Im Blickfeld von Klaus Himpsl-Gutermann: Mein Weblog : Keynote beim 1. Tag des E-Learning an bayerischen Gymnasien

Keynote beim 1. Tag des E-Learning an bayerischen Gymnasien

1. Tag des E-Learning an bayerischen GymnasienBereits vor etwa einem Jahr kam die Anfrage von Marion Freytag, Medienpädagogisch-informationstechnische Beraterin für Gymnasien im Zuständigkeitsbereich des Ministerialbeauftragten für Oberbayern West, den Eröffnungsvortrag beim 1. Tag des E-Learning an bayerischen Gymnasien an der TU München in Garching zu halten. Diese Einladung habe ich gerne angenommen, ist es doch nach 13 Jahren, die ich inzwischen in Österreich lebe, eine Art "Rückkehr" in meine Heimat Bayern (ich hatte 1999 eine Stelle als Lehrer in Vorarlberg angetreten, weil ich als Mathe/Physiklehrer für das bayrische Gymnasium auf der Warteliste stand). Bei dieser Veranstaltung, die neben meinem Vortrag mit Infoshops zu diversen Unterrichtsbeispielen als Fortbildung für Gymnasiallehrkräfte gestaltet war, wurde insbesondere "5 Jahre Bayern-Moodle" gefeiert.

Vorschaubild FoliensatzBei meinem Vortrag habe ich versucht, ausgehend von der Frage, wie ich für den E-Learning-Einsatz an der Schule generell motivieren kann, eine Brücke zum Medienbildungsauftrag der Schulen zu schlagen - für mich das Hauptargument, warum es nicht nur zur freien Methodenwahl von Lehrkräften gehört, E-Learning einzusetzen oder nicht, sondern zumindest auf Schulebene Entscheidungen getroffen werden müssen, in welchen Gegenständen, Jahrgangsstufen, Projekten, etc. neue Medien zum Einsatz kommen. Neben einer (überwiegend) geschlossenen Plattform wie Moodle sollte dabei ein E-Portfolio-Einsatz in Erwägung gezogen werden, der eine schrittweise Öffnung des Unterrichts in Richtung "Vernetztes Lernen" möglich macht. Meine Folien können hier im PDF-Format (2,7MB) heruntergeladen werden.

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Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 08. Oktober 2012, 17:10

Feedback

Sigi

Lieber Klaus, es freut mich ungemein, dass du jetzt wieder zu deinen Wurzeln zurückgekehrt bist und die erfolgreiche Implementierung von Mahara in Österreich auch in Deutschland propagierst! Besondes gut gefallen mir die beiden Folien über den Teufelskreis der mangelnden Medienkompetenz und die Forderung, dass dieser Teufelskreis schon aud schulischer Ebene durchbrochen werden muss. Alerdings sehe ich den Ansatzpunkt da eher in der Ausbildung der Referendare, die dann allerdings in der Schule oft ausgebremst werden durch Tutoren, die mit eLearning nichts zu tun haben wollen.... vicious circle... ich denke auch, in den Schulen muss es eine Verbindlichkeit geben..... aber da kommt dann schon wieder der Personalrat .... arrrgggh......   kommst du auf die MoodleMoot nach München? Es gibt einen Mahara Track!!!!

Klaus Himpsl-Gutermann - 10. Oktober 2012, 21:18

Liebe Sigi,

vielen Dank für deine nette Rückmeldung :-)

Ja, das ist sicher die entscheidende Frage, an welcher Stelle der Teufelskreis am besten geknackt werden kann - ich gebe dir recht, dass dies am besten schon in der Lehramtsausbildung erfolgen sollte ... ich sehe hier beim E-Portfolio ob seiner Vielseitigkeit eine große Chance, denn als Student kann ich es für mein persönliches Wissensmanagement nutzen, dann vielleicht als Teaching Portfolio zur Reflexion meiner ersten Praxiserfahrungen, und später dann beim Einsatz in meinen eigenen Klassen. Aber was waren die dringlichsten Fragen, die auch in München wieder gekommen sind: Datenschutz und potentielle Copyrightverletzungen ...

Zur MoodleMoot werde ich nicht kommen - zum einen bin ich kein besonderer Moodle-Fan, zum anderen lege ich ab nächster Woche erstmal ein Elternjahr ein :-)

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