Mein Präsentationsportfolio

von Klaus Himpsl-Gutermann


Hier finden Sie aktuelle Infos von mir zu meinen Arbeitsgebieten, die auf der Seite Über mich kurz beschrieben werden. Zu meinem Schwerpunktthema E-Portfolio gibt es zwei Ansichten: einen allgemeinen Überblick sowie eine Zusammenfassung meiner Dissertation

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RT @: Kampfansage an das "defensive Reflektieren" #yeah durch Kombination v. Videoanalyse und E-Portfolio unter Nutzung der watch…
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@ gibt einen Überblick über OPEN Begriffe in Hochschule und leitet eine Arbeitsdefinition für Open Education her #gmwelearn18
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RT @: Dr. Claudia Börner (BTU Cottbus) Fazit der Keynote auf #gmwelearn18: Für #Digitalisierung in der #Hochschullehre braucht…
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Rezension: E-Portfolios in der universitären Weiterbildung | http://t.co/xYTGXy2F @
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Sandra Hofhues

Mein Bücherregal

Abschlussdatum Titel Erledigt
28. Februar 2011 Artikel für E-Portfolio-Call
01. April 2011 Vortrag Wiki-Tagung Dortmund
04. April 2011 Defensio Lehrgang eEducation3
16. Mai 2011 Edu|Days 2011
20. Mai 2011 Graduierungsfeier Lehrgang eEducation3
26. Mai 2011 Lehrgangsstart eEducation5
30. September 2011 Erstabgabe Dissertation
05. Dezember 2011 Lehrgangsstart PKNM2
Abschlussdatum Titel Erledigt
03. Februar 2011 E-Portfolio Seminar HAK Schönborngasse Wien
24. Februar 2011 E-Portfolio Seminar IMST Burgenland
29. März 2011 Seminar im Lehrgang zum Unterrichtspraktikum
27. April 2011 E-Portfolio-Labor in Aarau
16. Mai 2011 Workshop zu Medienbildung in der Schule
07. Juni 2011 Vortrag an der PH-Wien
19. November 2011 Keynote ePortfolio-Tagung PH Freiburg
22. November 2011 Tagung zum E-Kultur-Portfolio
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2011 Writers Workshop LLL
09. April 2011 Forschungswerkstatt "Lernen in Netzwerk-Texturen"
18. April 2011 Projektpräsentation eEducation4
11. November 2011 Start Mentoring PKNM1

ZLI-Weblog

Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI)
Fresh Ideas in Education

Ö1 macht Schule: Wettbewerb “100 Jahre Republik” – Gewinner steht fest!

And the winner is …

… hieß es am 27. September in der AHS Heustadelgasse in Wien für Mag.a  Julia Klausegger und ihre Schülerinnen und Schüler.

Alicia Bankhofer, Projektkoordinatorin von “Ö1 macht Schule”, übergab der strahlenden Gewinnerin und zwei Schülerinnen die tollen Siegerpreise. Direktor Dr. Werner Dietl und Michael Döltl, einer der Geschäftsführer von McWERK waren ebenfalls dabei und gratulierten sehr herzlich.

Im Bild von links nach rechts:
Mag.a Julia Klausegger, zwei Schülerinnen der 4E (2017/18), Michael Döltl, Alicia Bankhofer, Direktor Dr. Werner Dietl /Foto von: Mag.a Irene Zabinsky

Mag.a Julia Klausegger und ihre Klasse, die 4E, waren im Schuljahr 2017/18 unserem Aufruf, sich am Wettbewerb von „Ö1 macht Schule“ zu beteiligen, gefolgt. Dieser war im Rahmen des Netzwerksprojektes „100 Jahre Republik Österreich“ ausgeschrieben worden. Lehrende und ihre Klassen waren aufgerufen, ausgewählte Ö1 Sendungen sowie die dazugehörigen Aktivitäten im Unterricht zu verwenden und ihre eigenen kreativen Produkte einzureichen.  (Padlet-Seite mit den Werken der Schülerinnen und Schüler.)

„Ö1 macht Schule” bedankt sich herzlich bei den Spendern der Preise: 100 Jahre Republik Österreich (20 Over-Ear-Kopfhörer), McWERK (ein iPad) und SAMSUNG (ein Tablet)

  

Lesen Sie mehr auf der Webseite von Ö1 macht Schule …

European Researchers‘ Night – Sci4All am TGM Wien.

Die European Researchers‘ Night ist ein Mega-Event, das europaweit jedes Jahr zur gleichen Zeit in vielen europäischen Städten stattfindet. Hauptziel der Veranstaltung ist es, Bevölkerung stärker in Wissenschaft einzubinden, um das Verständnis und die Wertschätzung für die Wissenschaft zu fördern.  Die European Researchers‘ Night soll vor allem bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Wissenschaft wecken. Das EIS der PH-Wien war natürlich auch mit einem Stand durch Paul Szepannek vertreten. Vorgestellt wurde die Bandbreite der Educational Robots, vom Cubetto, dem Beebot über die WeDos und Thymios bis zu den Ozobots und den EV3 Mindstorms. Die jungen Forscher*innen konnten alles ausprobieren und erste Schritte beim Programmieren machen. Bis spät in die Nacht wurden die Bienen auf die Reise geschickt und Farbcodes für die Ozobots gezeichnet. Am 23. November 2018 geht es weiter mit dem Robotics Day am TGM Wien.

Sci4All Day TGM

PRIA – Practical Robots Institute Austria

Robotics Day 

Ökologisch-verantwortlicher Mediengebrauch als Thema der DGfE-Tagung am 20. und 21.09.2018, Universität Bremen

Am 20. und 21. fand am ZeMKI der Universität Bremen die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) unter dem Motto „Medienpädagogik in Zeiten einer tiefgreifenden Mediatisierung“ statt. Das ZLI war durch Nina Grünberger aktiv dabei.

Nina Grünberger durfte in ihrem Vortrag „Zwischen Coltan-Minen und Elektroschrott steht ‚Medienpädagogik‘“ eine kritische Stellungnahme zur Gefahr der unreflektierten Förderung einer breiten Medienausstattung bspw. an Schulen und Hochschulen anregen (Publikation folgt). Sie hat zu einem ökologischen Bewusstsein sowohl für größere Bildungsinstitutionen, als auch im individuellen Mediengebrauch aufgerufen.

Erwähnenswert sind darüber hinaus

  • einerseits die starke Vertretung und damit Vernetzung österreichischer Kolleg*innen in der deutschen Community (mit bspw. Wolfgang Ruge, Christian Swertz (Uni Wien) und Gerhard Brandhofer (PH NÖ) sowie
  • andererseits, die österreichische Beteiligung an der starken Nachwuchsföderung der Sektion Medienpädagogik (DGfE). So sind Nina Grünberger (PH Wien) und Wolfgang Ruge (ehem. Uni Wien) im Sprecher*innen-Team des Jungen Netzwerks Medienpädagogik, die im Rahmen der großen Tagungen jeweils eine Pre-Conference mit Workshops und der Möglichkeit der Vorstellung von Qualifikationsarbeiten in einem kollegialen Umfeld veranstalten. Beim diesjährigen Doktorand*innenforum am 20. September 2018 waren gleich drei Doktorandinnen der Universität Wien, sowie eine promovierende Wienerin der PH Zürich vertreten.

Eine sehr spannende Tagung, die definitiv zum Weiterdenken und zum „Über-den-bisherigen-Tellerrand“-Hinausdenken angeregt hat.

Hier finden Sie eine detailreichere Auseinandersetzung mit den Diskussionen der Veranstaltung.

eLecture Reihe #DigiGrubi zur Digitalen Grundbildung

Die Pädagogische Hochschule Wien hat in Kooperation mit der Virtuellen PH eine eLecture Reihe #DigiGrubi entwickelt, die alle an Digitaler Grundbildung Interessierte über das Schuljahr zu den angeführten Themenbereichen (des Lehrplans für die Verbindliche Übung Digitale Grundbildung) begleitet:

  • Gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung
  • Informations-, Daten- und Medienkompetenz
  • Betriebssysteme und Standard-Anwendungen
  • Mediengestaltung
  • Digitale Kommunikation und Social Media
  • Sicherheit
  • Technische Problemlösung
  • Computational Thinking

Ausgewiesene Expert*innen vermitteln Informationen und Inputs zu den einzelnen Themenbereichen. Exemplarische Beispiele bieten Anregungen zur Umsetzung in der Schulpraxis. Die erste eLecture findet am 4. Oktober 2018 statt – alle Termine finden Sie hier auf Webseite der Virtuellen PH.

Digitalisierung in den Schulalltag bringen

Mit Beginn des neuen Schuljahres trat auch eine Lehrplanverordnung in Kraft, mit der die Verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ in allen österreichischen Schulen der Sekundarstufe I eingeführt wird. Das ZLI der PH Wien hat im Auftrag des BMBWF in Kooperation mit der Virtuellen PH, Saferinternet.at und dem Zentrum für Schulentwicklungsberatung der PH Wien Materialien für einen Begleitkurs ausgearbeitet, um die Schulen bei der Einführung und Umsetzung des neuen Lehrplans bestmöglich zu unterstützen.

Die erste Säule ist ein Content-Pool, der alle relevanten offiziellen Informationen, Planungshilfen und Unterrichtsmaterialien nach den acht Lehrplankapiteln gegliedert übersichtlich auflistet und damit unter einer URL alles Wichtige für die Schulen bereitstellt.

Der Content-Pool kann auf der #DigiGrubi-Webseite der VPH als Desktop-Version oder optimiert für eine Mobile Ansicht abgerufen werden und steht allen Schulen österreichweit kostenlos unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung.

Die zweite Säule ist ein Blended-Learning-Kurs, der über ein ganzes Schuljahr hinweg in drei Modulen die teilnehmenden Schulen bei der Einführung und Umsetzung begleitet. Der Kurs ist so konzipiert, dass acht Schulen jeweils drei Lehrpersonen für diese Fortbildungsmaßnahme nominieren, die für die Umsetzung an der eigenen Schulen organisatorisch und inhaltlich koordinierend zuständig sind. Die acht Schulteams werden von einem Tandem durch das Schuljahr begleitet, das die Expertisen aus zwei Bereichen zusammenführt, nämlich aus der Digitalen Grundbildung und der Schulentwicklungsberatung. Auf diese Art und Weise erhalten die Schulen nicht nur organisatorischen und fachlich-inhaltlichen Input, sondern können die Einführung des neuen Lehrplans auch als positive Chance für die Schulentwicklung begreifen und unter professioneller Begleitung wahrnehmen. Das ZLI setzt damit seine bereits jahrelange sehr gute Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schulentwicklungsberatung der PH Wien fort.

Der Blended-Learning-Kurs gliedert sich in drei Blöcke mit Präsenztagen im September (Kickoff), Jänner und April/Mai, wobei in jedem Block die Präsenztage in Online-Phasen eingebettet sind. In den Online-Phasen werden einerseits Aufgaben in den Schulteams und schulübergreifend in Fachteams abgearbeitet. Andererseits können regionale Fortbildungsangebote und eine eigens für die Digitale Grundbildung vorbereitete eLecture-Reihe der VPH in Anspruch genommen werden, um an den acht Lehrplankapiteln inhaltlich zu arbeiten oder methodische Tipps rund um den Einsatz digitaler Medien in der Schule zu erhalten.

Der Blended-Learning-Kurs wird an der PH Wien in Zusammenarbeit mit dem Stadtschulrat für Wien erstmalig angeboten, wobei insgesamt 40 Schulen in fünf Parallelkursen teilnehmen werden (gemischt AHS, NMS, ZIS, ASO, SES). Die Nachfrage durch die Schulen war sehr hoch, leider konnte aus Kapazitätsgründen nur jede zweite Schule in den Kurs aufgenommen werden. Diese und nächste Woche finden in allen fünf Kursen die ersten Präsenzveranstaltungen statt – wir wünschen allen einen guten Start und werden vom Auftakt in Kürze berichten.

letzte Aktualisierung am 15. Oktober 2018, 12:05

2. Austauschtreffen des AK Service Learning

ildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SAAuf Einladung von Thomas Sporer und Julia Sonnleitner war ich am gestrigen Montag beim Arbeitskreis Service Learning zu Gast. Service Learning oder „Bildung durch Verantwortung“ ist eine im deutschsprachigen Raum noch recht wenig verbreitete Form des hochschulischen Lernens, bei dem die Studierenden sich mit und für Non-Profit-Organisationen in Freiwilligenprojekten engagieren und gleichzeitig diese Projektarbeit in ihr Studium integriert wird. Tom Sporer hat bereits vor fast zehn Jahren an der Uni Augsburg mit dem „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ eine Form des Service Learning entwickelt und ist seither einer der „Promotoren“ dieser Bewegung. Ich selbst habe mich bisher noch wenig mit diesem Thema beschäftigt, nichtsdestotrotz gibt es viele Anknüpfungspunkte zu meiner Arbeit, zumal die Reflexion zur Unterstützung von Professionalisierung ein wichtiges Element beim Service Learning darstellt, die auch in meinen beiden Schwerpunktfeldern der letzten zehn Jahre (akademische Weiterbildung und Lehrer_innenbildung) eine zentrale Rolle spielt.

In meinem Vortrag mit dem Titel Reflektieren will gelernt sein! habe ich – ausgehend von den wesentlichen Referenzpunkten in der Literatur, allen voran John Dewey – deshalb einen Schwerpunkt auf die Reflexion in der (E-)Portfolioarbeit gesetzt und von meinen Erfahrungen an der Donau-Uni Krems und der PH Wien berichtet. Mit Blick auf die Thementische, die für den Nachmittag geplant waren und bei denen die Anleitung von Studierenden zur Reflexion im Mittelpunkt standen, habe ich meinen Vortrag mit dem schreibdidaktischen Modell von Gerd Bräuer abgeschlossen, da sich dieses vor allem auch in der praktischen Anwendbarkeit bewährt, ohne die theoretische Fundierung zu vernachlässigen. Tom Sporer hat anschließend einige Eckpunkte zu Service Learning vorgestellt, die sich sowohl mit der Implementierung an der Hochschule beschäftigen als auch mit didaktischen Methoden der Anleitung und Begleitung der studentischen Projekte, u. a. das Constructive Alignment nach Biggs als didaktische Rahmung.

In den anschließenden, sehr spannenden Diskussionsrunden hat sich für mich wieder einmal gezeigt, wieviele Fäden im E-Portfolio zusammenlaufen, sei es als Medium für die Projektarbeit oder als Kristallisationspunkt für die Reflexionsprozesse von Studierenden wie Lehrenden. Diese Verflechtungen haben es uns dann für den Nachmittag schwierig gemacht, klar abgegrenzte Teilthemen für Kleingruppen zu finden. Umgekehrt sahen Tom und ich uns beide auch in unserer Auffassung bestärkt, die E-Learning sowieso nie als Selbstzweck sieht, aber sogar wesentlich über die rein didaktische Komponente hinausgeht.

In Österreich ist Service Learning – zumindest meines Wissens nach – ein eher noch unterbelichtetes Feld, dessen Bedeutung aber nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die bedenklichen Entwicklungen der letzten Jahre mit dem „Zwischenkulminationspunkt“ Bundespräsidentenwahl zeigen, dass wir ernsthafte gesellschaftliche Probleme haben, die weitgehend als „Bildungsproblem“ gesehen werden können, dem wir auch mit neuen Ansätzen in der Bildung begegnen sollten. Auch die Hochschulen müssen sich zunehmend dieser zivilgesellschaftlichen Verantwortung stellen, und zwar deutlich über ein „fächerübergreifendes Prinzip Politische Bildung“ hinaus. Service Learning ist einer dieser Ansätze, mit dem sich zu beschäftigen auch ein künftiges lohnendes Ziel für das ZLI bzw. für mein Institut an der PH Wien sein könnte – Anknüpfungspunkte gibt es bei uns an der PH wohl sehr gute.

Wer kennt in Österreich an Hochschulen Ansätze von Service Learning, die schon etabliert sind? Gibt es Arbeitsgruppen oder Netzwerke? Untergekommen sind mir bisher nur die Sustainability Challenge als Uni-Kooperationsprojekt in Wien sowie eine Initiative an der Uni Graz. Wer kennt noch mehr? Und wer hätte Lust, in diese Richtung etwas zu investieren?

(Shortlink zu diesem Beitrag http://tinyurl.com/aksl-2016,
Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SA)

Angehängte Dateien:
2016-05-30-Himpsl-Gutermann-paedagogische-Professionalitaet-in-der-Reflexion.pdf (6MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 29. Mai 2016, 15:02

Einsatz von Tablets im Unterricht

previewAuf Einladung des Kultusministeriums in Baden-Württemberg bin ich morgen an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen zu Gast. Mit kommendem Schuljahr wird ein Schulversuch gestartet, bei dem Tablets in beruflichen Schulen zum Einsatz kommen werden. Vorbereitend und begleitend gibt es ein Lehrgangsangebot der Akademie in der Workshop-Reihe OES (Operativ Eigenständige Schule) mit einem zweitägigen Workshop, in dem die Schulteams ihre ersten Unterrichtskonzepte mit den Tablets planen. 

Ich werde in meinem Impulsvortrag einerseits an meinem letzten Beitrag anknüpfen und "eine kurze Geschichte des E-Learning" als Einstieg wählen. Der Blick auf etwa 40 Jahre E-Learning mit den Haupttrends und Fehlern, aus denen es zu lernen gilt, leitet über auf die aktuellen bildungstechnologischen Trends, wovon viele davon unmittelbar mit Tablets zusammenhängen bzw. umgesetzt werden können. Wichtiger als der Blick auf die Technologie ist aber, unter welchen Bedingungen solche "innovativen Projekte" erfolgreich verlaufen. Dazu fasse ich die Erkenntnisse aus zwei Dissertationen zusammen, die zu den wenigen längerfristigen Studien rund um den Einsatz von digitalen Medien in der Schule im deutschsprachigen Raum gehören. Ein kritischer Punkt ist dabei auch immer die Frage des Assessments: werden die Tablets in Prüfungssituationen zugelassen?

Angehängte Dateien:
2015-07-17-Himpsl-Gutermann-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.pdf (6,9MB) - Download
2015-07-17-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.odp (11,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 16. Juli 2015, 21:25 | Kommentare (0)

Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft

So wie Augmented-Reality-Anwendungen die Verbindung zwischen realen und virtuellen Welten herstellen, weisen sie gleichzeitig den Weg, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen kann. Grafiken werden zu dreidimensionalen Modellen, Texte zu lebendigen Geschichten, Aufgaben zu interaktiven Übungen und Lernsequenzen zu dynamischen Lerneinheiten, die vielfältige Wege in neue Lernwelten eröffnen. Adaptiv, spielerisch und mobil sind die Lernumgebungen von morgen, die wir mit Tablets & Co schon heute gestalten können.

So lautet das Abstract meines Kurzbeitrags, den ich heute Abend als Keynote zum T-Mobile Connected Kids Event "Digit@le Vermessung des Klassenzimmers" beisteuern darf. Um das Potenzial von Tablets für den Schuleinsatz in Zukunft einschätzen zu können, werde ich zunächst einen Blick in die Vergangenheit werfen und das Publikum auf eine "kleine Zeitreise des eLearning" einladen. Ein Blick auf die Horizon Reports der letzten sieben Jahre zeigt, wie viele der wichtigsten bildungstechnologischen Trends bei Tablet & Smartphone zusammenlaufen. Insbesondere Augmented Reality Anwendungen zeigen, wohin die Reise gehen kann: gedruckte Schulbücher, die mit AR-Apps multimedial angereichert werden. Ein schönes Beispiel der Illustration der kreativen Möglichkeiten ist der oskar-prämierte Kurzfilm "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore", zu dem auch ein wunderschönes Bilderbuch und eine fantastische App dazu herausgegeben wurden (die App in "Action" zeigt dieses Video hier).

Short-URL: http://tinyurl.com/fliegendes-klassenzimmer-2015

Angehängte Dateien:
2015-05-28-Himpsl-Gutermann-Fliegendes-Klassenzimmer.pdf (4,1MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 28. Mai 2015, 15:15 | Kommentare (0)

Eröffnungsvortrag beim eBazar 2015

eBazarEs freut mich sehr, dass ich morgen - quasi beim "Heimspiel" an der PH Wien - den eBazar 2015 eröffnen darf. Mein Vortrag trägt den Titel "Zeig, was du kannst! Lernerfolge sichtbar machen mit E-Portfolios und Open Badges", wobei ich von der Frage ausgehe, warum eine Lehrperson im Jahr 2015 mit ihrer Schulklasse in die E-Portfolio-Arbeit einsteigen sollte - sprechen doch zunächst viele "äußere Gründe" klar dagegen: Datenschutzbedenken beispielsweise, die durch nicht abreißen wollende NSA-Enthüllungen potenziert werden; das Megaprojekt "Zentralmatura", das durch nicht abreißen wollende Pannenmeldungen die höheren Schulen verunsichert; die steigende Zahl an Standardtestungen, die den Schulen immer weitere zusätzliche Belastungen zumuten und deren Wert unklar ist. Warum also noch eine Prüfungsmethode, bei der außerdem Daten von Kindern und Jugendlichen auf Webservern abgelegt werden?

vorschaubildE-Portfolios sind für mich der ideale Brückenschlag zwischen reformpädagogischen Ansätzen, die den individuellen Lernfortschritt des einzelnen in den Mittelpunkt schulischen Bemühens rücken, und dem Einsatz digitaler Medien, die im Sinne der digitalen Agenda unsere Jugendlichen bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten und ihnen gleichzeitig einen (selbst-)kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln. Forschendes Lernen, Öffnung des Klassenraums, komplexe Aufgabenstellungen mit Weltbezug sind reformpädagogische Anliegen, die sich mit E-Portfolios in der Schule von heute zeitgemäß realisieren lassen, während gleichzeitig der Umgang mit der eigenen digitalen Identität und Fragen der Online-Reputation zum Thema von Schule werden. Open Badges eröffnen als "junge" Initiative neue Möglichkeiten in der Vergabe von Anerkennungen für Lernleistungen, wobei hier nicht nur das klassische Verhältnis von "Bildungseinrichtung" und "Lernenden" zu sehen ist, sondern insbesondere auch Peer-Review-Prozesse auch in der Schule schon mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten.

Im zweiten Teil des Vortrages werde ich kurz auf die Ergebnisse der KidZ-E-Portfolio-Studie 2014 eingehen, die das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) im Auftrag des bm:bf durchgeführt hat. Ergebnis ist einerseits eine "E-Portfolio-Landkarte" Österreichs mit den Hot Spots an Schulen und Hochschulen, und andererseits eine detaillierte Darstellung und Analyse von exemplarischen Einsätzen an acht Schulen. Die Ergebnisse der Studie sind unter http://tinyurl.com/kidz-eportfolio-2014 einsehbar und werden im Track "Lernen sichtbar machen" am zweiten Tag des eBazars im Detail vorgestellt. In diesem Track werden auch Gäste aus Irland und von der Donau-Universität Krems Aktuelles aus dem EUfolio-Projekt berichten.

Weiterführende Links und Materialien:

Angehängte Dateien:
2015-02-25-Himpsl-Gutermann-eBazar.pdf (8,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 24. Februar 2015, 22:46 | Kommentare (0)

Alternative Assessmentformen von E-Portfolios bis Open Badges

VortragsfolienUnter dem Titel "Zeugnis ablegen" habe ich auf der Learntec im Februar zum ersten Mal auf die Gefahr hingewiesen, dass E-Portfolios und Open Badges eher für ein "Assessment of Learning" missbraucht werden, als die individuellen Lernprozesse und -fortschritte der Lernenden zu stützen. Auf der Learntec war die Vortragszeit sehr knapp bemessen, so dass ich die zentralen Gedanken nur kurz entfalten konnte - morgen in Landshut auf der 3. Arbeitstagung des Schulversuchs "lernreich 2.0" habe ich mehr Zeit und hoffe, deutlicher auf Chancen und Gefahren dieser alternativen Assessmentformen hinweisen zu können.

Angehängte Dateien:
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.pdf (2,1MB) - Download
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.swf (1,1MB) - Download
2014_03_28_Landshut_lernreich_2_0.odp (6,3MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 27. März 2014, 23:28 | Kommentare (1)

Ältere Blogbeiträge von mir finden sich auf

www.bildungstechnologie.net.

Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Januar 2015 Keynote auf der Veranstaltung "Zukunft: lernen"
06. Februar 2015 Vortrag "Selbstlernphasen und eLearning"
25. Februar 2015 Keynote auf dem eBazar 2015
22. April 2015 Keynote EUfolio Conference
28. Mai 2015 Keynote: Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft
17. Juli 2015 Keynote: Einsatz von Tablets im Unterricht
Abschlussdatum Titel Erledigt
05. Februar 2014 Vortrag auf der Learntec in Karlsruhe
04. März 2014 International ePortfolio Workshop Ljubljana
13. März 2014 Workshop zu E-Portfolios und Mobiles Lernen
15. März 2014 LV zu Medienbildung in der Schule
28. März 2014 Abschluss-Keynote Tagung "Lernreich 2.0"
21. Mai 2014 Abschluss-Keynote Tag der Lehre FH Hagenberg
17. September 2014 Workshop Europortfolio Austrian Chapter
05. November 2014 Vortrag Train-the-Trainer auf der Personal Austria
18. November 2014 Vortrag auf dem Symposium zur Professionalisierung von Lehrenden der Fort- und Weiterbildung
Abschlussdatum Titel Erledigt
01. Januar 2013 Beginn Elternteilzeit
01. Februar 2013 Kickoff-Meeting Europortfolio Zagreb
08. Mai 2013 Kickoff-Meeting EUfolio Irland
10. Juli 2013 ePIC London 2013
01. September 2013 Wechsel an die Pädagogische Hochschule Wien
25. Oktober 2013 Start Hochschullehrgang Hochschuldidaktik
Abschlussdatum Titel Erledigt
07. Januar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
20. Februar 2013 Workshop an der HAW Hamburg
25. Februar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
01. März 2013 Seminar an der Fremdsprachenschule Landshut
22. März 2013 Lehrveranstaltung zur Didaktik von eLearning in der PH Wien
26. April 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
10. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Lehrgang Educational Leadership
14. Mai 2013 Vortrag beim Int. Kanzlertreffen der dt. Fachhochschulen
30. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
06. Juni 2013 Lehrveranstaltung im Modul IT und Neue Medien in der Bildung im Lehrgang Bildungsmanagement
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2012 Endabgabe Dissertation
15. März 2012 Rigorosum
22. März 2012 Defensio eEducation4
03. Mai 2012 Lehrgangsstart eEducation6
08. Juni 2012 Graduierungsfeier eEducation4
10. September 2012 GMW-Tagung 2012
15. Oktober 2012 Defensio PKNM1
16. Oktober 2012 Beginn Elternkarenz
Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Februar 2012 Seminar zu Learning Outcomes
26. März 2012 Seminar zu Learning Outcomes
02. April 2012 Workshop zu E-Portfolios am Onlinecampus VPH Burgenland
11. Mai 2012 bmukk - PH Treffen Wien
25. Mai 2012 Vortrag Universität Graz
10. Juli 2012 Speaker ePIC 2012 London
11. September 2012 Paper GMW 2012
08. Oktober 2012 Keynote Tag des eLearning an bayerischen Gymnasien
Abschlussdatum Titel Erledigt
09. März 2012 Springday 2012
11. April 2012 Edudays 2012
05. Oktober 2012 Students' Day 2012

Inhaltsübersicht

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