Mein Präsentationsportfolio

von Klaus Himpsl-Gutermann


Hier finden Sie aktuelle Infos von mir zu meinen Arbeitsgebieten, die auf der Seite Über mich kurz beschrieben werden. Zu meinem Schwerpunktthema E-Portfolio gibt es zwei Ansichten: einen allgemeinen Überblick sowie eine Zusammenfassung meiner Dissertation

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Ebooks - Zulu Ebooks

letzte Aktualisierung am 18. Februar 2018, 00:04
Abschlussdatum Titel Erledigt
28. Februar 2011 Artikel für E-Portfolio-Call
01. April 2011 Vortrag Wiki-Tagung Dortmund
04. April 2011 Defensio Lehrgang eEducation3
16. Mai 2011 Edu|Days 2011
20. Mai 2011 Graduierungsfeier Lehrgang eEducation3
26. Mai 2011 Lehrgangsstart eEducation5
30. September 2011 Erstabgabe Dissertation
05. Dezember 2011 Lehrgangsstart PKNM2
Abschlussdatum Titel Erledigt
03. Februar 2011 E-Portfolio Seminar HAK Schönborngasse Wien
24. Februar 2011 E-Portfolio Seminar IMST Burgenland
29. März 2011 Seminar im Lehrgang zum Unterrichtspraktikum
27. April 2011 E-Portfolio-Labor in Aarau
16. Mai 2011 Workshop zu Medienbildung in der Schule
07. Juni 2011 Vortrag an der PH-Wien
19. November 2011 Keynote ePortfolio-Tagung PH Freiburg
22. November 2011 Tagung zum E-Kultur-Portfolio
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2011 Writers Workshop LLL
09. April 2011 Forschungswerkstatt "Lernen in Netzwerk-Texturen"
18. April 2011 Projektpräsentation eEducation4
11. November 2011 Start Mentoring PKNM1

ZLI-Weblog

Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI)
Fresh Ideas in Education

«Junge Normale 2018» – das gesellschaftspolitische Kino für Schüler*innen

Junge Normale 2018 – das gesellschaftspolitische Schulkino
im wienXtra-cinemagic, Urania Wien
Wien 6.-7. März 2018, 9:00-11:30 Uhr

zeigt:
Österreich-Premiere:
«PIIGS – oder wie ich lernte, mich um Austerität zu sorgen und sie zu bekämpfen»
Dokumentarfilm von Mirko Melchiorre, Adriano Cutraro, Federico Greco
Italien 2017, 55 Min, ital./engl. OF deutsch untertitelt von normale.at
zum Trailer in Originalfassung: https://vimeo.com/183659842

Im Hinblick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 und die EU-Ratspräsidentschaft Österreichs im zweiten Halbjahr 2018 hinterfragt der italienische Dokumentarfilm am Beispiel der Euro-Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien – von der Finanzindustrie abfällig mit «PIIGS» abgekürzt – Dogmen der Europäischen Union.
Geeignet ab 15 Jahren.

Spieltermin von «PIIGS»:
wienXtra-cinemagic Urania Wien, Di, 6.3.2018, 9:00-11:30 Uhr

Premiere im österreichischen Schulkino:
«Death by Design» Dokumentarfilm von Sue Williams
USA 2016, 57 Min, engl. OF deutsch untertitelt von normale.at
zum Trailer in Originalfassung: https://youtu.be/-jRRxffVOKg

«Death by Design» nimmt die Rohstoffe der Digitalisierung und ihrer Hardware in den Blick. Abbau, Verarbeitung, Handel und Entsorgung gehen oft Hand in Hand mit gravierenden Menschenrechtsverletzungen und erheblicher Umweltzerstörung. Schattenseiten der digitalen Revolution, die Hersteller gern verheimlichen wollen.
Vorfilm: «Das Leben eines Handys» von Südwind, Global 2000, Dreikönigsaktion, Finance Trade Watch, NeSoVe (3 Min, deutsch, Österreich 2017)
Geeignet ab 14 Jahren.

Anschließende Filmgespräche mit Konrad Rehling (Südwind Wien) sowie interaktive, medienpädagogische Aufbereitung.
Zum Südwind-Projekt Make ICT Fair: https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-ict-fair/

Spieltermin von «Death by Design»:
wienXtra-cinemagic Urania Wien, Mi, 7.3.2018, 9:00-11:30 Uhr

Mehr auf http://www.normale.at/p/junge-normale-2018.html
Auf facebook sind die einzelnen Termine hier angekündigt: https://www.facebook.com/normale.at/

Die Vorführungen sind geeignet für den fächerübergreifenden und fachspezifischen Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde | Geschichte und Sozialkunde | kaufmännische Fächer | Sprachen | Chemie | Umweltbildung | Politische Bildung | Medienbildung | Ethik.

Jede Veranstaltung wird moderiert und der jeweilige Film gemeinsam mit den Schüler*innen im Kinosaal inhaltlich und interaktiv nachbereitet.

Zum Download des Programmfolders Wien (PDF, 411.4 kb): https://app.box.com/s/484dx53vof7cxe0xvcwvj6n83k37t4mh

Eintritt pro Vorstellung:
5,00 Euro pro Schüler*in | Student*in
freier Eintritt für Lehrer*innen
Interessierte Erwachsene – je nach Verfügbarkeit der Plätze – zum regulären Eintrittspreis

Für Schüler*innengruppen ist die Voranmeldung im wienXtra-cinemagic erforderlich – siehe http://www.normale.at/p/junge-normale-2018.html
Bitte beachten Sie die angeführte Altersempfehlung und fordern Sie das Begleitmaterial bei Anmeldung an.

Eine Veranstaltungsreihe von normale.at, wienXtra-cinemagic, Cinema Paradiso St. Pölten, Cinema Paradiso Baden, Spielboden Dornbirn
in Zusammenarbeit mit Südwind Wien, Südwind Niederösterreich, Südwind Vorarlberg und Global 2000
mit freundlicher Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Österreich

Pattern Mining-Workshop mit dem IBC Hetzendorf, Wien 12, im FLL

Am Donnerstag, dem 1., und Freitag, dem 2. Februar 2018, fand ein Pattern Mining-Workshop mit Schülerinnen und Schülern des IBC Hetzendorf zum Thema „Lernmuster entdecken“ im Future Learning Lab (FLL) der PH Wien statt.

Organisiert wurde diese Veranstaltung gemeinsam vom Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) und vom Didaktikzentrum für Text- und Informationskompetenz (DiZeTIK). Die Schülerinnen und Schüler wurden von ihrer Professorin Alexandra Aspalter begleitet.

Es war die erste Veranstaltung der PH Wien zur Muster-Methode, die mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde. Der Workshop begann um 10:00 Uhr mit einem Vortrag von Reinhard Bauer (ZLI) über Muster im Allgemeinen und über den Muster-Ansatz von Takashi Iba (vgl. Holistic-Pattern-Mining-Ansatz von Iba & Isaku, 2012).

Danach ging es an das sogenannte Pattern Mining. In vier Gruppen zu je sechs bis sieben Leuten schilderten die Schülerinnen und Schüler Beispiele aus der eigenen Lern-Erfahrung (Good Practice), die auf Post-its notiert wurden, um in den späteren Arbeitsphasen, v.a. im Zuge des Clusterns (Visual Clustering) sowie der Beschreibung der Muster (Pattern Writing) rekonstruiert werden zu können. Alle Assoziationen zu einem beschriebenen Szenario wurden ebenfalls auf Post-its festgehalten.

Jede Gruppe wurde von einem PH-Mitarbeiter/von einer PH-Mitarbeiterin begleitet. Neben dem Organisator Reinhard Bauer (ZLI) waren das Martin Sankofi (ZLI), Petra Szucsich (ZLI), Christian Aspalter (DiZeTIK) sowie Thomas Nárosy (FLL). Alexandra Aspalter (HAK Hetzendorf) und Elke Szalai (Planung & Vielfalt), Landschaftsplanerin und Wissensmanagerin aus Wiener Neustadt, waren aufmerksame Beobachterinnen des gesamten Prozesses.

Auf das erste Brainstroming, folgte nach einer Mittagspause eine der wohl schwierigsten Arbeitsphasen des Workshops: das Visual Clustering. In diesem Schritt wurde versucht, Lernerfahrungen zusammenzufassen und Beziehungen (Überschneidungen, Ähnlichkeiten und Unterschiede von Eigenschaften, Nähe etc.) zueinander zu erarbeiten.

Am Ende des ersten Tages war dann schon viel erreicht und die gefundenen Muster-Gruppen wurden mit schwarzen Textmarkern umrandet und mit einem Titel versehen.

Am zweiten Tag wurde dann versucht, die geclusterten Lernmuster näher zu beschreiben.

Hier nochmals kurz der gesamte Prozess der Muster-Methode: Vom ersten Brainstorming (Pattern Mining), über das Visualisieren in Clustern (Visual Clustering) hin zur Beschreibung der Lernmuster (Pattern Writing). Am Ende des Tages waren dann alle sehr stolz auf die gefundenen Lernmuster der Klasse 1AK des IBC Hetzendorf.

Das ZLI bedankt sich ganz herzlich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und natürlich auch bei Frau Mag.a Aspalter für ihr Engagement und die aktive Teilnahme an dem Muster-Prozess!

Link

Die Präsentationsfolien zum Workshop finden Sie hier.

ZLI @ BETT London – Blick in die Zukunft

Vom 24.-27. Jänner 2018 fand in London die weltweit größte Messe für Bildung und Technologie statt, die British Educational Training and Technology Show. Neben Seminar Sessions, Vorträgen, Workshops und Best Practise Beispielen einiger Schulen, nützten bekannte Firmen das Event für Teacher Trainings. Vertreterinnen des ZLI waren mit dabei.

Einen großen Schwerpunkt bildeten die Themenbereiche Cloud-Lösungen und Lernplattformen. Unübersehbar war das Hinführen der Besucherinnen und Besucher zu Möglichkeiten für VR und AR, aber auch Tools und Anregungen für die Makerszene waren ausgeprägt bemerkbar. Sehr häufig standen in der riesigen Messehalle die verschiedensten Bots für die Schwerpunkte Coding und Robotik im Zentrum.

Einige Eindrücke der Bildungsmesse gibt es auf einer Padlet-Pinnwand zu sehen, die Ausstellerfirmen sind auf der Website der BETT zu finden.

https://padlet.com/EduTeam/ZLI_BETT2018

 

 

 

Erfolgreiche Akquise eines Eye-Tracking-Projekts

Im Herbst 2017 waren Sandra Reitbrecht und Christian Aspalter vom DiZeTIK  sowie Reinhard Bauer und Erich Schönbächler vom ZLI bei einer Eye-Tracking-Schulung in Berlin (vgl. den Beitrag „Fachdidaktische Forschung an der PH Wien auf neuen Wegen“ vom 09.10.2017). Unter der Federführung von Sandra Reitbrecht ist es dem vierköpfigen Team nun gelungen, im Rahmen der Förderschiene AKTION Österreich – Tschechische Republik ein Projekt zu akquirieren.

Beim Projekt „Eye-Tracking in didaktischen Forschungs- und Handlungsfeldern“ (Laufzeit 01.02.2018 – 30.06.2018) handelt es sich um eine Wissenschaftskooperation mit dem Forschungsinstitut für Schulbildung an der Pädagogischen Fakultät der Masaryk Universität in Brno (Tschechische Republik). Angestrebt wird die Vernetzung zweier Forschungsteams, die in der didaktischen Forschung mit mobilen Eye Trackern arbeiten. Dadurch werden Synergieeffekte in der Anwendung eines komplexen forschungsmethodischen Verfahrens geschaffen, die folglich zu Qualität und Effizienz in der Anwendung des Eye Trackers beitragen können.

Neben dem unmittelbaren Austausch und der Erweiterung von Erfahrungswissen bei der Erhebung und Auswertung von Eye-Tracking-Daten bei zwei Projekttreffen wird die Erarbeitung von digitalen Manuals und einem Konzeptpapier angestrebt. Diese dienen der Dokumentation des Erfahrungswissens über die Projektlaufzeit hinaus und können aufgrund ihrer modularen Struktur auch weiter gestaltet werden. Damit wird die Basis dafür gelegt, die zunächst bilateral gedachte Vernetzung in Zukunft auch auf andere Forschungsteams zu erweitern.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens in Brno stehen unterschiedliche Methoden der Datenauswertung mit den Softwares SMI-Be-Gaze und OGAMA sowie konkrete Auswertungsverfahren (Erstellung von areas of interest, sematic gaze mapping), die das Brünner Team benutzt (hat). Darüber hinaus werden auch Möglichkeiten der Datenpräsentation in SMI Be-Gaze und OGAMA an konkreten Daten aus dem Brünner Projekt zur Erforschung professioneller Wahrnehmung in action und on action (GA17-15467S) diskutiert.

Beim Projekttreffen in Wien geht es um die Erprobung verschiedener Datenerhebungssettings und die Diskussion der damit verbundenen Schwierigkeiten und technischen Herausforderungen. So werden sowohl konkrete Unterrichtssituationen aus Lehrveranstaltungen an der Pädagogischen Hochschule Wien und den Praxisschulen der Institution als auch die an der Hochschule vorhandenen Labs und Lernräume (https://zli.phwien.ac.at/lernraeume/) mit einbezogen.

Ermöglicht wird die Dokumentation des gesammelten und ausgetauschten Erfahrungs- und Anwendungswissens durch die Einrichtung einer gemeinsamen Plattform auf dem sogenannten PrepareCampus, der im Rahmen des Erasmus-Plus-Projekts „PREPARE | Promoting reflective practice in the training of teachers using e-Portfolios entwickelt wurde und E-Portfolio-Arbeit mit Mahara und Social-Video-Learning mit edubreak® vereint. Auf der Plattform im Sinne eines Arbeits- und Forschungsraumes werden ein erfahrungsbasiertes „Manual“ zur Auswertung von Eye-Tracking-Daten sowie ein erfahrungsbasiertes „Manual“ zur Erhebung von Eye-Tracking-Daten kollaborativ erarbeitet. Dazu fließen einerseits die bei den beiden Projekttreffen ausgetauschten und erweiterten Erfahrungen und Erkenntnisse direkt in die digitalen Manuals ein. Andererseits ist die Nutzung des gemeinsamen Arbeits- und Forschungsraumes aber auch für den längerfristigen Austausch konzipiert. Das heißt, dass die Manuals modular konzipiert werden, sodass sie auch das Einspeisen weiterer Erfahrungsdaten und -werte ermöglichen und damit den Gewinn des Projektes und die Vernetzung im Sinne der Nachhaltigkeit über die konkrete Projektlaufzeit hinaus sichern. Der PrepareCampus erweist sich in diesem Zusammenhang als sinnvolles Tool, da er nicht nur textbasierte Darstellungen ermöglicht, sondern multimodal konzipiert ist und das Einbinden und Kommentieren von Bild- und Videodateien in die Dokumentation einfach ermöglicht.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und einer längerfristigen Konzeption des Arbeits- und Forschungsraumes auf dem PrepareCampus ist auch das dritte Projektergebnis, das Konzeptpapier zum weiteren Vorgehen, zu verstehen. Darin wird festgehalten, wie die Struktur der Manuals aussieht, wie weitere Einträge gestaltet sein können und welche Zielsetzungen in Bezug auf Erweiterung und Wartung der Plattform angedacht werden. Zudem legen die beiden Forscher*innengruppen gemeinsam eine Policy guter wissenschaftlicher Praxis bei der Nutzung der Plattform fest.

Projektteam Pädagogische Hochschule Wien:

Projektteam Masarykova Univerzita Brno:

 

Christian ASPALTER

Erich SCHÖNBÄCHLER

Reinhard BAUER

Sandra REITBRECHT

Speeddating in der AK Wien

Das ZLI war als Vertrteter der PH Wien bei der Vernetzungsaktion „Schule braucht Partner_innen“ am Mi, 24. Jänner 2018 im Bildungszentrum der AK Wien (Theresianumgasse 16-18, 1040) dabei. Insgesamt nutzten 30 außerschulische Partner_innen die Gelegenheit im Speeddating-Format ihre kostenlosen Angebote für Schulen vorzustellen.

In 7 Speeddating-Runden, hatten die Lehrer_innen die Gelegenheit die Angebote & Anbieter_innen kennen zu lernen, diesmal zu den Schwerpunkten „Arbeitsmarkt und Ausbildung“, „Politische Bildung und Partizipation“ sowie „Medienkompetenz“. Jede/r Anbieter_in hatet einen Tisch zur Selbstpräsentation zur Verfügung, an dem bis zu 5 Lehrer_innen Platz nehmen konnten.

Pro Runde waren 10 Minuten Zeit, um einen kurzen Überblick über das Angebot zu geben und Fragen zu beantworten. Danach setzten sich die Lehrer_innen an einen anderen Tisch und die nächste Runde begann.

Aber nicht nur die Lehrer_innen, auch die Anbieter_innen kamen ins Gespräch. Eine interessante Veranstaltung für alle, die teilnahmen.

letzte Aktualisierung am 18. Februar 2018, 00:04

2. Austauschtreffen des AK Service Learning

ildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SAAuf Einladung von Thomas Sporer und Julia Sonnleitner war ich am gestrigen Montag beim Arbeitskreis Service Learning zu Gast. Service Learning oder „Bildung durch Verantwortung“ ist eine im deutschsprachigen Raum noch recht wenig verbreitete Form des hochschulischen Lernens, bei dem die Studierenden sich mit und für Non-Profit-Organisationen in Freiwilligenprojekten engagieren und gleichzeitig diese Projektarbeit in ihr Studium integriert wird. Tom Sporer hat bereits vor fast zehn Jahren an der Uni Augsburg mit dem „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ eine Form des Service Learning entwickelt und ist seither einer der „Promotoren“ dieser Bewegung. Ich selbst habe mich bisher noch wenig mit diesem Thema beschäftigt, nichtsdestotrotz gibt es viele Anknüpfungspunkte zu meiner Arbeit, zumal die Reflexion zur Unterstützung von Professionalisierung ein wichtiges Element beim Service Learning darstellt, die auch in meinen beiden Schwerpunktfeldern der letzten zehn Jahre (akademische Weiterbildung und Lehrer_innenbildung) eine zentrale Rolle spielt.

In meinem Vortrag mit dem Titel Reflektieren will gelernt sein! habe ich – ausgehend von den wesentlichen Referenzpunkten in der Literatur, allen voran John Dewey – deshalb einen Schwerpunkt auf die Reflexion in der (E-)Portfolioarbeit gesetzt und von meinen Erfahrungen an der Donau-Uni Krems und der PH Wien berichtet. Mit Blick auf die Thementische, die für den Nachmittag geplant waren und bei denen die Anleitung von Studierenden zur Reflexion im Mittelpunkt standen, habe ich meinen Vortrag mit dem schreibdidaktischen Modell von Gerd Bräuer abgeschlossen, da sich dieses vor allem auch in der praktischen Anwendbarkeit bewährt, ohne die theoretische Fundierung zu vernachlässigen. Tom Sporer hat anschließend einige Eckpunkte zu Service Learning vorgestellt, die sich sowohl mit der Implementierung an der Hochschule beschäftigen als auch mit didaktischen Methoden der Anleitung und Begleitung der studentischen Projekte, u. a. das Constructive Alignment nach Biggs als didaktische Rahmung.

In den anschließenden, sehr spannenden Diskussionsrunden hat sich für mich wieder einmal gezeigt, wieviele Fäden im E-Portfolio zusammenlaufen, sei es als Medium für die Projektarbeit oder als Kristallisationspunkt für die Reflexionsprozesse von Studierenden wie Lehrenden. Diese Verflechtungen haben es uns dann für den Nachmittag schwierig gemacht, klar abgegrenzte Teilthemen für Kleingruppen zu finden. Umgekehrt sahen Tom und ich uns beide auch in unserer Auffassung bestärkt, die E-Learning sowieso nie als Selbstzweck sieht, aber sogar wesentlich über die rein didaktische Komponente hinausgeht.

In Österreich ist Service Learning – zumindest meines Wissens nach – ein eher noch unterbelichtetes Feld, dessen Bedeutung aber nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die bedenklichen Entwicklungen der letzten Jahre mit dem „Zwischenkulminationspunkt“ Bundespräsidentenwahl zeigen, dass wir ernsthafte gesellschaftliche Probleme haben, die weitgehend als „Bildungsproblem“ gesehen werden können, dem wir auch mit neuen Ansätzen in der Bildung begegnen sollten. Auch die Hochschulen müssen sich zunehmend dieser zivilgesellschaftlichen Verantwortung stellen, und zwar deutlich über ein „fächerübergreifendes Prinzip Politische Bildung“ hinaus. Service Learning ist einer dieser Ansätze, mit dem sich zu beschäftigen auch ein künftiges lohnendes Ziel für das ZLI bzw. für mein Institut an der PH Wien sein könnte – Anknüpfungspunkte gibt es bei uns an der PH wohl sehr gute.

Wer kennt in Österreich an Hochschulen Ansätze von Service Learning, die schon etabliert sind? Gibt es Arbeitsgruppen oder Netzwerke? Untergekommen sind mir bisher nur die Sustainability Challenge als Uni-Kooperationsprojekt in Wien sowie eine Initiative an der Uni Graz. Wer kennt noch mehr? Und wer hätte Lust, in diese Richtung etwas zu investieren?

(Shortlink zu diesem Beitrag http://tinyurl.com/aksl-2016,
Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SA)

Angehängte Dateien:
2016-05-30-Himpsl-Gutermann-paedagogische-Professionalitaet-in-der-Reflexion.pdf (6MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 29. Mai 2016, 15:02

Einsatz von Tablets im Unterricht

previewAuf Einladung des Kultusministeriums in Baden-Württemberg bin ich morgen an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen zu Gast. Mit kommendem Schuljahr wird ein Schulversuch gestartet, bei dem Tablets in beruflichen Schulen zum Einsatz kommen werden. Vorbereitend und begleitend gibt es ein Lehrgangsangebot der Akademie in der Workshop-Reihe OES (Operativ Eigenständige Schule) mit einem zweitägigen Workshop, in dem die Schulteams ihre ersten Unterrichtskonzepte mit den Tablets planen. 

Ich werde in meinem Impulsvortrag einerseits an meinem letzten Beitrag anknüpfen und "eine kurze Geschichte des E-Learning" als Einstieg wählen. Der Blick auf etwa 40 Jahre E-Learning mit den Haupttrends und Fehlern, aus denen es zu lernen gilt, leitet über auf die aktuellen bildungstechnologischen Trends, wovon viele davon unmittelbar mit Tablets zusammenhängen bzw. umgesetzt werden können. Wichtiger als der Blick auf die Technologie ist aber, unter welchen Bedingungen solche "innovativen Projekte" erfolgreich verlaufen. Dazu fasse ich die Erkenntnisse aus zwei Dissertationen zusammen, die zu den wenigen längerfristigen Studien rund um den Einsatz von digitalen Medien in der Schule im deutschsprachigen Raum gehören. Ein kritischer Punkt ist dabei auch immer die Frage des Assessments: werden die Tablets in Prüfungssituationen zugelassen?

Angehängte Dateien:
2015-07-17-Himpsl-Gutermann-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.pdf (6,9MB) - Download
2015-07-17-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.odp (11,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 16. Juli 2015, 21:25 | Kommentare (0)

Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft

So wie Augmented-Reality-Anwendungen die Verbindung zwischen realen und virtuellen Welten herstellen, weisen sie gleichzeitig den Weg, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen kann. Grafiken werden zu dreidimensionalen Modellen, Texte zu lebendigen Geschichten, Aufgaben zu interaktiven Übungen und Lernsequenzen zu dynamischen Lerneinheiten, die vielfältige Wege in neue Lernwelten eröffnen. Adaptiv, spielerisch und mobil sind die Lernumgebungen von morgen, die wir mit Tablets & Co schon heute gestalten können.

So lautet das Abstract meines Kurzbeitrags, den ich heute Abend als Keynote zum T-Mobile Connected Kids Event "Digit@le Vermessung des Klassenzimmers" beisteuern darf. Um das Potenzial von Tablets für den Schuleinsatz in Zukunft einschätzen zu können, werde ich zunächst einen Blick in die Vergangenheit werfen und das Publikum auf eine "kleine Zeitreise des eLearning" einladen. Ein Blick auf die Horizon Reports der letzten sieben Jahre zeigt, wie viele der wichtigsten bildungstechnologischen Trends bei Tablet & Smartphone zusammenlaufen. Insbesondere Augmented Reality Anwendungen zeigen, wohin die Reise gehen kann: gedruckte Schulbücher, die mit AR-Apps multimedial angereichert werden. Ein schönes Beispiel der Illustration der kreativen Möglichkeiten ist der oskar-prämierte Kurzfilm "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore", zu dem auch ein wunderschönes Bilderbuch und eine fantastische App dazu herausgegeben wurden (die App in "Action" zeigt dieses Video hier).

Short-URL: http://tinyurl.com/fliegendes-klassenzimmer-2015

Angehängte Dateien:
2015-05-28-Himpsl-Gutermann-Fliegendes-Klassenzimmer.pdf (4,1MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 28. Mai 2015, 15:15 | Kommentare (0)

Eröffnungsvortrag beim eBazar 2015

eBazarEs freut mich sehr, dass ich morgen - quasi beim "Heimspiel" an der PH Wien - den eBazar 2015 eröffnen darf. Mein Vortrag trägt den Titel "Zeig, was du kannst! Lernerfolge sichtbar machen mit E-Portfolios und Open Badges", wobei ich von der Frage ausgehe, warum eine Lehrperson im Jahr 2015 mit ihrer Schulklasse in die E-Portfolio-Arbeit einsteigen sollte - sprechen doch zunächst viele "äußere Gründe" klar dagegen: Datenschutzbedenken beispielsweise, die durch nicht abreißen wollende NSA-Enthüllungen potenziert werden; das Megaprojekt "Zentralmatura", das durch nicht abreißen wollende Pannenmeldungen die höheren Schulen verunsichert; die steigende Zahl an Standardtestungen, die den Schulen immer weitere zusätzliche Belastungen zumuten und deren Wert unklar ist. Warum also noch eine Prüfungsmethode, bei der außerdem Daten von Kindern und Jugendlichen auf Webservern abgelegt werden?

vorschaubildE-Portfolios sind für mich der ideale Brückenschlag zwischen reformpädagogischen Ansätzen, die den individuellen Lernfortschritt des einzelnen in den Mittelpunkt schulischen Bemühens rücken, und dem Einsatz digitaler Medien, die im Sinne der digitalen Agenda unsere Jugendlichen bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten und ihnen gleichzeitig einen (selbst-)kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln. Forschendes Lernen, Öffnung des Klassenraums, komplexe Aufgabenstellungen mit Weltbezug sind reformpädagogische Anliegen, die sich mit E-Portfolios in der Schule von heute zeitgemäß realisieren lassen, während gleichzeitig der Umgang mit der eigenen digitalen Identität und Fragen der Online-Reputation zum Thema von Schule werden. Open Badges eröffnen als "junge" Initiative neue Möglichkeiten in der Vergabe von Anerkennungen für Lernleistungen, wobei hier nicht nur das klassische Verhältnis von "Bildungseinrichtung" und "Lernenden" zu sehen ist, sondern insbesondere auch Peer-Review-Prozesse auch in der Schule schon mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten.

Im zweiten Teil des Vortrages werde ich kurz auf die Ergebnisse der KidZ-E-Portfolio-Studie 2014 eingehen, die das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) im Auftrag des bm:bf durchgeführt hat. Ergebnis ist einerseits eine "E-Portfolio-Landkarte" Österreichs mit den Hot Spots an Schulen und Hochschulen, und andererseits eine detaillierte Darstellung und Analyse von exemplarischen Einsätzen an acht Schulen. Die Ergebnisse der Studie sind unter http://tinyurl.com/kidz-eportfolio-2014 einsehbar und werden im Track "Lernen sichtbar machen" am zweiten Tag des eBazars im Detail vorgestellt. In diesem Track werden auch Gäste aus Irland und von der Donau-Universität Krems Aktuelles aus dem EUfolio-Projekt berichten.

Weiterführende Links und Materialien:

Angehängte Dateien:
2015-02-25-Himpsl-Gutermann-eBazar.pdf (8,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 24. Februar 2015, 22:46 | Kommentare (0)

Alternative Assessmentformen von E-Portfolios bis Open Badges

VortragsfolienUnter dem Titel "Zeugnis ablegen" habe ich auf der Learntec im Februar zum ersten Mal auf die Gefahr hingewiesen, dass E-Portfolios und Open Badges eher für ein "Assessment of Learning" missbraucht werden, als die individuellen Lernprozesse und -fortschritte der Lernenden zu stützen. Auf der Learntec war die Vortragszeit sehr knapp bemessen, so dass ich die zentralen Gedanken nur kurz entfalten konnte - morgen in Landshut auf der 3. Arbeitstagung des Schulversuchs "lernreich 2.0" habe ich mehr Zeit und hoffe, deutlicher auf Chancen und Gefahren dieser alternativen Assessmentformen hinweisen zu können.

Angehängte Dateien:
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.pdf (2,1MB) - Download
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.swf (1,1MB) - Download
2014_03_28_Landshut_lernreich_2_0.odp (6,3MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 27. März 2014, 23:28 | Kommentare (1)

Ältere Blogbeiträge von mir finden sich auf

www.bildungstechnologie.net.

Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Januar 2015 Keynote auf der Veranstaltung "Zukunft: lernen"
06. Februar 2015 Vortrag "Selbstlernphasen und eLearning"
25. Februar 2015 Keynote auf dem eBazar 2015
22. April 2015 Keynote EUfolio Conference
28. Mai 2015 Keynote: Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft
17. Juli 2015 Keynote: Einsatz von Tablets im Unterricht
Abschlussdatum Titel Erledigt
05. Februar 2014 Vortrag auf der Learntec in Karlsruhe
04. März 2014 International ePortfolio Workshop Ljubljana
13. März 2014 Workshop zu E-Portfolios und Mobiles Lernen
15. März 2014 LV zu Medienbildung in der Schule
28. März 2014 Abschluss-Keynote Tagung "Lernreich 2.0"
21. Mai 2014 Abschluss-Keynote Tag der Lehre FH Hagenberg
17. September 2014 Workshop Europortfolio Austrian Chapter
05. November 2014 Vortrag Train-the-Trainer auf der Personal Austria
18. November 2014 Vortrag auf dem Symposium zur Professionalisierung von Lehrenden der Fort- und Weiterbildung
Abschlussdatum Titel Erledigt
01. Januar 2013 Beginn Elternteilzeit
01. Februar 2013 Kickoff-Meeting Europortfolio Zagreb
08. Mai 2013 Kickoff-Meeting EUfolio Irland
10. Juli 2013 ePIC London 2013
01. September 2013 Wechsel an die Pädagogische Hochschule Wien
25. Oktober 2013 Start Hochschullehrgang Hochschuldidaktik
Abschlussdatum Titel Erledigt
07. Januar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
20. Februar 2013 Workshop an der HAW Hamburg
25. Februar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
01. März 2013 Seminar an der Fremdsprachenschule Landshut
22. März 2013 Lehrveranstaltung zur Didaktik von eLearning in der PH Wien
26. April 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
10. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Lehrgang Educational Leadership
14. Mai 2013 Vortrag beim Int. Kanzlertreffen der dt. Fachhochschulen
30. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
06. Juni 2013 Lehrveranstaltung im Modul IT und Neue Medien in der Bildung im Lehrgang Bildungsmanagement
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2012 Endabgabe Dissertation
15. März 2012 Rigorosum
22. März 2012 Defensio eEducation4
03. Mai 2012 Lehrgangsstart eEducation6
08. Juni 2012 Graduierungsfeier eEducation4
10. September 2012 GMW-Tagung 2012
15. Oktober 2012 Defensio PKNM1
16. Oktober 2012 Beginn Elternkarenz
Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Februar 2012 Seminar zu Learning Outcomes
26. März 2012 Seminar zu Learning Outcomes
02. April 2012 Workshop zu E-Portfolios am Onlinecampus VPH Burgenland
11. Mai 2012 bmukk - PH Treffen Wien
25. Mai 2012 Vortrag Universität Graz
10. Juli 2012 Speaker ePIC 2012 London
11. September 2012 Paper GMW 2012
08. Oktober 2012 Keynote Tag des eLearning an bayerischen Gymnasien
Abschlussdatum Titel Erledigt
09. März 2012 Springday 2012
11. April 2012 Edudays 2012
05. Oktober 2012 Students' Day 2012

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