Mein Präsentationsportfolio

von Klaus Himpsl-Gutermann


Hier finden Sie aktuelle Infos von mir zu meinen Arbeitsgebieten, die auf der Seite Über mich kurz beschrieben werden. Zu meinem Schwerpunktthema E-Portfolio gibt es zwei Ansichten: einen allgemeinen Überblick sowie eine Zusammenfassung meiner Dissertation

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Rezension: E-Portfolios in der universitären Weiterbildung | http://t.co/xYTGXy2F @
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Sandra Hofhues

Mein Bücherregal

Abschlussdatum Titel Erledigt
28. Februar 2011 Artikel für E-Portfolio-Call
01. April 2011 Vortrag Wiki-Tagung Dortmund
04. April 2011 Defensio Lehrgang eEducation3
16. Mai 2011 Edu|Days 2011
20. Mai 2011 Graduierungsfeier Lehrgang eEducation3
26. Mai 2011 Lehrgangsstart eEducation5
30. September 2011 Erstabgabe Dissertation
05. Dezember 2011 Lehrgangsstart PKNM2
Abschlussdatum Titel Erledigt
03. Februar 2011 E-Portfolio Seminar HAK Schönborngasse Wien
24. Februar 2011 E-Portfolio Seminar IMST Burgenland
29. März 2011 Seminar im Lehrgang zum Unterrichtspraktikum
27. April 2011 E-Portfolio-Labor in Aarau
16. Mai 2011 Workshop zu Medienbildung in der Schule
07. Juni 2011 Vortrag an der PH-Wien
19. November 2011 Keynote ePortfolio-Tagung PH Freiburg
22. November 2011 Tagung zum E-Kultur-Portfolio
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2011 Writers Workshop LLL
09. April 2011 Forschungswerkstatt "Lernen in Netzwerk-Texturen"
18. April 2011 Projektpräsentation eEducation4
11. November 2011 Start Mentoring PKNM1

ZLI-Weblog

Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI)
Fresh Ideas in Education

An APPsolute Beginner’s Guide for Action Research

Für die aktuelle Ausgabe des International Journal of Advanced Pervasive and Ubiquitous Computing (IJAPUC) haben Reinhard Bauer, Martin Sankofi, Petra Szucsich und Klaus Himpsl-Gutermann einen praxisorientierten Leitfaden für den Einsatz von Apps und Online-Tools im Rahmen von Aktionsforschungsprojekten mit dem Titel „An APPsolute Beginner’s Guide for Action Research“ verfasst.

 

 

Abstract

Without any doubt, rapid digital technology advancement has a significant impact on the work of researchers in all scientific disciplines. Against this background, the major objective of this article is to give a brief overview of mobile device applications that enable continuous and seamless learning and work in all research phases. It is the intention of the authors to equip teacher-researchers with a practical user guide that encourages them to try out various applications for searching, collecting, annotating, analyzing, visualizing, interpreting as well as publishing information. Especially in the context of education, these complex processes may well be linked to Bloom’s Digital Taxonomy, focusing on the actions and learning behavior of the 21st century. Owing to the dynamic nature of the issue under review, this contribution will undoubtedly only offer a snapshot.

Ein Article Preview ist hier zu finden, eine Auflistung und Beschreibung der Apps und Online-Tools hier.

Zitation des Artikels

Bauer, R., Sankofi, M., Szucsich, P., & Himpsl-Gutermann, K. (2018). An APPsolute Beginner’s Guide for Action Research. International Journal of Advanced Pervasive and Ubiquitous Computing (IJAPUC), 10(3), 1-22. doi:10.4018/IJAPUC.2018070101.

Multistakeholder-Dialog Köln: OER meets gute Lehre

Klaus Himpsl-Gutermann war als Keynote-Speaker zu Gast beim 4. und abschließenden Multistakeholder-Dialog des Projektes „OERlabs – (Lehramts-)Studierende gemeinsam für OER ausbilden“, das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Er stellte dort eine Auswahl der Aktivitäten aus den Lernräumen des ZLI vor und nahm anschließend auch an der Panel-Diskussion teil.

Das Projekt möchte alle Akteursgruppen der Hochschule zur Beschäftigung mit OER anregen und für den selbstverständlichen Umgang mit Open Educational Resources sensibilisieren. Dabei fungieren „Labs“ zwar einerseits als reale „Lehr-/Lern-Labore“, andererseits aber insbesondere als Metapher, als Möglichkeitsraum für die Umsetzung Offener Bildungspraktiken. Wesentliche Elemente des Projektes waren die Einrichtung eines Podcasts („Bildungs-Shaker“) und einer Veranstaltungsreihe („Multistakeholder-Dialog“).

Der 4. Multistakeholder-Dialog bildete gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des Projektes, an dessen Ende der Universitätsleitung die Ergebnisse überreicht wurden. Als zusätzlichen Impuls für die Veranstaltung und die OER-Lab-Aktivitäten der Universität Köln und der TU Kaiserslautern wurde Klaus-Himpsl-Gutermann eingeladen, um aus der Lab-Praxis der Lernräume an der PH Wien zu berichten. Nach einem Überblick über die Labs (Education Innovation Studio, Future Learning Lab, Maker Lab, Media Lab) an der PH Wien ging er dabei besonders auf folgende Projektaktivitäten ein:

mit der Conclusio, dass auf verschiedene Art und Weise rund um die Labs versucht wird, Open Educational Practices (OEP) zu etablieren, bei denen möglichst viele Zielgruppen in gemeinsamen Lernszenarien zusammengebracht werden und den Lernenden (Schülerinnen und Schülern, Studierende, Lehrer/innen in der Fortbildung) auf Augenhöhe begegnet wird. Die Materialien zum Vortrag finden sich hier auf Mahara, eine Videoaufzeichnung wird vom Veranstalter angeboten.

Im Anschluss an den Vortrag wurden Ergebnisse des Projekts aus verschiedenen Arbeitsbereichen der Universität Köln an vier Stationen präsentiert. Es folgte eine Panel-Diskussion, bei der u. a. der Lab-Begriff aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurde. Zum Abschluss der Veranstaltung fasste Sandra Hofhues die Ergebnisse in Form eines 10-Punkte-Plans zusammen und „übergab“ die Projektoutcomes dem offiziellen Vertreter des Rektorates.

Sämtliche Ergebnisse des Multistakeholder-Dialogs findet sich auf der OERlabs-Projektseite.

Robotik-Workshop mit Kindergartenkindern

Kurz bevor die Vorschulkinder des Kindergartens in der Pappenheimgasse 22A (Kindergarten der Stadt Wien, 20. Bezirk) zu Schulkindern werden, gab’s im Education Innovation Studio am ZLI der PH Wien einen Programmierworkshop mit Erich Schönbächler. Schritt für Schritt wurden die Kinder an das Ziel – der Programmierung des Roboters Cubetto – herangeführt.

und los!
Cubetto ist ein Holzwürfel, der sich fortbewegen kann. Er fährt beispielsweise auf einem Geschichtenteppich entlang der Handlung von Bild zu Bild. Programmiert wird er auf einem  „Schaltbrett“ (ebenfalls aus Holz) mithilfe von farbigen Kunststoffplättchen, von denen jedes für eine bestimmte Bewegungsaktion steht, die durch Farbe und Form unterschieden werden. Muss der Cubetto, um zur nächsten Station in seinem Abenteuer zu kommen, beispielsweise drei Felder geradeaus gehen und sich dann nach rechts drehen, ist die zum Ziel führende Programmierung grün grün grün rot. Und dann noch den GO-Button und der kleine Roboter startet los. Sogleich zeigt sich, ob die Eingabe korrekt war (siehe Video).

Kunal - Fehlerkorrektur & Feedback vom System

Was braucht ein Kind um das zu schaffen?

  • Sinnerfassendes Textverständnis, um der erzählten Geschichte folgen zu können und den in die Handlung verpackten Auftrag zu erfassen, was wiederum die Voraussetzung ist, die Umsetzung planen zu können.
  • Raumorientierung, um zu wissen, welcher Ortswechsel und daher welche Bewegung vonnöten ist, um das Ziel zu erreichen.
  • Algorithmisches Denken, um zu erfassen, dass die angestrebte Bewegung in Teilschritte zu zerlegen ist, die eine bestimmte Reihenfolge haben.
  • Abstraktionsvermögen, um den Transfer zwischen angestrebter Bewegung und Auswahl und Anordnung der Programmierplättchen zu schaffen.
  • Merkfähigkeit und Raumvorstellung, um das im Prozess der Umsetzung zu behalten.
  • Strategien, mithilfe derer Orientierung und Merken der Schritte gelingt.
  • Halten der Konzentration, um das Ergebnis zu überprüfen. War die Programmierung korrekt? Ist der Cubetto auf dem Bild gelandet, auf das ihn die Geschichte führen sollte? Das System gibt das unmittelbare  Feedback, die Ergebnisüberprüfung liegt beim Kind.
  • Ausdauer und Frustrationstoleranz, falls Korrekturen durchzuführen sind. Dran bleiben, bis das Ziel erreicht wird.

Bereits Vorschulkinder bewältigen diese komplexen Aufgaben sehr intuitiv und sehr oft auch kollaborativ. Gerade, was die Strategien beim Erfassen, Merken und Umsetzen betrifft, war es faszinierend zu beobachten, wie unterschiedlich Kinder hier vorgegangen sind.

Nun gibt es eine Reihe von Schritten, die Erich am Weg zum Programmieren vorgeschaltet hat. Zur Einführung wurden im Gespräch mit Bildern verschiedene Arten von Robotern und deren Eigenschaften vorgestellt.

Robotermodelle werden vorgestellt verpixelt

Anschließend malten die Kinder ihre eigenen Robotermodelle – zum Teil inspiriert durch die vorgestellten Beispiele, zum Teil durch die eigene Fantasie oder was für die Kinder gerade bedeutsam ist:

Ein ganz wesentlicher Schritt war, dass die Programmierbefehle mit dem eigenen Körper erspürt, durchgeführt, visualisiert und mit Sprache begleitet wurden. Zuerst durften sich die Kinder ganz frei als Roboter im Raum bewegen.

Kinder spielen Roboter_effects

Erich „programmierte“ ein Kind, indem er ihm beispielsweise zweimal auf den Kopf tippte, damit er zwei Schritte vorwärts machte, auf die rechte Schulter, damit er sich nach rechts drehte und so fort. Dann programmierten die Kinder einander.

Jaron programmiert Leon

Mit Kärtchen wurde die Verbindung der Befehle mit den Farben der Plättchen geschaffen.

Erich erklärt an Pia die fünf Roboter Befehle

Kind programmiert sich selbst

Über den eigenen Körper konnte erfahren und begriffen werden, was der Roboter tun sollte und auf welche Weise ihm das zu vermitteln ist.

Pia plant & programmiert den Cubetto 2

So schafften es die Kindergartenkinder, die Geschichte von Cubetto und seiner abenteuerlichen Reise ans Meer in einen Algorithmus zu überführen und den Roboter entsprechend zu programmieren.

selbständiges programmieren

Computational Thinking zur Förderung von Kompetenzen, die für schulische Lernherausforderungen wie sinnerfassendes Textverständnis, Transfer vom Konkreten hin zum Abstrakten und wieder zurück, Selbstorganisation und vieles mehr wichtige Voraussetzung sind.

Katharina Mittlböck & Klaus Himpsl-Gutermann

Gesamte Galerie von Fotos und Videos aus dem Workshop:

Robotik Workshop Kindergarten Juni 2018

Hinweis zu den Bildern: Die Erziehungsberechtigten aller abgebildeten Kinder, die vier Pädagoginnen und die Kindergartenleitung haben ihr Einverständnis gegeben, dass das Bildmaterial aus dem Workshop veröffentlicht wird. Außer der Betrachtung zur Illustration der Workshopergebnisse sind jedoch alle Rechte vorbehalten.

Preisverleihung zum Videowettbewerb „Algorithmen in 60 Sekunden“

Am Donnerstag, den 28. Juni 2018 wurden im Festsaal der TU Wien von der Fakultät für Informatik der TU Wien die Preise für den österreichweiten Videowettbewerb „Algorithmen in 60 Sekunden“ verliehen.

Das ZLI und das Future Learning Lab Wien unterstützten das Projekt als Kooperationspartner – Kurzbericht und weitere Infos siehe im FLL-Blog.

play & learn // experts! A Garden of Forking Paths: How to Talk About Games and/as Literature

 

Am 13.6. ging play & learn // experts! in die 2. Runde. Katharina Mittlböck, ZLI/PH Wien & Thomas Kunze, Games Institute Austria tatkräftig unterstützt von Daniela Wolf vom future learning lab organisierten das 2. Expert*innentreffen rund um Spielen & Lernen. Jason Goldsmith von der Butler University gab einen inspiriernden Input zu A Garden of Forking Paths: How to Talk About Games and/as Literatur. Expert*innen aus verschiedenen Bereichen diskutierten zum einen sehr kontroversiell die Frage, ob vorwiegend narrative Spiele überhaupt Spiele sind. Zum anderen, ob Spiele in ihrer jeweiligen durch das spielende Individuum mitgestalteten Einzigartigkeit, überhaupt Literatur sein können. Und wissen Sie, welche Geschichte hinter Pac-Man steht?! Materialsammlung & Ergebnisse gibt’s hier.

Der Input von Jason ist hier nachzuschauen.

Konzept der neuen Veranstaltungsreihe play & learn // experts! im future learning lab ist: Hochkarätiger kurzer Input und dann wird gespielt und ausprobiert, um schließlich Konzepte, Erfahrungen, Einsatzszenarien, Materialien u.v.m. für spielerisches Lernen zu diskutieren & Ergebnisse und Erkenntnisse zu sammeln. Ein besonderes  Anliegen ist es Bereiche & Aspekte spielerischen Lernens in den Blick zu nehmen, die noch nicht so sehr Gegenstand des GBL-Diskurses sind.

In diesem Sinne: stay tuned, im Herbst geht’s weiter, wir planen bereits! Themen & Termine für nächste play & learn // experts! folgen.

letzte Aktualisierung am 14. August 2018, 08:05

2. Austauschtreffen des AK Service Learning

ildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SAAuf Einladung von Thomas Sporer und Julia Sonnleitner war ich am gestrigen Montag beim Arbeitskreis Service Learning zu Gast. Service Learning oder „Bildung durch Verantwortung“ ist eine im deutschsprachigen Raum noch recht wenig verbreitete Form des hochschulischen Lernens, bei dem die Studierenden sich mit und für Non-Profit-Organisationen in Freiwilligenprojekten engagieren und gleichzeitig diese Projektarbeit in ihr Studium integriert wird. Tom Sporer hat bereits vor fast zehn Jahren an der Uni Augsburg mit dem „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ eine Form des Service Learning entwickelt und ist seither einer der „Promotoren“ dieser Bewegung. Ich selbst habe mich bisher noch wenig mit diesem Thema beschäftigt, nichtsdestotrotz gibt es viele Anknüpfungspunkte zu meiner Arbeit, zumal die Reflexion zur Unterstützung von Professionalisierung ein wichtiges Element beim Service Learning darstellt, die auch in meinen beiden Schwerpunktfeldern der letzten zehn Jahre (akademische Weiterbildung und Lehrer_innenbildung) eine zentrale Rolle spielt.

In meinem Vortrag mit dem Titel Reflektieren will gelernt sein! habe ich – ausgehend von den wesentlichen Referenzpunkten in der Literatur, allen voran John Dewey – deshalb einen Schwerpunkt auf die Reflexion in der (E-)Portfolioarbeit gesetzt und von meinen Erfahrungen an der Donau-Uni Krems und der PH Wien berichtet. Mit Blick auf die Thementische, die für den Nachmittag geplant waren und bei denen die Anleitung von Studierenden zur Reflexion im Mittelpunkt standen, habe ich meinen Vortrag mit dem schreibdidaktischen Modell von Gerd Bräuer abgeschlossen, da sich dieses vor allem auch in der praktischen Anwendbarkeit bewährt, ohne die theoretische Fundierung zu vernachlässigen. Tom Sporer hat anschließend einige Eckpunkte zu Service Learning vorgestellt, die sich sowohl mit der Implementierung an der Hochschule beschäftigen als auch mit didaktischen Methoden der Anleitung und Begleitung der studentischen Projekte, u. a. das Constructive Alignment nach Biggs als didaktische Rahmung.

In den anschließenden, sehr spannenden Diskussionsrunden hat sich für mich wieder einmal gezeigt, wieviele Fäden im E-Portfolio zusammenlaufen, sei es als Medium für die Projektarbeit oder als Kristallisationspunkt für die Reflexionsprozesse von Studierenden wie Lehrenden. Diese Verflechtungen haben es uns dann für den Nachmittag schwierig gemacht, klar abgegrenzte Teilthemen für Kleingruppen zu finden. Umgekehrt sahen Tom und ich uns beide auch in unserer Auffassung bestärkt, die E-Learning sowieso nie als Selbstzweck sieht, aber sogar wesentlich über die rein didaktische Komponente hinausgeht.

In Österreich ist Service Learning – zumindest meines Wissens nach – ein eher noch unterbelichtetes Feld, dessen Bedeutung aber nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die bedenklichen Entwicklungen der letzten Jahre mit dem „Zwischenkulminationspunkt“ Bundespräsidentenwahl zeigen, dass wir ernsthafte gesellschaftliche Probleme haben, die weitgehend als „Bildungsproblem“ gesehen werden können, dem wir auch mit neuen Ansätzen in der Bildung begegnen sollten. Auch die Hochschulen müssen sich zunehmend dieser zivilgesellschaftlichen Verantwortung stellen, und zwar deutlich über ein „fächerübergreifendes Prinzip Politische Bildung“ hinaus. Service Learning ist einer dieser Ansätze, mit dem sich zu beschäftigen auch ein künftiges lohnendes Ziel für das ZLI bzw. für mein Institut an der PH Wien sein könnte – Anknüpfungspunkte gibt es bei uns an der PH wohl sehr gute.

Wer kennt in Österreich an Hochschulen Ansätze von Service Learning, die schon etabliert sind? Gibt es Arbeitsgruppen oder Netzwerke? Untergekommen sind mir bisher nur die Sustainability Challenge als Uni-Kooperationsprojekt in Wien sowie eine Initiative an der Uni Graz. Wer kennt noch mehr? Und wer hätte Lust, in diese Richtung etwas zu investieren?

(Shortlink zu diesem Beitrag http://tinyurl.com/aksl-2016,
Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/evocateur/, CC BY-SA)

Angehängte Dateien:
2016-05-30-Himpsl-Gutermann-paedagogische-Professionalitaet-in-der-Reflexion.pdf (6MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 29. Mai 2016, 15:02

Einsatz von Tablets im Unterricht

previewAuf Einladung des Kultusministeriums in Baden-Württemberg bin ich morgen an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen zu Gast. Mit kommendem Schuljahr wird ein Schulversuch gestartet, bei dem Tablets in beruflichen Schulen zum Einsatz kommen werden. Vorbereitend und begleitend gibt es ein Lehrgangsangebot der Akademie in der Workshop-Reihe OES (Operativ Eigenständige Schule) mit einem zweitägigen Workshop, in dem die Schulteams ihre ersten Unterrichtskonzepte mit den Tablets planen. 

Ich werde in meinem Impulsvortrag einerseits an meinem letzten Beitrag anknüpfen und "eine kurze Geschichte des E-Learning" als Einstieg wählen. Der Blick auf etwa 40 Jahre E-Learning mit den Haupttrends und Fehlern, aus denen es zu lernen gilt, leitet über auf die aktuellen bildungstechnologischen Trends, wovon viele davon unmittelbar mit Tablets zusammenhängen bzw. umgesetzt werden können. Wichtiger als der Blick auf die Technologie ist aber, unter welchen Bedingungen solche "innovativen Projekte" erfolgreich verlaufen. Dazu fasse ich die Erkenntnisse aus zwei Dissertationen zusammen, die zu den wenigen längerfristigen Studien rund um den Einsatz von digitalen Medien in der Schule im deutschsprachigen Raum gehören. Ein kritischer Punkt ist dabei auch immer die Frage des Assessments: werden die Tablets in Prüfungssituationen zugelassen?

Angehängte Dateien:
2015-07-17-Himpsl-Gutermann-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.pdf (6,9MB) - Download
2015-07-17-Tablets-im-Unterricht-Esslingen.odp (11,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 16. Juli 2015, 21:25 | Kommentare (0)

Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft

So wie Augmented-Reality-Anwendungen die Verbindung zwischen realen und virtuellen Welten herstellen, weisen sie gleichzeitig den Weg, wie das Schulbuch der Zukunft aussehen kann. Grafiken werden zu dreidimensionalen Modellen, Texte zu lebendigen Geschichten, Aufgaben zu interaktiven Übungen und Lernsequenzen zu dynamischen Lerneinheiten, die vielfältige Wege in neue Lernwelten eröffnen. Adaptiv, spielerisch und mobil sind die Lernumgebungen von morgen, die wir mit Tablets & Co schon heute gestalten können.

So lautet das Abstract meines Kurzbeitrags, den ich heute Abend als Keynote zum T-Mobile Connected Kids Event "Digit@le Vermessung des Klassenzimmers" beisteuern darf. Um das Potenzial von Tablets für den Schuleinsatz in Zukunft einschätzen zu können, werde ich zunächst einen Blick in die Vergangenheit werfen und das Publikum auf eine "kleine Zeitreise des eLearning" einladen. Ein Blick auf die Horizon Reports der letzten sieben Jahre zeigt, wie viele der wichtigsten bildungstechnologischen Trends bei Tablet & Smartphone zusammenlaufen. Insbesondere Augmented Reality Anwendungen zeigen, wohin die Reise gehen kann: gedruckte Schulbücher, die mit AR-Apps multimedial angereichert werden. Ein schönes Beispiel der Illustration der kreativen Möglichkeiten ist der oskar-prämierte Kurzfilm "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore", zu dem auch ein wunderschönes Bilderbuch und eine fantastische App dazu herausgegeben wurden (die App in "Action" zeigt dieses Video hier).

Short-URL: http://tinyurl.com/fliegendes-klassenzimmer-2015

Angehängte Dateien:
2015-05-28-Himpsl-Gutermann-Fliegendes-Klassenzimmer.pdf (4,1MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 28. Mai 2015, 15:15 | Kommentare (0)

Eröffnungsvortrag beim eBazar 2015

eBazarEs freut mich sehr, dass ich morgen - quasi beim "Heimspiel" an der PH Wien - den eBazar 2015 eröffnen darf. Mein Vortrag trägt den Titel "Zeig, was du kannst! Lernerfolge sichtbar machen mit E-Portfolios und Open Badges", wobei ich von der Frage ausgehe, warum eine Lehrperson im Jahr 2015 mit ihrer Schulklasse in die E-Portfolio-Arbeit einsteigen sollte - sprechen doch zunächst viele "äußere Gründe" klar dagegen: Datenschutzbedenken beispielsweise, die durch nicht abreißen wollende NSA-Enthüllungen potenziert werden; das Megaprojekt "Zentralmatura", das durch nicht abreißen wollende Pannenmeldungen die höheren Schulen verunsichert; die steigende Zahl an Standardtestungen, die den Schulen immer weitere zusätzliche Belastungen zumuten und deren Wert unklar ist. Warum also noch eine Prüfungsmethode, bei der außerdem Daten von Kindern und Jugendlichen auf Webservern abgelegt werden?

vorschaubildE-Portfolios sind für mich der ideale Brückenschlag zwischen reformpädagogischen Ansätzen, die den individuellen Lernfortschritt des einzelnen in den Mittelpunkt schulischen Bemühens rücken, und dem Einsatz digitaler Medien, die im Sinne der digitalen Agenda unsere Jugendlichen bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten und ihnen gleichzeitig einen (selbst-)kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln. Forschendes Lernen, Öffnung des Klassenraums, komplexe Aufgabenstellungen mit Weltbezug sind reformpädagogische Anliegen, die sich mit E-Portfolios in der Schule von heute zeitgemäß realisieren lassen, während gleichzeitig der Umgang mit der eigenen digitalen Identität und Fragen der Online-Reputation zum Thema von Schule werden. Open Badges eröffnen als "junge" Initiative neue Möglichkeiten in der Vergabe von Anerkennungen für Lernleistungen, wobei hier nicht nur das klassische Verhältnis von "Bildungseinrichtung" und "Lernenden" zu sehen ist, sondern insbesondere auch Peer-Review-Prozesse auch in der Schule schon mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten.

Im zweiten Teil des Vortrages werde ich kurz auf die Ergebnisse der KidZ-E-Portfolio-Studie 2014 eingehen, die das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) im Auftrag des bm:bf durchgeführt hat. Ergebnis ist einerseits eine "E-Portfolio-Landkarte" Österreichs mit den Hot Spots an Schulen und Hochschulen, und andererseits eine detaillierte Darstellung und Analyse von exemplarischen Einsätzen an acht Schulen. Die Ergebnisse der Studie sind unter http://tinyurl.com/kidz-eportfolio-2014 einsehbar und werden im Track "Lernen sichtbar machen" am zweiten Tag des eBazars im Detail vorgestellt. In diesem Track werden auch Gäste aus Irland und von der Donau-Universität Krems Aktuelles aus dem EUfolio-Projekt berichten.

Weiterführende Links und Materialien:

Angehängte Dateien:
2015-02-25-Himpsl-Gutermann-eBazar.pdf (8,4MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 24. Februar 2015, 22:46 | Kommentare (0)

Alternative Assessmentformen von E-Portfolios bis Open Badges

VortragsfolienUnter dem Titel "Zeugnis ablegen" habe ich auf der Learntec im Februar zum ersten Mal auf die Gefahr hingewiesen, dass E-Portfolios und Open Badges eher für ein "Assessment of Learning" missbraucht werden, als die individuellen Lernprozesse und -fortschritte der Lernenden zu stützen. Auf der Learntec war die Vortragszeit sehr knapp bemessen, so dass ich die zentralen Gedanken nur kurz entfalten konnte - morgen in Landshut auf der 3. Arbeitstagung des Schulversuchs "lernreich 2.0" habe ich mehr Zeit und hoffe, deutlicher auf Chancen und Gefahren dieser alternativen Assessmentformen hinweisen zu können.

Angehängte Dateien:
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.pdf (2,1MB) - Download
2014-03-28-Himpsl-Gutermann-Zeugnis-ablegen.swf (1,1MB) - Download
2014_03_28_Landshut_lernreich_2_0.odp (6,3MB) - Download
Veröffentlicht von Klaus Himpsl-Gutermann am 27. März 2014, 23:28 | Kommentare (1)

Ältere Blogbeiträge von mir finden sich auf

www.bildungstechnologie.net.

Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Januar 2015 Keynote auf der Veranstaltung "Zukunft: lernen"
06. Februar 2015 Vortrag "Selbstlernphasen und eLearning"
25. Februar 2015 Keynote auf dem eBazar 2015
22. April 2015 Keynote EUfolio Conference
28. Mai 2015 Keynote: Das fliegende Klassenzimmer der Zukunft
17. Juli 2015 Keynote: Einsatz von Tablets im Unterricht
Abschlussdatum Titel Erledigt
05. Februar 2014 Vortrag auf der Learntec in Karlsruhe
04. März 2014 International ePortfolio Workshop Ljubljana
13. März 2014 Workshop zu E-Portfolios und Mobiles Lernen
15. März 2014 LV zu Medienbildung in der Schule
28. März 2014 Abschluss-Keynote Tagung "Lernreich 2.0"
21. Mai 2014 Abschluss-Keynote Tag der Lehre FH Hagenberg
17. September 2014 Workshop Europortfolio Austrian Chapter
05. November 2014 Vortrag Train-the-Trainer auf der Personal Austria
18. November 2014 Vortrag auf dem Symposium zur Professionalisierung von Lehrenden der Fort- und Weiterbildung
Abschlussdatum Titel Erledigt
01. Januar 2013 Beginn Elternteilzeit
01. Februar 2013 Kickoff-Meeting Europortfolio Zagreb
08. Mai 2013 Kickoff-Meeting EUfolio Irland
10. Juli 2013 ePIC London 2013
01. September 2013 Wechsel an die Pädagogische Hochschule Wien
25. Oktober 2013 Start Hochschullehrgang Hochschuldidaktik
Abschlussdatum Titel Erledigt
07. Januar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
20. Februar 2013 Workshop an der HAW Hamburg
25. Februar 2013 Start 4-wöchiges Online-Seminar der VPH zu E-Portfolios
01. März 2013 Seminar an der Fremdsprachenschule Landshut
22. März 2013 Lehrveranstaltung zur Didaktik von eLearning in der PH Wien
26. April 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
10. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Lehrgang Educational Leadership
14. Mai 2013 Vortrag beim Int. Kanzlertreffen der dt. Fachhochschulen
30. Mai 2013 Lehrveranstaltung im Modul Bildungstechnologie im Lehrgang eEducation7
06. Juni 2013 Lehrveranstaltung im Modul IT und Neue Medien in der Bildung im Lehrgang Bildungsmanagement
Abschlussdatum Titel Erledigt
20. Januar 2012 Endabgabe Dissertation
15. März 2012 Rigorosum
22. März 2012 Defensio eEducation4
03. Mai 2012 Lehrgangsstart eEducation6
08. Juni 2012 Graduierungsfeier eEducation4
10. September 2012 GMW-Tagung 2012
15. Oktober 2012 Defensio PKNM1
16. Oktober 2012 Beginn Elternkarenz
Abschlussdatum Titel Erledigt
23. Februar 2012 Seminar zu Learning Outcomes
26. März 2012 Seminar zu Learning Outcomes
02. April 2012 Workshop zu E-Portfolios am Onlinecampus VPH Burgenland
11. Mai 2012 bmukk - PH Treffen Wien
25. Mai 2012 Vortrag Universität Graz
10. Juli 2012 Speaker ePIC 2012 London
11. September 2012 Paper GMW 2012
08. Oktober 2012 Keynote Tag des eLearning an bayerischen Gymnasien
Abschlussdatum Titel Erledigt
09. März 2012 Springday 2012
11. April 2012 Edudays 2012
05. Oktober 2012 Students' Day 2012

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