Coworking

von Thomas Fernsebner, M.A.

Tom:

Vorstellung… ja jetzt ruf ich sie einfach mal ganz frech an weil ihr buch mich inspiriert hat…Störung (Telefon) ..ja, und er hat gemeint ich soll mit ihnen ein offenes Interview führen.. wir sind schon sehr neugierig und wir wenden die Methode Grounded Theorie an und wollen danach uns von Thema zu Thema und nicht einfach wie ein Fischernetz auswerfen um zu kucken ob meine Thesen und Annahmen stimmen, denn eigentlich ist die Szene so interessant, dass am dadurch eigentliche vieles gar nicht erfährt.   

 

Math:

mhm (bejahend) absolut ich denke auch dass es ganz sicher ein spannendes Feld ausgewählt es gibt hier noch sehr viel zu erforschen, weil einfaches noch vieles einfach noch nicht erforscht ist mhm (bejahend)    

 

Tom:

wie würde mich mal grundsätzlich interessieren, sie waren selbst einmal Mitglied in einen Co-Working-Space   

 

Math:

ganz genau das war ca. vor 13, 14 Jahren ja,  haben wir da einen CWS gegründet. da waren wir etwa 12 Personen von ganz unterschiedlichen Bereichen aus der Kommunikationsbranche, Kommunikation und Architektur, und da haben wir halt auch teilweise zusammen gearbeitet und teilweise sehr viel No how ausgetauscht und etwa nach zwei Jahren ist daraus dann auch eine Firma entstanden, die Muster GmbH, das ist die Firma wo ich heute auch noch beteiligt bin und das war halt dann für mich dann eine sehr positive Erfahrung im so ein CWS zu arbeiten und dann auch eine Unternehmenstätigkeit aufzubauen und meine Selbständigkeit umzusetzen. Das war die praktische Erfahrung. Und dann hab ich dann berufsbegleitend einen Master gemacht etwa vor 4 Jahren und danach ist das Buch CWS entstanden, so ganz grob zusammengefasst.  

 

Tom:

aber diese Masterarbeit hab ich nirgendwo gefunden, gibt diese dann in der Uni Zürich  

 

Math:

 eh die hab ich an der FH Luzern geschrieben… ist nicht veröffentlicht worden. Das war dann die Vorlage für das Buch. Die Forschung hab ich mit der Arbeit betrieben und über dem Springer Verlag bekundet daran Interesse und dann haben wir das zusammen 2013 veröffentlich.   

 

Tom:

 ja das ist aber dann brandaktuelle, nach wie vor , weil was ich gelesen hab entsprach meinen Vorstellungen so im Prinzip wie die Szene abläuft, wo ich im Moment nach wie vor umereinandereiere einfach mal so, ich hab noch keinen Focus gefunden wo ich mir gedacht habe.was ist die inspirierende Kraft, sie beschreiben’s in ihrem Buch sehr schön, aber wie komme die Leute an die Informationen heran also noninformell oder informell oder wie entsteht des oder mit welchen Medien, das war mal so ein Gedanke, ich muss ja das fokusieren auf das Thema eLearning, weil dort die Leute sehr viel mit PC und Technologie arbeiten, das waren meine Erfahrung aus Kempten.  

 

Math:

 mhm (verneinend)

 jetzt weiß ich nicht ganz genau was sie meinen, wie das Thema eLearning mit Coworking Space verknüpft ist, oder wie…  

 

Tom:

 Ja, ich meine erst einmal generell der Lernprozess wie sich der, sie beschreiben es in ihrem Kapitel zum Thema der Wissensarbeiter,  aber wie kommen die Leute überhaupt an Informationen oder wie bilden sich die Leute voneinander oder wie geht das, ich kann mir vorstellen…  

 

Math:

ja, also einerseits gibt es da den Wissenstransfer innerhalb des CWS den organisierten Wissenstransfer das heißt durch Meetups oder irgendwelchen Veranstaltungen die vom Host oder von jemand vielleicht innerhalb des CWS  organisiert wird, ich sag mal das ist der formelle organisierten Wissensaustausch und das andere ist dann der informelle Wissensaustausch, das ist bei der Kaffeepause, ja da lernt man sich kennen man tauscht sich aus, zu Themen wie…vielleicht kann das Webprogrammierung sein, vielleicht können das ganz andere Themen sein, also je nach dem wie dann der CWS ausgerichtet ist und da gibt es natürlich auch eine Förderung vielleicht über Blogs oder sonst welche Tools die zu Verfügung gestellt werden vom CWS oder einen Mitglied davon.  

 

Tom:

mhm (bejahend)

 also des kann man sich so vorstellen das alle drei Bereiche von dieser 70-20-10 Regelung ankommen, also sozusagen also lernen durch den Zufall, dass jemand jetzt ausgerechnet da ist der wo mich vielleicht mich interessieren könnte versehen ich das richtig und vielleicht dann auch wo sie sagten formell wo tatsächlich der Besitzer des CWS oder Initiator, jetzt machen wie einen Barcamp oder sonst was, bis dort hin wo im Austausch so informell läuft bei Standup-Cafe oder sonst was und das wird aber auch ein Stück weit initiiert und gewollt von den Betreiber, so hab ich das gelesen in ihrem Buch  

 

Math:

 ja, da ist halt grundsätzlich zu sagen  es gibt CWS die eine ganz andere Ausrichtung haben es gibt CWS da wird das gelebt und auch aktiv geförderd zB Unternehmensspeeddating oder auch Investoren zB das ist auch ein wichtiger Punkt Investoren die in ein CWS kommen, oder auch Alumis, also ehemalige CWer, weil herausgefunden dass sich so glaub so ca. 5 wenn man sich selbständig macht eine Unternehmen gründet mit Angestellte so absolut vielleicht 3-5 Angestellten zieht man eher vom CWS weg.    

(kurze Pause)

genau.. und vielleicht noch einmal ein Gedankensprung wie das bei mir damals war, ich war da in den CWS eingezogen, ich kannte zwei Leute die die restlichen 10 Personen kannte ich jedoch nicht und hab dann auch mit zwei Personen die mir zuvor unbekannt waren die Firma gegründet das ergab sich einfach so weil die anderen Personen…ich hab ja BWL studiert und die anderen Personen waren zwei Grafiker und ahmm ja das war einfach man hat zusammen gearbeitet, man hat gesehen das funktioniert, das war eigentlich witzig man kann das Zufall nennen also ich hab die einfach getroffen dort ja genau so ist das passiert und die anderen CW und es gab dann eine zweite Agentur, die ist daraus entstanden andere Leute sind weggezogen haben sich wieder anstellen lassen in einen größeren Unternehmen und andere sind selbständig also Solopreneur geblieben. So hat sich das ergeben, vielleicht speziell bei uns hat sich der CWS aufgelöst nach zwei Jahren alle einen unterschiedlichen Wege gingen.  

 

Tom:

Des hab ich jetzt auch mal mitbekommen, dass CWS gute Startrampe für Startups für junge ….sleber fällt einem die Decke auf dem Kopf. Es war schon mal der Gedanke dass ich selbst ein CWS gründe, aktuelle gibt es hier ein, die machen aber keine Werbung, ich weiß garn nicht was die überhaupt machen.   

 

Math:

 Ja, mhm (bejahend)

 ich den das ist ein wichtiger Punkt man hat den Austausch mit andern Leuten es ist abwechslungsreich, ich kenn auch Personen die arbeiten teilweise im Homeoffice teilweise in eine CWS je nach Arbeits…? im stillen Kämmerlein und andere Arbeiter ja da schätz man vielleicht dass man nicht ganz alleine ist, oder auch Leute die vielleicht nicht immer am gleichen Ort arbeiten, es gibt ja die Coworkernomaden und die Nomade die von irgendwo irgendwo arbeiten auf der Welt und da kann ein CWS eine super Plattform sein um eh Leute vor Ort kennen zu lernen.  

 

Tom:

Gibt es dann eigentlich so was Art wie so ein virtuellen CWS die meinetwegen über Web 2.0 Tools zusammen arbeiten wie Googletools dass man sagt man tut gemeinsam an einem großen Projekt arbeiten und hat sich zufällig getroffen und sagt kannst du mir helfen  

 

Math:

mhm da hab ich jetzt nicht speziell geforscht oder so , das gibt es sicherlich auch ich mein es gibt so Plattformen wo man Freelancer finden kann Upwork oder so zB. eine Plattform aber ich denk jetzt das ist jetzt dass ist dann rein auf die Zusammenarbeit ausgelegt aber nicht irgend wie so ein virtuelle CWS das kenn ich jetzt nicht, eigentlich.

 

Tom:

 wenngleich aber sag einmal die CW untereinender, wenn sie sich kennen, sich austauschen über Facebook oder E-mail ich sag einmal über Medien wo’s dann sagen kann ich dann mal per Skype anrufen, so kann ich mir das vorstellen, weil so läuft es dann in der Regel ab, dass man einen Kontakt hat.

  

 

Math:

Das natürlich, die Tool werden genutzt aber ich denke der Vorteil am CWS ist dann doch auch in der heutigen Zeit, man sieht sich, man kann da in Kontakt kommen mit total unbekannten Leuten und es ist vielleicht auch schwieriger auf Socialmedia Plattformen  

 

Tom:

des glaub ich auch..ich hab auch in meiner Masterskizze …beschrieben, dass es offensichtlich neben den ganzen, man ist erstmal alleine, das mag man nicht gern, und hat vielleicht viel soziale Kontakt über die Medien, das ist auch nicht ganz spannend und es gibt scheinbar den Wunsch nach realer  Begegnung, dass man sagt man möchte ja irgendwo im  Kontakt stehen, weil sie sagten das gab es ja früher in die Kaffeehäuser, des ist ja, ich sag mal Wiener Kaffeehaus da würde so was auch früher entstanden sein  

 

Math:

Absolut, das ist genau so, ich mein, zB. ich kenn jetzt niemanden sagen mir mal in Wien, aber ich habe irgend einen Grund in Wien zu arbeiten, da gehe ich in Wien in ein CWS und da werde ich ganz sicher nach zwei drei Stunden wenn ich mal einen Kaffee trinke oder irgendwie oder nach einen Tag hab ich da sicher zwei drei Leute mich denen ich mich unterhalten kann vielleicht Gespräche führen kann, die kennen wiederum die für mich hilfreich sein könnten bei der Arbeit, ja so kann ich mich vernetzten.  

 

Tom:

wunderbar, ich kann mir vorstellen wo es hingeht ..eine Frage wäre für mich ganz spannend, es gibt ja mittlerweile so Ketten wie WeWork usw, da hab ich mich reingelesen, ich finde die machen, das ist meine subjektive Einschätzung so ein bisschen auf kommerziellen Interesse, die wollen halt Geld machen die kaufen rießen Flächen an und vermieten die, solche Szenen gibt es ja auch mittlerweile wo man das mehr als Geschäftsmodell erkannt hat wie ein Fitnessstudio beispielsweise  

 

Math:

meinen Sie auch wie Regus, zum Beispiel, Interviewer: ja genau, Befragter: genau ein delikates Thema also Regus sagen ja von sich die gab es ja schon lange schon lange bevor man CWS kannte eh mhm (bejahend) das ist ja eine ganz tolle Sache ich kann mir ein Büro mieten oder Meetingraum usw., aber in der CWS-Szene ehm sage mal gelten die , oder ich würde sie auch nicht als CWS definieren, weil das sind einfach Vermieter von Büroräumen, aber die Interaktion zwischen den Coworker findet eigentlich nicht statt bzw. sind Einzelpersonen die dort arbeite, die arbeiten nicht zusammen, also ich würde das nicht als CWS definieren  

 

Tom:

..gibt es dann vorgeschalteten Assessments die dann da irgendwie..der Betreiber, das haben sie beschreiben, dass da jemanden gibt der zu uns passt oder nicht  

 

Math:

ja, es gibt CWS die machen eine Auswahl, die haben Bedingungen, zb in Paris Solia CW beschrieben, da können nur Frauen arbeiten gehen zb, andere die suchen sich Leute aus, die müssen da vorsprechen,  dann trifft man eine Auswahl, aber ich denek aber die meisten CWS sind sehr offen für alle die einen Platz mieten möchten und es ist auch so dass natürlich viele CWS sich schon  auf die Vermietung von Büroplätzen beschränken, das ist halt schon so, es gibt da viele positive Ausnahmen so wie das Betahaus in Berlin vielleicht oder die Startuo-Sauna in Helsinki das sind halt nicht alle CWS die so funktionieren   

 

Tom:

ich weiß nicht ob sie den Simon Schnetzer kennen aus Kempten der diese Gründervilla gemacht hat…und der hat das so beschrieben oder die haben das so aufgebaut wie sie es jetzt sagen, nicht aus kommerziellen Interesse sondern mehr oder weniger dass man da Kontakte knüpfen kann und  weitere Projekte initiiert, ich selber hab mir das auch überlegt, haben festgestellt, dass man gar nicht viel Geld verdienen kann des betreibt sich maximal selber, die Sekretärin ist maximal gezahlt, aber so groß man müsste es schon sehr groß anlegen, dass man da richtig verdient dran ..und ich bin daran interessier zu sagen Mensch zu Mensch da wär so mir so wichtig wär, deshalb interessiert mich das Thema weil da Kontakte interessanter Art entstehe die vielleicht viel weitreichender sind, ehm weil mir gerade bei den Kontakte sind… kennen Sie möglicherweise interessante Kontakte die mir weiterhelfen könnten, wo man sagt wo man mehr herausfinden kann über die Szene , auch über die Typen die noch ganz aktiv sind…  

 

Math:

ja genau, mhm (bejahend) ich weiß nicht ob ich da weiterhelfen kann weil ich ja mein Interviewpartner waren die Betreiber dieser vorgestellten CWS die ich da interviewt habe, das ist ja jetzt schon viereinhalb Jahre her und ich weiß nicht ob jetzt die gleichen Leute im Betahaus noch da sind oder weiter entwickelt haben, Sie hätten eigentlich die Namen und Kontakte im Quellenverzeichnis, ehm ich unterhalt jedoch keine Kontakte mehr mit diesen Personen habe da da auch eigentlich nur das Interview geführt, ehm ja genau, was sicher spannend sein könnte, es gibt eine Europäische CWS Konferenz die findet jährlich im Herbst statt… ich war da zweimal dabei…da findet sich schon die ganze Szene vereint, das würde ich sehr empfehlen wenn sie sich für das Thema jetzt vertieft sich beschäftigen und die findet ja im Oktober statt glaub ich, also das könnte ideal liegen, die heißt European CW Konferenz oder On-Confernez, die heißt…schaut im PC, die findet dieses Jahr tatsächlich in Brüssel statt ja genau das st die Heimatstadt ..das ist Chan if Howard das ist ist Corworking.Europ.net, die war in Berlin und Paris, da war ich dabei…2011 und 2012 war ich dabei, da hat sich doch einiges getan, es gibt halt viele die arbeiten in CWS und gehen dann einen Schritt weiter, also irgendwann wenn man eine gute Wissensidee hat dann gründet man, geht raus bleibt dann vielleicht im Kontakt muss aber nicht sein   

 

Tom:

merke halt, dass auch Firmen Interesse dran haben, das haben Sie auch beschrieben, dass sie dort die inspirierende Kraft nutzen um bewusst raus zu gehen auch mal raus aus dem schicken Büro dann in einer sozusagen legere Gegend wo sie auch in die so bisschen wieder in die Studentengegend was auch immer zurückholt wo auch mehr auch mehr Ideen da sind weil man nicht immer alles so strukturiert hat  

 

Math:

ja genau, das machen doch einige Firmen, es gibt dann auch Firmen die haben gleich ein CWS gegründet, das war TUI in Deutschland, das war auch in der Schweiz, ich weiß nicht ob der noch existiert oder ob das bei einem Projekt blieb  nur für gewisse Zeit das war die Ch Bundesbahn die haben ein Coworking Space gegründet, haben dann ah Unternehmen Startups gecastet durften dann kostenlos arbeiten, ah ham sich jedoch verpflichtet zum Austausch mit Leuten der ch Bundesbahn, da ging es um Nohow-transfer usw das sind so zwei drei Beispiele für Unternehmen, und was ich ganz spannendes Beispiel finde wenn wir beim Thema Lehre und Schule Universität die ehm das Projekt von Helsinki, das ist wirklich eine Universität die Coworking Space

 Startup-Sauna auch finanzielle unterstützt  

 

Tom:

 das habe ich auch gelesen dass die Unis auch selbst zum Teil mit Coworking Space beginnen, vielleicht im Setting im Unterricht und wie die gegenseitig zu ihren Projekten und der Schreibarbeit dann miteinander unterstützen, aber der Prozess ist ja immer der Gleiche, ist das denn mit den 5 Kernwerten welche sie beschrieben haben, ist das der kleinste gemeinsame Nenner oder was ich so feststelle oder was alle Coworking Space haben sollten oder gibt es das mal garnicht vorfinden  

 

Math:

Doch ich denke das kann man überall vorfinden, das ist ein bisschen so, wie soll ich sagen, da können sie vielleicht mit Regus mal anwenden und dann sehen sie dass die Community oder so irgendwie ein Gedanke davon fehlt. Das haben eigentlich schon alle CWS ???   

 

Tom:

Vielleicht noch eine Frage zu dem, weil Sie vorher gesagt haben, da muss noch viel geforscht werden, was denken sie denn oder welchen Tip könnten sie mir geben, wo eigentlich ich hin den Fokus legen könnte, sie merken ja so ich frag ja so quer durch ehm recht fokusiert ist es ja nicht ich bin ja noch ganz am Anfang, aber was meinen sie was noch relativ interessant wäre?  

 

Math:

ahm, ich könnte mir vorstellen dass interessant wäre den Fokus auf Bildungsinstitutionen zu legen die selber die Initiative ergreifen ein CWS zu gründen, das könnte  jetzt weil wenn sie irgend etwas im Bereich Bildung machen möchten, so ein anderes Thema, wieso nicht, wieso gründen Universitäten oder Hochschulen nicht vermehrt CWS das kann man ja sehr vielschichtig verwenden, ja genau und ein Thema das mich sehr interessieren würde eh was haben CS für einen Einfluss also positiven oder wie könnte dies in Entwicklungsländern gefördert werden, weil in Afrika zB gibt es einige wenige CWS ich könnte mir vorstellen das das unterstützenswert wäre  

 

Tom:

ja, och überlege, ja vielleicht ganz zum Schluss der Fokus liegt bei mir ja so im Bereich der Technologie, in der Zeit wo sie im CWS gearbeitet haben, da gab es das ja auch schon, möglicherweise ganz am Anfang, heute stelle ich fest die sitzen da alle mit Laptop da IPad und was auch immer und arbeiten sehr viele mit den Medien, aber es gibt ja auch Handwerks CWS wo zum Beispiel Betrieben miteinander wo ein Schlosser oder Schreiner und noch was und die kreieren miteinander was und mieten miteinander eine große Werkstadt wo verschiedene Möglichkeiten drin sind  

 

Math:

ja, also ein Projekt gibt es auch in Helsinki gibt es irgend wie sowas desigorientiertes usw. und auch das Betahaus hatte irgend so auch ein Projekt für Leute die was handwerklich erstellen, aber da muss ich ehrlich gesagt ehm sagen da hab ich, das war nicht der Fokus meiner Arbeit, das hat eigentlich auch nicht interessiert, mich interessierten eigentlich die Wissensarbeiter  

 

Tom:

ja schon klar, mich in erster Linie jetzt auch, es war halt so, soweit ich mir gedacht habe, wie breit die Szene aufgestellt ist, weil ich denk halt man sieht sozusagen in alle Richtungen aber es sind halt Leute die sehr viel im Web arbeiten, ganz klar, und viele die halt im kreativen Bereich arbeiten ja des is so  

 

Math:

Absolut, oder es gibt natürlich auch andere Zweige Lehrer Professoren die da vielleicht an eine Tag in der Woche oder einen halben Tag das nutzen oder auch Anwälte die sind auch eh, da hab ich mir vor allem in NewYork mir sagen lassen das newWorkCity da gibt es auch Anwälte die dort arbeiten, jung Anwälte, die sich kein großes leisten möchten und vielleicht auch den Austausch suchen mit anderen anderen Anwälten oder irgend auch im interdisziplinär mit Webprogrammiere oder was auch immer was auch spannen sein kann, genau an halt auch  immer Wissensarbeiter  

 

Tom:

ja ist schon klar, ich hab mir mal gedacht für den klassischen Beamten oder so wird das nichts sein, lacht  

 

Math:

mhm (verneinend)

 wie so nicht, ich meine wenn man die über Ziele führt und die können da Teilzeit in ein CWS wieso nicht  

 

Tom:

ja ich hab mir den ganz klassischen vorgestellt, der sozusagen gerade in der Buchhaltung sitzt den ganzen Tag von vorne bis hinten…, aber das ist jetzt gerade ein Prägung gewesen  

 

Math:

ja ich denke super geeignet ist es schon wenn man wenige Material braucht einfach ein Notebook oder ein Computer, das kann auch ein normaler Desktopcomputer sein, aber wenn man nicht irgendwie haufenweise Sachen und Ordner braucht, ja mhm   

 

Tom:

ich hab mir gerade gedacht, wenn man von Beamte spricht, kann man auch die Lehrer meinen, da denk ich mir schon, die sind ja alle zuhause, de machen ihren Unterricht tun sie vorbereiten und im Lehrerzimmer ist eigentlich gar keine Gelegenheit weil es einfach zu eng ist und meistens Brotzeit gemacht wird und ich denke jetzt einfach bei den Regeleschullehrer dass die eigentlich schon profitieren könnten wenn die zB  ein Stück weit Inspiration suchen könnten.     

 

Math:

Ja absolut könnte ich mir sehr gut vorstellen  

 

Tom:

Ja gut, ehm ich überlege gerade so, sie haben mir schon sehr viel weitergeholfen, Dank ihres Buches, ehm, hätten sie Buchempfehlungen aus diesem Bereich, hätten sie da vielleicht außer das was im Buch steht, da stehet ja schon ganz viel,   

 

Math:

ehm da hab ich eigentlich wirklich keine andere Quellen, weil ich muss auch sagen ich hab mich in den letzten zweienhalb drei Jahren nicht mehr sehr intensiv mit dem Thema erfasst, weil das Thema für mich nicht mehr sehr aktuell, ja weil ich einfach jetzt meine Unternehmungen und meine Werbeagentur habe und es ist nicht mehr in diesem Sinne aktuell, was ich noch nutze sind Meetup’s das ist eine Plattform, ehm sie müssen mal drauf schauen es ist sehr spannend, da kann man selber eine Veranstaltung machen und dann Leute einladen, zb bei uns in Luzern da gibt es ein Webup heißt das, das ist ein Meetup ein Austausch Webprogrammierern Werbern Marketingleuten, kann man sich eintragen, geht dort hin, kostenlos jemand von der Community hält einen Vortrag und das nächste Mal ist es eine andere Person, später geht man auf ein Bier zusammen, das ist auch so eine Form die mit CWS-Bewegung entstanden ist und die ich heute noch nutze.  

 

Tom:

ja spannend…  

 

Math:

Es gibt es auch bei Ihnen auch so Meetups zum Beispiel in Luzern gibt es auch  English People in Reserche oder Französisch Community oder Basketballabend usw. es gibt da auch andere Themen aber wirklich auch die klassischen von CWS-Themen zum Thema Web zum Thema Marketing zum Thema …  

 

Tom:

also ich hab in Kempten speziell  noch Kontakt und die machen Barcamps für die ganz Ortschaft oder für die ganze Region und die haben letztes Mals etwas gemacht zum Thema Landwirtschaft neue denken und so, Math: jaaa! Tom: da ist es um Nachhaltigkeit im Sinne von Technologie gegangen, es war sehr spannend, es waren nicht sehr viel Leute dorten aber das sin halt so was ich danach gelesen habe, ich war selber nicht da, aber ist immer sehr inspirierend was man so hört, ja  

 

Math:

ja absolut, also ich denke dass es so Barcamps und Meetups sehr sehr spannend und eh ja genau die nutze ich auch noch auch heute noch  mhm (bejahend)

 

 

Math:

vielleicht eine Bemerkung die mir noch wichtig erscheint denn die ganze CWS Bewegeung ist ein ganz ganz tolle Sache, man muss aber auch anmerken dass es a CWs gibt, die mittlerweile geschlossen wurden, weil sie einfach nicht profitabel waren, man muss auch Geld verdienen und wäre es auch spannend zu sehen ehm was passiert mit CW in 2-3 Jahren weil in den großen CWS in Berlin im Betahaus da tummeln viele junge Leute die haben ein Notebook dabei hängen ein bisschen rum trinken Kaffee rauche Zigarette tauschen sich aus aber arbeiten nicht wirklich groß produktiv, also, ich denke das ist auch eine große Problematik Leute die dann ein bisschen in dieser Community sind aber eigentlich nicht groß Geld verdienen,  

 

Tom:

ja, da hab ich so, was sie so gesagt haben in Traunstein…da gibt so ein kleines Kaffee, das heißt Tropical und ist eine sehr hippe Szene und oben drüber haben die ein CWS eingerichtet und mir hat ein Kollege gesagt ich sollte Kontakt mit der aufnehmen. Die hat sich dann nicht mehr gemeldet, weder auf Email,  Facebook, usw. ich hab schon gemerkt die wollten nicht in ihren Mikrokosmus nicht gestört werden, weil das ein sehr kleines CW ist und was ich so gehört habe sind wahrscheinlich die Initiatoren die alle irgendwo in  dem Kaffee selbst in den CW drin und vielleicht haben den einen und anderen der wo aus deren Community kommt was sehr interessant ist auf der einen Seite, aber auf der anderen Seiten wenn des da ein bisschen, es ist halt unten ein ganz normales Cafe wo man essen kann und oben ist das drüber und ich denke da vermischt man beides das Entspannte und Lockere und oben soll man wieder arbeiten ich dachte mir dann, ob das so funktioniert, wenn das so kommerziell aufgebaut ist, kann natürlich auch funktionieren, ich möchte da gar nicht voreingenommen sein, aber es ist schade weil sagen wir mal in Traunstein gab es bislang nicht ich wollte sowas aufbauen und da sind wir diese dann zuvorgekommen, aber ich sehe es mittlerweile ganz entspannt, weil das eine andere Szene ist, ich wenn das betreiben würde es so als Lehrer, ich würde da viel Barcamps usw. machen, aber nicht in der Form um zu kucken ist der Laden voll oder so…  

 

Math:

ja genau das ist, ich denke ja es entsteht da Einiges und Einiges verschwindet dann leider auch wieder  

 

Tom:

aber das ist wahrscheinlich normal interessant, gerade noch mal nach zwei drei Jahren nachzufragen was aus den Leuten oder wie die.. bei ihnen ist es ja eine sehr positive Entwicklung gewesen …   ….. 

 

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