Refugees in Focus von Helmut Wagner: Projekttagebuch : Medien 1: Afghanistan - Exodus nach Europa

Medien 1: Afghanistan - Exodus nach Europa

Wir hören im Unterricht einen Beitrag aus dem Journal-Panorama (Ö1 vom 10. November):http://oe1.orf.at/programm/420007

Darin geht es um Menschen in Afghanistan und ihre persönlichen Notlagen, die sie veanlassen, nach Europa auszuwandern. Allein in diesem Jahr haben bis September 13.000 Menschen aus Afghanistan in Österreich um Asyl angesucht. Auch zu diesem Beitrag wurden die Schüler/innen aufgefordert, ihren Kommentar abzugeben. Sie spiegeln die Betroffenheit über die Situation in diesem von Krieg und Bürgerkrieg erschütterten Land wider:

"Ich finde es tragisch, dass in Afghanistan seit mehr als 30 Jahren Krieg herrscht. Es ist natürlich, dass die Zivilisten nach Europa flüchten möchten, da niemand gerne in einem Land lebt, wo er täglich um sein Leben Angst haben muss." (Elvisa A.)

"In einem Interview wurden unzählige zu Tränen rührende Geshichten von betroffenen Afghanen erzählt. Ich finde so etwas sehr beängstigend und hoffe, dass bald nicht mehr so viele Menschen aus ihren Heimatländern flüchten müssen, weil sie terrorisiert und bedroht werden." (Isabel G.)

"Es hat mich sehr erschreckt, dass die derzeitige Wartezeit für einen Pass in einem Kriegsland ca. 4 Monate beträgt." (Magdalena P.)

"Die Angst von den Islamisten getötet zu werden ist größer, als auf dem Fluchtweg aufgrund von Erschöpfung und anderen Einflüssen zu sterben." (Judith O.)

"Ich finde es nicht gut, dass die meisten Flüchtlinge falsche Ansichten von Europa haben. Sie denken, wenn sie nach Deutschland kommen, können sie hier sofort arbeiten und ein neues glückliches Leben führen und sind sich nicht bewusst, dass die Realität etwas härter verläuft." (Birgit R.)

Veröffentlicht von Helmut Wagner am 12. November 2015, 16:55

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