ePortfolio for KidZ - Studie 2014

von ZLI PH Wien

Projekt
  • Mahara wurde im Deutschunterricht zu unterschiedlichen Themen z.B. Literatur eingesetzt.

 

Schlussfolgerungen von Dipl. Päd. Helene Swaton

Aufwand
  • Da nur ganz wenige Schülerinnen und Schüler zu Hause einen Internetanschluss hatten, war der Zeitaufwand in der Unterrichtszeit erheblich.
    Mindestens 1 Unterrichtsstunde pro Woche fand im Informatikraum statt. Die Kinder hatten weder mobile Geräte noch stand WLAN zur Verfügung.
    Die Vorbereitung für die Umsetzung in Mahara war nicht wesentlich höher als wenn ein herkönmmliches Portfolio verwendet worden wäre.
Vergleich mit anderen Lernformen
  • Das Gestalten der Texte mit einem Textverarbeitungsprogramm ermöglichte das Nutzen der Rechtschreibkorrektur und das relativ einfache Verbessern.
    Fertige Arbeiten wurden gleich hochgeladen und standen daher immer zur Verfügung.
    Die Mitschülerinnen und Mitschüler konnten ebenfalls Feedback geben.
 Vorteile
  • Die Schülerinnen waren hoch motiviert und bereit ihre Arbeiten immer wieder zu verbessern, damit sie ein ansprechendes Ergebnis präsentieren konnten.
    Die Ansichten wurden von einigen Jugendlichen bei Bewerbungsgesprächen verwendet.
Nachteile
  • Wenn es keine mobilen Geräte bzw. WLAN gibt und alle Arbeiten im Mahara im Unterricht durchgeführt werden müssen, ist es praktisch unmöglich, dass mehrere Gruppen/ Klassen mit dem ePortfolio arbeiten.
    Dazu gibt es zu wenig Platz in den Informatikräumen. Außerdem ist die Gruppengröße meist zu hoch, sodass nicht jede/r Lernende ein eigenes Gerät nutzen kann.
    Die Möglichkeit Mahara zielführend mit einer ganzen Schule zu nutzen hängt maßgeblich von der vorhandenen Infrastruktur ab.

Obiges Portfolio wurde von  Helene Swaton erstellt und ist unter folgendem Link online abrufbar:
http://www.mahara.at/view/view.php?t=hYZXw5mCEVdnAyB1PJs4

Ziel

Die Schüler/innen lernen Mahara als Werkzeug einzusetzen und ihre Arbeit mit einem literarischen Werk zu dokumentieren.
Weiters lernen sie, wie man eine Mahara - Ansicht als Bewerbungsunterlage verwenden kann.

Schüler/innen

Heterogene Deutschgruppe (1. und 2. Leistungsgruppe) in der 7. und 8. Schulstufe

Gegenstand

 Deutsch

Rahmenbedingungen

Zeitrahmen: Einsatz in den Schuljahren 2009/10 bis 2010/11

Ort der E-Portfolio-Arbeit: fast ausschließlich in der Schule
Bis auf wenige Ausnahmen hatten die Schülerinnen und Schüler zu Hause keine Möglichkeit das Internet zu nutzen.

Einführung der E-Portfolios

durch ein gemeinsam gestaltetes Beispielportfolio zum Thema "Kabale und Liebe"

Aufgabenstellung

Aufgaben

  • Erstellen eines E-Portfolios zu einem Werk Shakespeares in der 3. Klasse
  • Erstellen eines E-Portfolios zu einem literarischen Werk 4. Klasse
  • Erstellen eines  Bewerbunsgprotfolios

Kommunikation der Aufgaben

direkt in Mahara z.B.

http://www.mahara.at/view/view.php?t=hYZXw5mCEVdnAyB1PJs4

Einteilung

Themen durften aus einer Liste frei gewählt werden
(Siehe Liste Referate!)

Die Bücher wurden den Schüler/innen zur Verfügung gestellt.

Kommunikation

  • Die Kommunikation unter den Schülerinnen und Schülern wurde durch die Kommentier- Funktion angeregt.

  • Da die Kommentare dauerhaft gespeichert blieben, wurde genau überlegt, was gepostet wurde.

E-Portfolios

  • Die Schüler/innen schätzen die Möglichkeit, brauchen aber eine genaue Einschulung.

Reflexion

  • Die meisten Schülerinnen und Schüler hielten im Zuge der Reflexion fest, dass sie ihr Zeitmanagement verbessern müssen.
  • Aussagen wie "Ich werde früher mit dem Lesen beginnen." wurden getätigt.
  • Grundsätzlich halte ich E-Portfolios für sinnvoll, aber mit der vorhandenen Infrastruktur ist der Einsatz sehr schwierig.

  • Wenn ich Mahara mit meinen Schülerinnen und Schülern nutzen soll, brauche ich vorbereitete Ansichten, in die nur mehr hineingearbeitet werden muss.

  • Wer übernimmt die Administration? Solange diese Frage nicht geklärt ist, wird Mahara sicher nur von wenigen "Freaks" genutzt werden. 
  • Das Projekt war  interessant. Den Computer nützen zu dürfen und die Ergebnisse herzeigen zu können, fand ich gut.

  • Die Ansicht mit den Bewerbungsunterlagen hat mir beim Vorstellungsgespräch geholfen.

  • Sowohl die Auseinandersetzung mit den Theaterstücken als auch die Arbeit mit einem E-Portfolio hat mir in der weiterführenden Schule (HASCH) sehr geholfen. Da hatte ich den anderen einiges voraus.
  • Schule mit Schwerpunkt Informatik seit dem Schuljahr 1991/92
  • eLSA Schule seit dem Schuljjahr 2008/09
    zertifiziert: Novenmber 2010
    rezertifiziert: Mai 2014
  • voXmi Schule seit dem Schuljjahr 2008/09
    zertifiziert: Mai 2014
  • ECDL Testcenter seit dem Schuljahr 1999/2000
  • UF Testcenter seit dem Schuljahr 2009/10

 

Dipl. Päd. Helene Swaton

  • geprüfte Fächer: Deutsch, Biologie und Umweltkunde, Erweiterungsprüfung Informatik
  • Mitarbeit in den Ministeriums - Projekten; 25+ und DigiKomp
  • Mitarbeiterin des Pädagogischen IKT Beirates im SSR für Wien
  • mehr zu Helene Swaton: http://www.virtuelle-ph.at/referent_in/helene-swaton/
  • Für die Präsentation verwendete Dipl. Päd. Helene Swaton folgende Unterlage:
  • E-Portfolio Grundlagen Mag. Nikoline Kaupe Juli 2007.

  • Gemeinsam mit den anderen Dateien wurde diese den Schülerinnen und Schülern während des Projekts zur Verfügung gestellt.

Links zu Lebenslauf und Bewerbungsschreiben.doc

24,5KB | Mittwoch, 18. Februar 2015 | Einzelheiten

Portfolios.ppt

290,5KB | Mittwoch, 18. Februar 2015 | Einzelheiten

Referate.doc

38KB | Mittwoch, 18. Februar 2015 | Einzelheiten

Arbeitsaufträge zu den Referaten.doc

43KB | Mittwoch, 18. Februar 2015 | Einzelheiten

Referate_Literatur.doc

40,5KB | Mittwoch, 18. Februar 2015 | Einzelheiten

Diese Ansicht wurden im Rahmen der Studie ePortfolio for KidZ - 2014 im Schuljahr 2014/15 vom ZLI der PH Wien erstellt.