KidZ-Schaufenster: College Hernals, Wien

von KidZ Wien

College Hernals

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Das Projekt Klassenzimmer der Zukunft bietet unserer Schule die Möglichkeit neue Unterrichtsformen mit digitalen Medien zu testen und im Unterricht einzusetzen. Der Zeitrahmen ist  so weit gesteckt, dass wir die für unsere Schüler/innen interessanteste und effektivste Form wählen können.

Statements von LehrerInnen & SchülerInnen

  • Lehrer/Innen vor dem Projekt:
    • Ich würde ja gerne mit Tablets im Unterricht arbeiten, aber wir haben keine Internetanbindung für Kinder.
    • Interessieren würden mich die neuen Medien schon.
    • Ist das sehr viel Vorarbeit?
  • Schüler/innen vor dem Projekt:
    • Gibt es in der Schule Tablets?
    • Dürfen wir in der Stunde nicht nur im Buch nachsehen, sondern auch  im Internet?
    • Haben wir in der Schule einen freien WLAN Zugang?
    • Lehrer/Innen im Projektverlauf:

Unsere Erfahrungen

  • Kommunikation

Die Verständigung untereinander, sowohl Lehrer/innen als auch Schüler/innen beschränkte sich vor dem Projekt auf schriftliche Eintragungen in den Heften oder ein Telefonat.

Im Projektverlauf zeigten sich die Vielfalt der digitalen Medien und die Möglichkeiten für den Einsatz bei der Organisation des Unterrichts. Termine können weit schneller koordiniert werden und Arbeitsaufgaben werden geteilt.

  • Individualisierung

Im Zuge der Umstellung von KMS auf Neue Mittelschule hat uns der Einsatz von digitalen Medien sehr geholfen die Struktur anzupassen. Mit Hilfe digitaler Unterrichtsmittel können Kinder einfach und schnell individuell das gesteckte Lernziel erreichen.  Offene Lernformen helfen bei der Individualisierung des Unterrichts. Schüler/innen können mit ihren unterschiedlichen Interessen und Leistungen in einer Unterrichtseinheit entsprechend gefördert werden. 

  • Eigenverantwortung

Durch die Individualisierung des Unterrichts steigt auch die Eigenverantwortung der Schüler/innen, damit sie ihr Jahresziel erreichen. Dieser Vorteil der digitalen Medien findet zwar nur langsam Einzug in unser Schulleben, aber der Weg zeichnet sich bereits ab. Immer mehr Lehrer/innen versuchen den Unterricht so zu strukturieren, dass das Lernziel in Eigenverantwortung erreicht werden kann. Digitale Lernzielkontrollen werden gesucht und ausprobiert.

Was waren/sind Wendepunkte im KidZ-Projekt?

  • Der wichtigste Wendepunkt bzw. Meilenstein im Projekt KidZ war der Beschluss des Lehrerkollegiums an dieser Entwicklung aktiv teilnehmen zu wollen.
  • Durch eine intensive Vorbereitungszeit mit Seminaren an denen sehr viele Kolleg/innen teilnahmen, wurde eine gute Basis für den Projekteinstieg geschaffen. Die Sicherheit der Lehrer/innen war dadurch gegeben.
  • Der Ankauf von Tablets durch die Finanzierung des Bezirks schaffte eine solide Basis zur Umsetzung der geplanten Unterrichtsstruktur.
  • Der Schulerhalter installierte einige freie W-LAN Zugänge, damit war der unkomplizierte Einsatz von Tablet, Smartphone und Internet garantiert.
  • Im 2.Schuljahr des Projekts hat KidZ bereits in die Jahresplanung und den alltäglichen Unterrichtssituationen Einzug gehalten.
  • Die Zeitdauer des Projektes  hat die Sicherheit der Kolleg/innen sehr gehoben. Es war auch die Möglichkeit gegeben, dass umgesetzte Ideen wieder verworfen wurden und eine andere Struktur erprobt wurde.

Was hat uns geholfen, im KidZ-Projekt gut arbeiten zu können?

  • die großartige Unterstützung durch unsere Direktorin
  • die Möglichkeit gezielte Fortbildung wahrnehmen zu können, die zum Teil direkt bei uns am Standort stattfand
  • der interessante Gedankenaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer KidZ Schulen
  • gemeinsame Fortbildungsnachmittage für alle Wiener KidZ Schulen mit abwechslungesreichen und interessanten Angeboten
  • die Teilnahme an den KidZ Symposien
  • zzahlreiche Anregungen aus der KidZ Community
  • die Unterstützung durch die PH Wien
  • die fürsorgliche Betreuung durch unsere Wiener KidZ Koordinatorin, die uns für Fragen immer zur Seite stand uns aber auch ständig zu Aktivitäten aufforderte

Besondere Probleme bereitete uns die Tatsache, dass das Internet nicht verlässlich zur Verfügung stand.

Es gab einige Frustration beim Lehrkörper, wenn vieles, das liebevoll und zeitaufwändig geplant worden war, dann  nicht umgesetzt werden konnte.

Auch die Schülerinnen und Schüler waren dadurch oft enttäuscht.

Die zeitliche Koordination mit den Partnerschulen war nicht immer einfach, machmal waren mehrere Anläufe nötig, bis alle klappte.