EDU|days 2016

von KidZ Wien

Die Wiener KidZ-Klassen auf den EDU|days 2016.

  • Generell haben mich einige Themen angesprochen. Die allgemeinen Informationen waren gut, auch um zu sehen wo meine / unsere Schule im Vergleich steht. Anregungen konnten wir uns mitnehmen. Für den individuellen Unterricht war das Angebot breit gefächert und die Tagung eigentlich zu kurz. 

  • Sehr gut waren die Pausengespräche  sowie die Abendveranstaltung die dadurch entstandenen Kontakte können wir nachhaltig nutzen.
  • Wer eine lebendige Geschichte erzählt, gewinnt die Aufmerksamkeit der anderen leichter als durch einen Vortrag. Im Unterricht können Erzählungen je nach Zielsetzung unterschiedlich eingesetzt werden: zur Förderung von Schreib- und Sprachkompetenzen, Text- und Visualisierungskompetenzen, Präsentationskompetenzen und/oder Selbst- und Sozialkompetenzen.

  • Erzählungen vermitteln neben dem Informationsgehalt Haltungen und Anschauungen. Im Erzählen tritt der Akteur in Beziehung mit anderen. Darüber hinaus kann das Erzählen auch als Mittel zum organisationalen Lernen im Schulentwicklungskontext dienen. Digitale Medien können diesen Prozess vom Brainstormen über das Entwickeln bis zum Präsentieren gut begleiten. Dazu gab es in diesem Vortrag methodische Anregungen mit entsprechenden Apps.

Retrospektive zu den EDUDAYS 2016 in Krems  

Besonders gut gefallen hat uns digital storytelling - viele Tools für den Unterricht 

Geplant ist hier auch ein SchueLF im Zuge von KidZ für das Wintersemester 2016.   

Ein weiterer Punkt war der Vortrag Kreative Visualisierung in Erklärung- und Anleitungsvideos  Screencasts und Erklärvideos

Einfache Tools, die im Unterricht vielseitig eingesetzt werden können.

  • Grundsätzlich war ich von dem gesamten Angebot des KidZ Symposiums im Rahmen der EduDays begeistert. Einiges möchte ich dennoch speziell hervorheben.

  • Der Impulsvortrag von Ali Mahlodji, dem Begürder von WHATCHADO, war gleich mein erstes Highlight, weil ich dieses Angebot für unsere Schülerinnnen und Schüler für sehr wichtig halte. https://www.whatchado.com/de/

 

  • MineSchool – ein Schülerpartizipationsprojekt mit Minecraft vorgestellt von
    Miriam Gronert hat mir deswegen sehr gut gefallen, weil es aufgezeigt hat, wie leicht man Jugendliche motivieren kann, wenn es um die eigene Lebenswelt (Schule) geht.

  • Der Lernroboter Robo Wunderkind hat mich beeindruckt, deshalb wird Anna Iarotska dieses "Spielzeug" auch den Mitgliedern des Pädagogischjes IT Beirats für informatik präsenteren.

  • Mein absolutes Highlight war aber die App Schul-Update von Thomas Neubauer, die Lehrpersonen und Eltern gratis zur Verfügung steht. https://www.schoolupdate.com/

 

  • Durch die Zusammenlegung der KidZ Klausur mit den Edudays war ein hochkarätiges Fortbildungsangebot gesichert und einige Ideen habe ich bereits in der folgenden Schulwoche umgesetzt. Leider war es manchmal durch die parallel stattfindenden Tracks nicht möglich, alle interessanten Angebote zu besuchen.

  • Ich selbst durfte ebenfalls einen Workshop (Grundlagen des iPad Einsatzes im Unterricht) halten, der sehr gut besucht war und auch von BildungsTV aufgezeichnet wurde.

  • Das Abendprogramm zeigte allerdings auch einen Nachteil der Zusammenlegung von KidZ und Edudays. Die KidZ Community war dieses Jahr nicht so deutlich erkennbar wie bei der Veranstaltung im Vorjahr in Linz.
  • Das ganze Programm war umfangreich.

  • Leider waren einige Themen und Vorträge  Wiederholung von den letzten Jahren (Google Education usw....).

  • Die Veranstaltung "Mathematik mit digitalen Lernbegleitern"habe ich sehr gut gefunden.

  • Leider muss man für die Verwendung der Webseite ein Seminar bei der PH Linz  buchen um damit die Zugangsdaten zu erhalten, das finde ich nicht okay.

Die Keynote von Ali Mahlodji hat mich sehr beeindruckt: So kann man also auch eine Powerpoint-Präsentation gestalten – informativ, witzig und auf den Punkt gebracht. Mit einer Vision und mit viel Optimismus lässt sich vieles erreichen – eine gute Message für den Start in die EduDays.  

Die Entscheidung, welche Workshops ich aus dem überreichen Angebot wählen soll, fiel oft schwer. Zum Glück musste man sich nirgends schon vorher anmelden, sondern konnte spontan entscheiden und „zappen“. Highlights für mich waren vor allem die Themen Flipped Classroom und OneNote. Manchmal – muss ich gestehen – traf ich KidZ-KollegInnen auf den teilweise sehr langen Wegen in den nächsten Seminarraum und ehe wir uns versahen, war der Workshop, den wir besuchen wollten vorbei, aber dafür konnten wir uns austauschen und hielten quasi  einen Privatworkshop ab.

Irritierend war es ein wenig, dass ein KidZ-Treffen im Rahmen der EduDays angekündigt war. Das fand aber leider nicht statt. Gibt es KidZ nicht mehr? Stephan Waba und Martin Bauer boten am zweiten Tag im Slowdating die Gelegenheit, Fragen zur Zukunft von KidZ zu stellen und einige Unklarheiten wurden geklärt. So endete das Symposium für mich, wie es begonnen hatte: mit Optimismus -  einem zuversichtlichen Blick ins letzte KidZ-Jahr.

  • Die EDU Days wurden mit einem eindrucksvollen Vortrag von Ali Mahlodji eröffnet, der über sein Leben und über seinen Werdegang  Projekt „watchado“  berichtete.
    Durch seine positive und lustige Art schaffte er es, alle TeilnehmerInnen in seinen Bann zu ziehen.

  • Am Tag 1 nahm ich mir im Workshop „hAPPy moments“ besonders viele Ideen für den Musik und Kunstunterricht mit. Auch bei „Flüchtlingshilfe digital“ bekamen wir viele Tipps und Tricks, wie wir das Deutsch lernen mit Flüchtlingen interessant am Tablet/PC gestalten können.

  • Am Tag 2 der EDU Days begeisterte mich besonders der Workshop“ acoustic storytelling - Klassenkomposition mit dem iPad“ – geleitet von Ulrich Hierdeis. Mit der iPad App „Yellofier“ verklanglichten wir dabei eine Geschichte. Mit Tipps und Tricks von dem Vortragenden haben wir lustige Ergebnisse erzielt, welche ich zukünftig bestimmt in meinen Musikklassen einsetzen werde.

  • Ein besonderes Highlight war für mich außerdem der Kurs zum Erstellen von Erklärvideos mit Robert Mader. Die Methode des „Flipped Classroom“ hat es mir besonders angetan. Es hat mich derart motiviert, dass ich es gleich im Englisch Unterricht ausprobiert habe.

  • Insgesamt habe ich sehr viele spannende Methoden und Ideen für mich entdecken können, somit bin ich wieder einmal sehr froh, dass ich bei den EDU Days 2016 in Krems dabei sein konnte.
  • Die edudays waren wie immer sehr interessant, gut organisiert und eine gut Möglichkeit zur Vernetzung.

  • Besonders gut gefallen hat mir die Einführung ins 3D-Programm Sketchup. Koll. Bachinger hat uns in kürzester Zeit die Sinnhaftigkeit und die Einfachheit des Programms näher gebracht und uns zum Einsatz motiviert.

  • Ebenso angetan war ich vom Workshop Flüchtlingshilfe digital. Fr. Schedler stellte uns dankenswerter Weise ihre Übungsmaterialien für Flüchtlinge zur Verfügung, die gut einzusetzen sind.

  • Ich freue mich auf weitere derartige edudays.

 

Die Schaufenster entstanden zwischen 2015 und 2017 im Rahmen des bmbf-Projekts KidZ unter Koordination des ZLI der PH Wien.

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