Mein Präsentationsportfolio

von Klaus Himpsl-Gutermann


Hier finden Sie aktuelle Infos von mir zu meinen Arbeitsgebieten, die auf der Seite Über mich kurz beschrieben werden. Zu meinem Schwerpunktthema E-Portfolio gibt es zwei Ansichten: einen allgemeinen Überblick sowie eine Zusammenfassung meiner Dissertation

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Die Vorbereitungen laufen eh schon auf Hochtouren, nun ist es endlich amtlich: Lehrplan zur Digitalen Grundbildung… https://t.co/4xMPqFSTRN
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@ @ @ dem schließe ich mich voll und ganz an!
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RT @: der @ hat ein großartiges #PREPARESymposium2018 auf die Beine gestellt. chapeau! 🎩 anregenste Hirnnahrung, spannend…
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Rezension: E-Portfolios in der universitären Weiterbildung | http://t.co/xYTGXy2F @
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Sandra Hofhues

Mein Bücherregal

Abschlussdatum Titel Erledigt
28. Februar 2011 Artikel für E-Portfolio-Call
01. April 2011 Vortrag Wiki-Tagung Dortmund
04. April 2011 Defensio Lehrgang eEducation3
16. Mai 2011 Edu|Days 2011
20. Mai 2011 Graduierungsfeier Lehrgang eEducation3
26. Mai 2011 Lehrgangsstart eEducation5
30. September 2011 Erstabgabe Dissertation
05. Dezember 2011 Lehrgangsstart PKNM2
Abschlussdatum Titel Erledigt
03. Februar 2011 E-Portfolio Seminar HAK Schönborngasse Wien
24. Februar 2011 E-Portfolio Seminar IMST Burgenland
29. März 2011 Seminar im Lehrgang zum Unterrichtspraktikum
27. April 2011 E-Portfolio-Labor in Aarau
16. Mai 2011 Workshop zu Medienbildung in der Schule
07. Juni 2011 Vortrag an der PH-Wien
19. November 2011 Keynote ePortfolio-Tagung PH Freiburg
22. November 2011 Tagung zum E-Kultur-Portfolio
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2011 Writers Workshop LLL
09. April 2011 Forschungswerkstatt "Lernen in Netzwerk-Texturen"
18. April 2011 Projektpräsentation eEducation4
11. November 2011 Start Mentoring PKNM1

ZLI-Weblog

Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI)
Fresh Ideas in Education

PREPARE Symposium 2018: It’s Time to Reflect!

Unter dem Motto „Preflection – Inflection – Reflection“ fand am 18.04.2018 an der PH Wien das internationale Symposium zum Erasmus+ Projekt „PREPARE – Promoting reflective practice in the training of teachers using e-Portfolios“ statt. Im Zentrum der Veranstaltung standen Fragen zur Förderung von Reflexions- und Lehrkompetenz sowie zum Wissens- bzw. Praxiserfahrungsaustausch auf der Basis von Videoreflexion, E‑Portfolioarbeit und Learning Analytics. Bereits im Vorfeld konnten die Teilnehmenden den PrepareCampus kennenlernen, sich Videos zu den Inhalten des Symposiums ansehen und so in einen direkten Dialog zum Thema der reflexiven Praxis einsteigen. Am Symposiumstag selbst fand ein f2f-Austausch in Form von Impulsreferaten, Workshops und Diskussionen statt, nach dem Symposium soll nun an den Ergebnissen weitergearbeitet werden. Ziel ist es, auf den bisherigen Projekt-Erfahrungen und den Inhalten und Impulsen aus dem Symposium aufbauend, eine bildungspolitische Agenda zu entwickeln.

Nach der Preflection- und Inflection-Phase startet nun jene der Reflection: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums haben Zugang zum PrepareCampus. Dort werden die Ergebnisse der Workshops und die Zusammenfassungen der Impulsvorträge und Diskussionen dokumentiert und stehen zur weiteren Kommentierung zur Verfügung.

Die Videomitschnitte der Impulsreferate von

Wolf Hilzensauer

Gerd Bräuer

Sascha Jung

Karen Schramm

Thomas Häcker

können auch unter

nachgesehen werden.

Weitere Infos zum Projekt sind hier zu finden, eine Foto-Galerie auf Flickr hier.

Erasmus Mobility Programme – Study visit of teachers from Greece

From April 15 to April 22, 2018, twenty teachers from Patras and Nafpaktos, Greece, will attend a study week at the University College of Teacher Education Vienna (PH Wien) in the course of an Erasmus mobility programme.

The participating teachers work in secondary vocational education (technical department) and come from two Greek schools, the 2nd Laboratory Center of Patras (2nd LC) and the DIEK NAYPAKTOU

The major objective of the 2nd Laboratory Center of Patras, for example, is to provide support to local professional technical schools and other training institutions through fully equipped laboratories.

The training week for the Greek teachers is organized by PH Wien, represented by the ZLI (the Center for Learning Technology and Innovation, with the project coordinators Martin Sankofi and Petra Szucsich) as well as the IWQ (project coordinator Katharina Grubesic). Although the main focus of the study visit at PH Wien lies on digital learning and mobile learning, the programme also includes information on the Austrian educational system as well as several school attendance trips at vocational colleges in Vienna with an emphasis on e-learning.

The Erasmus mobility programme

The Erasmus mobility programme is, on the one hand, supposed to strengthen the relation between Austria and Greece for a mutual improvement of elearning and mobile learning strategies. On the other hand, it promotes a stronger coherence between different EU countries, so as to ensure that skills and qualifications can be easily recognized across borders.

Links

ZLI bei der Langen Nacht der Forschung

Das ZLI der PH Wien ist bei der Langen Nacht der Forschung am Freitag, den 13. April 2018, doppelt mit dabei, nämlich am Forschungspfad in der Innenstadt und am Campus der PH Wien im 10. Bezirk.

Am Forschungspfad betreuen wir am Burgtor beim Heldenplatz ein Vortragszelt zur „Digitalen Grundbildung“ für das BMBWF, zusammen mit der PH Niederösterreich und DavinciLab. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Projekt „Denken lernen – Probleme lösen“, mit dem informatisches Denken österreichweit in mehr als 100 Volksschulen umgesetzt wird. Dafür wurden in 9 Bundesländern an Pädagogischen Hochschulen spezielle Lehr-Lern-Labore eingerichtet (EIS = Education Innovation Studio). Beispielhaft zeigen Mitmach-Stationen, wie mit Lego WeDo Baukästen oder Microbit-Controllern Roboter gebaut und gesteuert werden können, wie Kinder mit Stop-Motion-Filmen eigene Geschichten und kreative Ideen umsetzen oder wie im Projekt Ö1 macht Schule Unterrichtsmaterialien rund um Ö1-Radiosendungen anspruchsvolle, aber aktuelle und wichtige Themen ins Klassenzimmer bringen – schnell, mobil und interaktiv mit Handy und Headset.Und die PH Wien in Favoriten ist selbst als Standort mit dabei, mit tollen Einblicken in unsere innovativen Lernräume wie Lego-Labor, Haus der Mathematik, Lernwerkstatt am Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte. Folgende Mitmachstationen sind geöffnet:

MLA 2018 – jetzt einreichen

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung schreibt auch in diesem Schuljahr den MEDIA LITERACY AWARD [MLA] aus.
Wir laden LehrerInnen und SchülerInnen aller Schularten und Schulstufen herzlich ein, ihre im Rahmen des Unterrichtsprinzips Medienerziehung hergestellten Medienprojekte einzusenden.
Der MEDIA LITERACY AWARD [MLA] ist ein europäischer Medienbildungswettbewerb für alle Formen von kreativen und kritischen Medienprojekten, die im Unterricht entstehen. Eine Fachjury zeichnet die besten Teams bei einer feierlichen Preisverleihung aus.

Wir freuen uns auf Ihre Projekte!

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ANMELDUNG & INFOS finden Sie unter: https://www.mediamanual.at/media-literacy-award/

EINSENDESCHLUSS ist der 15. Juli 2018

EINSENDUNGEN – POSTADRESSE
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Abt. IT/3A Medienbildung
Kennwort: [mla]
Minoritenplatz 5
A-1010 Wien

DIE PREISVERLEIHUNG findet vom 17. bis 19. Oktober 2018 im MuseumsQuartier – DSCHUNGEL Wien statt: https://www.mediamanual.at/veranstaltungen/

PROJEKTLEITUNG & KONTAKT
Renate Holubek, MSc
M +43 676 3172051
T +43 1 27 69 788
E-Mail: renate.holubek@mediamanual.at

Die Zukunft des MINT-Lernens

Die Deutsche Telekom Stiftung fördert einen Entwicklungsverbund von fünf Hochschulen über drei Jahre mit € 1,6 Mio. Klaus Himpsl-Gutermann vom ZLI der PH Wien war als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Projektes bei der zweitägigen Auswahlsitzung Ende März in Bonn mit dabei.

Bereits über viele Jahre fördert die Deutsche Telekom Stiftung innovative Entwicklungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule, vor allem mit Blick auf die MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. So wurden beispielsweise in einem Entwicklungsverbund MINT-Lehr-Lern-Labore an zahlreichen Hochschulen eingerichtet, in denen Lehramtsstudierende zusammen mit Schulklassen unter Anleitung von Fachdidaktik-Experten neue Möglichkeiten des Experimentierens mit verschiedenen digitalen Methoden und Werkzeugen gemeinsam erforschen. Die aktuelle Projektausschreibung war eine logische Fortsetzung dieser Projekte, wobei in einem zweistufigen Verfahren aus 31 Einreichungen zunächst 10 und dann 5 Hochschulen ausgewählt wurden. Die fünf Hochschulen – die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Kaiserslautern, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Koblenz-Landau und die Universität Würzburg – sollen im Sinne einer „Denkfabrik“ neue Konzepte auch in einer überregionalen Zusammenarbeit entwickeln. Die Projektausschreibung war demzufolge bewusst eher vage gehalten, so dass genügend Spielräume für innovative Ansätze gegeben sind. Die fünf Hochschulen starten ihre Zusammenarbeit Ende September mit einem Auftakttreffen in Berlin. Begleitet und unterstützt werden die Hochschulen von Expertinnen und Experten aus Deutschland, Estland, den Niederlanden und Österreich. Darunter sind Mediendidaktiker/innen, Lehr-Lern-Forscher/innen, MINT-Fachdidaktiker/innen sowie Lehrkräfte aus der Schulpraxis. Mehr Informationen zum Projekt „Die Zukunft des MINT-Lernens“ finden sich in Kürze auf der Internetseite der Telekom-Stiftung unter www.telekom-stiftung.de/zukunft-mint.

letzte Aktualisierung am 23. April 2018, 21:03

2. Austauschtreffen des AK Service Learning

ildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SAAuf Einladung von Thomas Sporer und Julia Sonnleitner war ich am gestrigen Montag beim Arbeitskreis Service Learning zu Gast. Service Learning oder „Bildung durch Verantwortung“ ist eine im deutschsprachigen Raum noch recht wenig verbreitete Form des hochschulischen Lernens, bei dem die Studierenden sich mit und für Non-Profit-Organisationen in Freiwilligenprojekten engagieren und gleichzeitig diese Projektarbeit in ihr Studium integriert wird. Tom Sporer hat bereits vor fast zehn Jahren an der Uni Augsburg mit dem „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ eine Form des Service Learning entwickelt und ist seither einer der „Promotoren“ dieser Bewegung. Ich selbst habe mich bisher noch wenig mit diesem Thema beschäftigt, nichtsdestotrotz gibt es viele Anknüpfungspunkte zu meiner Arbeit, zumal die Reflexion zur Unterstützung von Professionalisierung ein wichtiges Element beim Service Learning darstellt, die auch in meinen beiden Schwerpunktfeldern der letzten zehn Jahre (akademische Weiterbildung und Lehrer_innenbildung) eine zentrale Rolle spielt.

In meinem Vortrag mit dem Titel Reflektieren will gelernt sein! habe ich – ausgehend von den wesentlichen Referenzpunkten in der Literatur, allen voran John Dewey – deshalb einen Schwerpunkt auf die Reflexion in der (E-)Portfolioarbeit gesetzt und von meinen Erfahrungen an der Donau-Uni Krems und der PH Wien berichtet. Mit Blick auf die Thementische, die für den Nachmittag geplant waren und bei denen die Anleitung von Studierenden zur Reflexion im Mittelpunkt standen, habe ich meinen Vortrag mit dem schreibdidaktischen Modell von Gerd Bräuer abgeschlossen, da sich dieses vor allem auch in der praktischen Anwendbarkeit bewährt, ohne die theoretische Fundierung zu vernachlässigen. Tom Sporer hat anschließend einige Eckpunkte zu Service Learning vorgestellt, die sich sowohl mit der Implementierung an der Hochschule beschäftigen als auch mit didaktischen Methoden der Anleitung und Begleitung der studentischen Projekte, u. a. das Constructive Alignment nach Biggs als didaktische Rahmung.

In den anschließenden, sehr spannenden Diskussionsrunden hat sich für mich wieder einmal gezeigt, wieviele Fäden im E-Portfolio zusammenlaufen, sei es als Medium für die Projektarbeit oder als Kristallisationspunkt für die Reflexionsprozesse von Studierenden wie Lehrenden. Diese Verflechtungen haben es uns dann für den Nachmittag schwierig gemacht, klar abgegrenzte Teilthemen für Kleingruppen zu finden. Umgekehrt sahen Tom und ich uns beide auch in unserer Auffassung bestärkt, die E-Learning sowieso nie als Selbstzweck sieht, aber sogar wesentlich über die rein didaktische Komponente hinausgeht.

In Österreich ist Service Learning – zumindest meines Wissens nach – ein eher noch unterbelichtetes Feld, dessen Bedeutung aber nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die bedenklichen Entwicklungen der letzten Jahre mit dem „Zwischenkulminationspunkt“ Bundespräsidentenwahl zeigen, dass wir ernsthafte gesellschaftliche Probleme haben, die weitgehend als „Bildungsproblem“ gesehen werden können, dem wir auch mit neuen Ansätzen in der Bildung begegnen sollten. Auch die Hochschulen müssen sich zunehmend dieser zivilgesellschaftlichen Verantwortung stellen, und zwar deutlich über ein „fächerübergreifendes Prinzip Politische Bildung“ hinaus. Service Learning ist einer dieser Ansätze, mit dem sich zu beschäftigen auch ein künftiges lohnendes Ziel für das ZLI bzw. für mein Institut an der PH Wien sein könnte – Anknüpfungspunkte gibt es bei uns an der PH wohl sehr gute.

Wer kennt in Österreich an Hochschulen Ansätze von Service Learning, die schon etabliert sind? Gibt es Arbeitsgruppen oder Netzwerke? Untergekommen sind mir bisher nur die Sustainability Challenge als Uni-Kooperationsprojekt in Wien sowie eine Initiative an der Uni Graz. Wer kennt noch mehr? Und wer hätte Lust, in diese Richtung etwas zu investieren?

(Shortlink zu diesem Beitrag http://tinyurl.com/aksl-2016,
Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SA)

Angehängte Dateien:
2016-05-30-Himpsl-Gutermann-paedagogische-Professionalitaet-in-der-Reflexion.pdf (6MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 29. Mai 2016, 15:02

Einsatz von Tablets im Unterricht

previewAuf Einladung des Kultusministeriums in Baden-Württemberg bin ich morgen an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen zu Gast. Mit kommendem Schuljahr wird ein Schulversuch gestartet, bei dem Tablets in beruflichen Schulen zum Einsatz kommen werden. Vorbereitend und begleitend gibt es ein Lehrgangsangebot der Akademie in der Workshop-Reihe OES (Operativ Eigenständige Schule) mit einem zweitägigen Workshop, in dem die Schulteams ihre ersten Unterrichtskonzepte mit den Tablets planen. 

Ich werde in meinem Impulsvortrag einerseits an meinem letzten Beitrag anknüpfen und "eine kurze Geschichte des E-Learning" als Einstieg wählen. Der Blick auf etwa 40 Jahre E-Learning mit den Haupttrends und Fehlern, aus denen es zu lernen gilt, leitet über auf die aktuellen bildungstechnologischen Trends, wovon viele davon unmittelbar mit Tablets zusammenhängen bzw. umgesetzt werden können. Wichtiger als der Blick auf die Technologie ist aber, unter welchen Bedingungen solche "innovativen Projekte" erfolgreich verlaufen. Dazu fasse ich die Erkenntnisse aus zwei Dissertationen zusammen, die zu den wenigen längerfristigen Studien rund um den Einsatz von digitalen Medien in der Schule im deutschsprachigen Raum gehören. Ein kritischer Punkt ist dabei auch immer die Frage des Assessments: werden die Tablets in Prüfungssituationen zugelassen?

Angehängte Dateien:
2015-07-17-Himpsl-Gutermann-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.pdf (6,9MB) - Download
2015-07-17-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.odp (11,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 16. Juli 2015, 21:25 | Kommentare (0)

Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft

So wie Augmented-Reality-Anwendungen die Verbindung zwischen realen und virtuellen Welten herstellen, weisen sie gleichzeitig den Weg, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen kann. Grafiken werden zu dreidimensionalen Modellen, Texte zu lebendigen Geschichten, Aufgaben zu interaktiven Übungen und Lernsequenzen zu dynamischen Lerneinheiten, die vielfältige Wege in neue Lernwelten eröffnen. Adaptiv, spielerisch und mobil sind die Lernumgebungen von morgen, die wir mit Tablets & Co schon heute gestalten können.

So lautet das Abstract meines Kurzbeitrags, den ich heute Abend als Keynote zum T-Mobile Connected Kids Event "Digit@le Vermessung des Klassenzimmers" beisteuern darf. Um das Potenzial von Tablets für den Schuleinsatz in Zukunft einschätzen zu können, werde ich zunächst einen Blick in die Vergangenheit werfen und das Publikum auf eine "kleine Zeitreise des eLearning" einladen. Ein Blick auf die Horizon Reports der letzten sieben Jahre zeigt, wie viele der wichtigsten bildungstechnologischen Trends bei Tablet & Smartphone zusammenlaufen. Insbesondere Augmented Reality Anwendungen zeigen, wohin die Reise gehen kann: gedruckte Schulbücher, die mit AR-Apps multimedial angereichert werden. Ein schönes Beispiel der Illustration der kreativen Möglichkeiten ist der oskar-prämierte Kurzfilm "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore", zu dem auch ein wunderschönes Bilderbuch und eine fantastische App dazu herausgegeben wurden (die App in "Action" zeigt dieses Video hier).

Short-URL: http://tinyurl.com/fliegendes-klassenzimmer-2015

Angehängte Dateien:
2015-05-28-Himpsl-Gutermann-Fliegendes-Klassenzimmer.pdf (4,1MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 28. Mai 2015, 15:15 | Kommentare (0)

Eröffnungsvortrag beim eBazar 2015

eBazarEs freut mich sehr, dass ich morgen - quasi beim "Heimspiel" an der PH Wien - den eBazar 2015 eröffnen darf. Mein Vortrag trägt den Titel "Zeig, was du kannst! Lernerfolge sichtbar machen mit E-Portfolios und Open Badges", wobei ich von der Frage ausgehe, warum eine Lehrperson im Jahr 2015 mit ihrer Schulklasse in die E-Portfolio-Arbeit einsteigen sollte - sprechen doch zunächst viele "äußere Gründe" klar dagegen: Datenschutzbedenken beispielsweise, die durch nicht abreißen wollende NSA-Enthüllungen potenziert werden; das Megaprojekt "Zentralmatura", das durch nicht abreißen wollende Pannenmeldungen die höheren Schulen verunsichert; die steigende Zahl an Standardtestungen, die den Schulen immer weitere zusätzliche Belastungen zumuten und deren Wert unklar ist. Warum also noch eine Prüfungsmethode, bei der außerdem Daten von Kindern und Jugendlichen auf Webservern abgelegt werden?

vorschaubildE-Portfolios sind für mich der ideale Brückenschlag zwischen reformpädagogischen Ansätzen, die den individuellen Lernfortschritt des einzelnen in den Mittelpunkt schulischen Bemühens rücken, und dem Einsatz digitaler Medien, die im Sinne der digitalen Agenda unsere Jugendlichen bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten und ihnen gleichzeitig einen (selbst-)kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln. Forschendes Lernen, Öffnung des Klassenraums, komplexe Aufgabenstellungen mit Weltbezug sind reformpädagogische Anliegen, die sich mit E-Portfolios in der Schule von heute zeitgemäß realisieren lassen, während gleichzeitig der Umgang mit der eigenen digitalen Identität und Fragen der Online-Reputation zum Thema von Schule werden. Open Badges eröffnen als "junge" Initiative neue Möglichkeiten in der Vergabe von Anerkennungen für Lernleistungen, wobei hier nicht nur das klassische Verhältnis von "Bildungseinrichtung" und "Lernenden" zu sehen ist, sondern insbesondere auch Peer-Review-Prozesse auch in der Schule schon mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten.

Im zweiten Teil des Vortrages werde ich kurz auf die Ergebnisse der KidZ-E-Portfolio-Studie 2014 eingehen, die das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) im Auftrag des bm:bf durchgeführt hat. Ergebnis ist einerseits eine "E-Portfolio-Landkarte" Österreichs mit den Hot Spots an Schulen und Hochschulen, und andererseits eine detaillierte Darstellung und Analyse von exemplarischen Einsätzen an acht Schulen. Die Ergebnisse der Studie sind unter http://tinyurl.com/kidz-eportfolio-2014 einsehbar und werden im Track "Lernen sichtbar machen" am zweiten Tag des eBazars im Detail vorgestellt. In diesem Track werden auch Gäste aus Irland und von der Donau-Universität Krems Aktuelles aus dem EUfolio-Projekt berichten.

Weiterführende Links und Materialien:

Angehängte Dateien:
2015-02-25-Himpsl-Gutermann-eBazar.pdf (8,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 24. Februar 2015, 22:46 | Kommentare (0)

Alternative Assessmentformen von E-Portfolios bis Open Badges

VortragsfolienUnter dem Titel "Zeugnis ablegen" habe ich auf der Learntec im Februar zum ersten Mal auf die Gefahr hingewiesen, dass E-Portfolios und Open Badges eher für ein "Assessment of Learning" missbraucht werden, als die individuellen Lernprozesse und -fortschritte der Lernenden zu stützen. Auf der Learntec war die Vortragszeit sehr knapp bemessen, so dass ich die zentralen Gedanken nur kurz entfalten konnte - morgen in Landshut auf der 3. Arbeitstagung des Schulversuchs "lernreich 2.0" habe ich mehr Zeit und hoffe, deutlicher auf Chancen und Gefahren dieser alternativen Assessmentformen hinweisen zu können.

Angehängte Dateien:
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.pdf (2,1MB) - Download
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.swf (1,1MB) - Download
2014_03_28_Landshut_lernreich_2_0.odp (6,3MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 27. März 2014, 23:28 | Kommentare (1)

Ältere Blogbeiträge von mir finden sich auf

www.bildungstechnologie.net.

Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Januar 2015 Keynote auf der Veranstaltung "Zukunft: lernen"
06. Februar 2015 Vortrag "Selbstlernphasen und eLearning"
25. Februar 2015 Keynote auf dem eBazar 2015
22. April 2015 Keynote EUfolio Conference
28. Mai 2015 Keynote: Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft
17. Juli 2015 Keynote: Einsatz von Tablets im Unterricht
Abschlussdatum Titel Erledigt
05. Februar 2014 Vortrag auf der Learntec in Karlsruhe
04. März 2014 International ePortfolio Workshop Ljubljana
13. März 2014 Workshop zu E-Portfolios und Mobiles Lernen
15. März 2014 LV zu Medienbildung in der Schule
28. März 2014 Abschluss-Keynote Tagung "Lernreich 2.0"
21. Mai 2014 Abschluss-Keynote Tag der Lehre FH Hagenberg
17. September 2014 Workshop Europortfolio Austrian Chapter
05. November 2014 Vortrag Train-the-Trainer auf der Personal Austria
18. November 2014 Vortrag auf dem Symposium zur Professionalisierung von Lehrenden der Fort- und Weiterbildung
Abschlussdatum Titel Erledigt
01. Januar 2013 Beginn Elternteilzeit
01. Februar 2013 Kickoff-Meeting Europortfolio Zagreb
08. Mai 2013 Kickoff-Meeting EUfolio Irland
10. Juli 2013 ePIC London 2013
01. September 2013 Wechsel an die Pädagogische Hochschule Wien
25. Oktober 2013 Start Hochschullehrgang Hochschuldidaktik
Abschlussdatum Titel Erledigt
07. Januar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
20. Februar 2013 Workshop an der HAW Hamburg
25. Februar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
01. März 2013 Seminar an der Fremdsprachenschule Landshut
22. März 2013 Lehrveranstaltung zur Didaktik von eLearning in der PH Wien
26. April 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
10. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Lehrgang Educational Leadership
14. Mai 2013 Vortrag beim Int. Kanzlertreffen der dt. Fachhochschulen
30. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
06. Juni 2013 Lehrveranstaltung im Modul IT und Neue Medien in der Bildung im Lehrgang Bildungsmanagement
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2012 Endabgabe Dissertation
15. März 2012 Rigorosum
22. März 2012 Defensio eEducation4
03. Mai 2012 Lehrgangsstart eEducation6
08. Juni 2012 Graduierungsfeier eEducation4
10. September 2012 GMW-Tagung 2012
15. Oktober 2012 Defensio PKNM1
16. Oktober 2012 Beginn Elternkarenz
Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Februar 2012 Seminar zu Learning Outcomes
26. März 2012 Seminar zu Learning Outcomes
02. April 2012 Workshop zu E-Portfolios am Onlinecampus VPH Burgenland
11. Mai 2012 bmukk - PH Treffen Wien
25. Mai 2012 Vortrag Universität Graz
10. Juli 2012 Speaker ePIC 2012 London
11. September 2012 Paper GMW 2012
08. Oktober 2012 Keynote Tag des eLearning an bayerischen Gymnasien
Abschlussdatum Titel Erledigt
09. März 2012 Springday 2012
11. April 2012 Edudays 2012
05. Oktober 2012 Students' Day 2012

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