Gutermann-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.pdf (6,9MB) - Download
2015-07-17-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.odp (11,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 16. Juli 2015, 21:25 | Kommentare (0)

Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft

So wie Augmented-Reality-Anwendungen die Verbindung zwischen realen und virtuellen Welten herstellen, weisen sie gleichzeitig den Weg, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen kann. Grafiken werden zu dreidimensionalen Modellen, Texte zu lebendigen Geschichten, Aufgaben zu interaktiven Übungen und Lernsequenzen zu dynamischen Lerneinheiten, die vielfältige Wege in neue Lernwelten eröffnen. Adaptiv, spielerisch und mobil sind die Lernumgebungen von morgen, die wir mit Tablets & Co schon heute gestalten können.

So lautet das Abstract meines Kurzbeitrags, den ich heute Abend als Keynote zum T-Mobile Connected Kids Event "Digit@le Vermessung des Klassenzimmers" beisteuern darf. Um das Potenzial von Tablets für den Schuleinsatz in Zukunft einschätzen zu können, werde ich zunächst einen Blick in die Vergangenheit werfen und das Publikum auf eine "kleine Zeitreise des eLearning" einladen. Ein Blick auf die Horizon Reports der letzten sieben Jahre zeigt, wie viele der wichtigsten bildungstechnologischen Trends bei Tablet & Smartphone zusammenlaufen. Insbesondere Augmented Reality Anwendungen zeigen, wohin die Reise gehen kann: gedruckte Schulbücher, die mit AR-Apps multimedial angereichert werden. Ein schönes Beispiel der Illustration der kreativen Möglichkeiten ist der oskar-prämierte Kurzfilm "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore", zu dem auch ein wunderschönes Bilderbuch und eine fantastische App dazu herausgegeben wurden (die App in "Action" zeigt dieses Video hier).

Short-URL: http://tinyurl.com/fliegendes-klassenzimmer-2015

Angehängte Dateien:
2015-05-28-Himpsl-Gutermann-Fliegendes-Klassenzimmer.pdf (4,1MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 28. Mai 2015, 15:15 | Kommentare (0)

Eröffnungsvortrag beim eBazar 2015

eBazarEs freut mich sehr, dass ich morgen - quasi beim "Heimspiel" an der PH Wien - den eBazar 2015 eröffnen darf. Mein Vortrag trägt den Titel "Zeig, was du kannst! Lernerfolge sichtbar machen mit E-Portfolios und Open Badges", wobei ich von der Frage ausgehe, warum eine Lehrperson im Jahr 2015 mit ihrer Schulklasse in die E-Portfolio-Arbeit einsteigen sollte - sprechen doch zunächst viele "äußere Gründe" klar dagegen: Datenschutzbedenken beispielsweise, die durch nicht abreißen wollende NSA-Enthüllungen potenziert werden; das Megaprojekt "Zentralmatura", das durch nicht abreißen wollende Pannenmeldungen die höheren Schulen verunsichert; die steigende Zahl an Standardtestungen, die den Schulen immer weitere zusätzliche Belastungen zumuten und deren Wert unklar ist. Warum also noch eine Prüfungsmethode, bei der außerdem Daten von Kindern und Jugendlichen auf Webservern abgelegt werden?

vorschaubildE-Portfolios sind für mich der ideale Brückenschlag zwischen reformpädagogischen Ansätzen, die den individuellen Lernfortschritt des einzelnen in den Mittelpunkt schulischen Bemühens rücken, und dem Einsatz digitaler Medien, die im Sinne der digitalen Agenda unsere Jugendlichen bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten und ihnen gleichzeitig einen (selbst-)kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln. Forschendes Lernen, Öffnung des Klassenraums, komplexe Aufgabenstellungen mit Weltbezug sind reformpädagogische Anliegen, die sich mit E-Portfolios in der Schule von heute zeitgemäß realisieren lassen, während gleichzeitig der Umgang mit der eigenen digitalen Identität und Fragen der Online-Reputation zum Thema von Schule werden. Open Badges eröffnen als "junge" Initiative neue Möglichkeiten in der Vergabe von Anerkennungen für Lernleistungen, wobei hier nicht nur das klassische Verhältnis von "Bildungseinrichtung" und "Lernenden" zu sehen ist, sondern insbesondere auch Peer-Review-Prozesse auch in der Schule schon mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten.

Im zweiten Teil des Vortrages werde ich kurz auf die Ergebnisse der KidZ-E-Portfolio-Studie 2014 eingehen, die das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) im Auftrag des bm:bf durchgeführt hat. Ergebnis ist einerseits eine "E-Portfolio-Landkarte" Österreichs mit den Hot Spots an Schulen und Hochschulen, und andererseits eine detaillierte Darstellung und Analyse von exemplarischen Einsätzen an acht Schulen. Die Ergebnisse der Studie sind unter http://tinyurl.com/kidz-eportfolio-2014 einsehbar und werden im Track "Lernen sichtbar machen" am zweiten Tag des eBazars im Detail vorgestellt. In diesem Track werden auch Gäste aus Irland und von der Donau-Universität Krems Aktuelles aus dem EUfolio-Projekt berichten.

Weiterführende Links und Materialien:

Angehängte Dateien:
2015-02-25-Himpsl-Gutermann-eBazar.pdf (8,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 24. Februar 2015, 22:46 | Kommentare (0)

Alternative Assessmentformen von E-Portfolios bis Open Badges

VortragsfolienUnter dem Titel "Zeugnis ablegen" habe ich auf der Learntec im Februar zum ersten Mal auf die Gefahr hingewiesen, dass E-Portfolios und Open Badges eher für ein "Assessment of Learning" missbraucht werden, als die individuellen Lernprozesse und -fortschritte der Lernenden zu stützen. Auf der Learntec war die Vortragszeit sehr knapp bemessen, so dass ich die zentralen Gedanken nur kurz entfalten konnte - morgen in Landshut auf der 3. Arbeitstagung des Schulversuchs "lernreich 2.0" habe ich mehr Zeit und hoffe, deutlicher auf Chancen und Gefahren dieser alternativen Assessmentformen hinweisen zu können.

Angehängte Dateien:
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.pdf (2,1MB) - Download
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.swf (1,1MB) - Download
2014_03_28_Landshut_lernreich_2_0.odp (6,3MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 27. März 2014, 23:28 | Kommentare (1)

Ältere Blogbeiträge von mir finden sich auf

www.bildungstechnologie.net.

Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Januar 2015 Keynote auf der Veranstaltung "Zukunft: lernen"
06. Februar 2015 Vortrag "Selbstlernphasen und eLearning"
25. Februar 2015 Keynote auf dem eBazar 2015
22. April 2015 Keynote EUfolio Conference
28. Mai 2015 Keynote: Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft
17. Juli 2015 Keynote: Einsatz von Tablets im Unterricht
Abschlussdatum Titel Erledigt
05. Februar 2014 Vortrag auf der Learntec in Karlsruhe
04. März 2014 International ePortfolio Workshop Ljubljana
13. März 2014 Workshop zu E-Portfolios und Mobiles Lernen
15. März 2014 LV zu Medienbildung in der Schule
28. März 2014 Abschluss-Keynote Tagung "Lernreich 2.0"
21. Mai 2014 Abschluss-Keynote Tag der Lehre FH Hagenberg
17. September 2014 Workshop Europortfolio Austrian Chapter
05. November 2014 Vortrag Train-the-Trainer auf der Personal Austria
18. November 2014 Vortrag auf dem Symposium zur Professionalisierung von Lehrenden der Fort- und Weiterbildung
Abschlussdatum Titel Erledigt
01. Januar 2013 Beginn Elternteilzeit
01. Februar 2013 Kickoff-Meeting Europortfolio Zagreb
08. Mai 2013 Kickoff-Meeting EUfolio Irland
10. Juli 2013 ePIC London 2013
01. September 2013 Wechsel an die Pädagogische Hochschule Wien
25. Oktober 2013 Start Hochschullehrgang Hochschuldidaktik
Abschlussdatum Titel Erledigt
07. Januar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
20. Februar 2013 Workshop an der HAW Hamburg
25. Februar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
01. März 2013 Seminar an der Fremdsprachenschule Landshut
22. März 2013 Lehrveranstaltung zur Didaktik von eLearning in der PH Wien
26. April 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
10. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Lehrgang Educational Leadership
14. Mai 2013 Vortrag beim Int. Kanzlertreffen der dt. Fachhochschulen
30. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
06. Juni 2013 Lehrveranstaltung im Modul IT und Neue Medien in der Bildung im Lehrgang Bildungsmanagement
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2012 Endabgabe Dissertation
15. März 2012 Rigorosum
22. März 2012 Defensio eEducation4
03. Mai 2012 Lehrgangsstart eEducation6
08. Juni 2012 Graduierungsfeier eEducation4
10. September 2012 GMW-Tagung 2012
15. Oktober 2012 Defensio PKNM1
16. Oktober 2012 Beginn Elternkarenz
Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Februar 2012 Seminar zu Learning Outcomes
26. März 2012 Seminar zu Learning Outcomes
02. April 2012 Workshop zu E-Portfolios am Onlinecampus VPH Burgenland
11. Mai 2012 bmukk - PH Treffen Wien
25. Mai 2012 Vortrag Universität Graz
10. Juli 2012 Speaker ePIC 2012 London
11. September 2012 Paper GMW 2012
08. Oktober 2012 Keynote Tag des eLearning an bayerischen Gymnasien
Abschlussdatum Titel Erledigt
09. März 2012 Springday 2012
11. April 2012 Edudays 2012
05. Oktober 2012 Students' Day 2012

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