ePortfolio for KidZ - Studie 2014

von ZLI PH Wien

Projekt

  • Mag. Robert Weinhandl, MA setzte in der Oberstufe ePortfolios im Fach Geographie und Wirtschaftskunde in der 5.Klasse ein.

  • Außerdem arbeitet er in der Oberstufe regelmäßig mit Papierportfolios von der 5.-7. Klasse jeweils in Mathematik (Trigonometrie&finanzmathematische Grundlagen&komplexe Zahlen).

von Mag. Robert Weinhandl, MA

Aufwand
  • Das Begleiten und Paralellarbeiten während den Präsenzeinheiten war wesentlich intensiver als die Vorbereitungsphase, vor allem weil die SchülerInnen sehr unterschiedlich gut und schnell waren.
Vergleich mit anderen Lernformen
  • Je besser das Klassengefüge desto angenehmer war der Einsatz des ePortfolios. Je egoistischer die einzelnen SchülerInnen waren, umso schwieriger war der Einsatz.
  • Wenn Herr Weinhandl die Leistung der Peers mitabfedern musste, war er als Lehrer mehr gefordert als in einer klassischen Unterrichtsstunde.
 Vorteile
  • Die vom Fach begeisterten SchülerInnen konnte man zu noch höheren Lernleistungen motivieren.
  • offenerer Unterricht

Obiges Portfolio wurde von der Lehrperson als Unterrichtsvorbereitung zum Thema erstellt.

Ziel

  • Hauptziel war die Herstellung einer Verknüpfung zwischen verschiedenen Arbeitsaufträgen, einhergehend mit einem Reflexionsprozess und die Möglichkeit der Weiterentwicklung dieser Arbeitsaufträge und Produkte.
  • Weiters um einerseits den SchülerInnen eine andere Möglichkeit zu bieten Leistungen wiederzugeben als in der punktuellen Form und andererseits zu erproben ob es wirklich ein nachhaltigeres Lernen ist.

Schüler/innen

  • 5.Klasse

Gegenstand

  • Geographie und Wirtschaftskunde

Rahmenbedingungen

  • Zeitrahmen: etwas länger als 2 Monate

  • Technische Rahmenbedingungen: waren nicht ideal, Computer brauchten lange zum Hochfahren

  • Ort der E-Portfolio-Arbeit: EDV-Saal und zu Hause

  • Einführung der E-Portfolios: Mit der Plattform Mahara waren die SchülerInnen bereits im Informatikunterricht von Herrn Direktor Kerbler vertraut gemacht worden. 

Aufgabenstellung

  • Aufgabe: Mag. Robert Weinhandl und seine SchülerInnen beschäftigten sich mit der Europäischen Union. Dabei waren der Lehrperson gewisse Themen sehr wichtig, aber viele Inhalte zur Bearbeitung im ePortfolio konnten die SchülerInnen auch selbstständig nach ihren eigenen Interessen auswählen. 

  • Kommunikation der Aufgaben: "To Do-Liste", die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurde. Somit wussten die SchülerInnen, welche Lernleistung von Ihnen erwartet wurde (stand auch auf einem A4 Zettel).

  • Einteilung: A4 Zettel mit Lernzielen, dann Präsenzeinheit für Fragen und zur Überarbeitung, dann Abgabe und verbale Beurteilung.

  • Überarbeitung: Eine Möglichkeit zur Überarbeitung des eigenen ePortfolios gab es, wenn zum Zeitpunkt der Präsenzeinheit bereits Lernprodukte und Artefakte vorhanden waren.

  • Materialien: Zettel, Aufgabenstellungen am Computer, Computer und Beamer

Evaluation

  • Durch die erfüllten oder nicht erfüllten Lernziele war das Portfolio ein Teil der Mitarbeit.

Plattform

  • Mahara

Präsentation

  • Eine Online-Präsentation innerhalb der Gruppe. 

Kommunikation

  • Die Kommunikation innerhalb der einzelnen Gruppen war marginal.
  • Erst in den letzten drei Tagen vor der Abgabe wurde sehr intensiv kommuniziert.

E-Portfolios

  • Allgemein: Die SchülerInnen die auch in den konventionellen Leistungserbringungen gut sind, haben sich bei der Portfolioarbeit verbessert oder sind gleich geblieben und jene SchülerInnen die sowieso Schwierigkeiten haben, hatten dann durch die Doppelbelastung (von Technik und Sachverhalt) noch mehr Frustration.

  • Strukturierung: Vom Lehrer wurde ein Gerüst vorgegeben, dadurch waren die ePortfolios gut strukturiert.

  • Gestaltung: Die Gestaltung der ePortfolios war von denen, die Spaß daran hatten, sehr individuell, bei den anderen eher nicht.

Eigenverantwortung

  • Der Zielpunkt wurde vorgegeben, aber den Weg konnten die SchülerInnen selbst wählen.
  • Die Eigenverantwortung lag in der Entscheidung ob sie die Lernziele erfüllten, übererfüllten oder nicht erfüllten.

Reflexion

  • Auf dem Beurteilungsbogen der Lehrperson stand, dass eine Nachbetrachtung des Geleisteten gewünscht war und es gab ein verpflichtendes Peer-Feedback.
  • Die Reflexion funktionierte allerdings nicht so gut, da sie von den wenigsten angenommen wurde oder, wenn sie verpflichtend war, wurde sie erst ganz kurz vor dem Abgabetermin abgegeben.
  • Ethik als alternatives Pflichtfach
  • Lernen lernen und IKT in den 1. Klassen
  • PLUS-Projekt (Soziales Lernen / Stärkung der Persönlichkeit) ab der 1. Klasse
  • Berufsorientierung in den 3. und 4. Klassen
  • Studienchecker in den 7. und 8. Klassen
  • eLearning, Lernplattform Moodle
  • Disziplinarkomitee

 

Quelle: http://www.akg-wien.at/Schulprofil/indexProfil_2010.html

Mag. Robert Weinhandl, MA

Durch das Studium eEducation an der Donau-Universität Krems im Jahr 2013 lernte Mag. Robert Weinhandl ePortfolios kennen. Seither setzte er diese einmal im Geographieunterricht ein. Mag. Weinhandl setzt auch immer wieder Papierportfolios im Mathematikunterricht ein.

  • Das Projekt war  
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Diese Ansicht wurden im Rahmen der Fortsetzung der Studie ePortfolio for KidZ - 2014 im Schuljahr 2015/16 vom ZLI der PH Wien erstellt.