Meine Arbeiten

von Andrea Lißner

Das ist mein E-Portfolio zur Masterarbeit

... um zu reflektieren.

Eigentlich war diese Ansicht mit diesem Blog zunächst dafür gedacht, Dateien von gehaltenen Vorträgen abzulegen und zu kommentieren. Bald erweiterte sich die bloße Dateiablage um einen Blog, in dem ich Forschritte der MA dokuemtiert habe. Das war sinnvoll, denn da die Vorbereitung der Arbeit etwa ein dreiviertel Jahr in Anspruch nahm, konnte man nach längeren "Pausen" mal anchschauen, was man eigentich schon getan hat. Je intensiver die Arbeit wurde, desto mehr halfen mir die Einträge das Getane noch einmal Revue passieren zu lassen und zu prüfen. War dieses Vorgehen effektiv? Hat es für die Arbeit was gebracht oder habe ich Themen recherchiert, die nur am Rande interessant sind? Wie kam es eigentlich zur Exploration? usw.

... um zu lernen.

Wie oft geht es einem so, dass man irgendwas konzipiert, auswertet, interpretiert, diskutiert und am Ende überlegt: "Haut das alles noch hin?" ,"Passt die Methode zum Ergebnis?" oder "Genügen der Datenumfang um diesen Schluss zu ziehen?". Beim Aufschreiben kann man diese Sorgen noch einmal überdenken und manchmal kommen einem dann Gedanken und Ideen, die aus dem Dilemma führen könnten. Das hat schon manches Mal zu Lösungsansätzen und damit ruhigeren Nächten geführt

Zwinkernd

Erste Recherchen begannen im letzen Jahr (2011) im Rahmen des Whiteboardprojektes, im Zuge dessen ich über das E-Portfolio in OPAL gestolpert bin. E-Portfolio gegoogled - angefixt - Betreuer gesucht - losgelegt. Lächelnd

Ich bin begeistert von den Möglichkeiten dieser Systeme und von den didaktischen Potentialen der Methode. Besonders reizt mich die Ganzheitlichkeit der innovation: auf technsicher und didaktischer Ebene ist in den letzten Jahren etwas Neues entstanden und das in Einheit zu untersuchen ist einfach spannend.

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Implementierung von E-Portfolios an der Technischen Universität Dresden von Andrea Lißner ist mit einer Creative Commons Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung 3.0 3.0 Unported Lizenz ausgestattet.

Jede der Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Sie die ausdrückliche Genehmigung von Andrea Lißner dazu erhalten.

So nun wolte ich heute so viel schaffen und was war, nichts! Habe aber für Unibelt wenigstens einiges gemacht. Jedenfalls brennt mir die MA unter den Nägeln und zwar nicht, weil der Abgabe-Termin näher rückt, sondern weil ich mit meiner Software-Evaluation nicht zufrieden bin. Ich habe alles standardisiert und auch ausführlich begründet warum was wie gemacht wird. Mit meinem Methodenkapitel war ich wirklich zufrieden. Aber dann habe ich die Evaluation durchgeführt und nun bin ich ziemlich verunsichert. Folgendes ist passiert:

Ich bin die Kriterien Stück für Stück durchgegangen und habe fleißig verglichen und Rankings verteilt. Mahara oder OLAT - für jedes Kriterium habe ich sozusagen einen Sieger gekürt. So kann man die beiden Software-Typen direkt vergleichen und muss nicht erst anfangen mit Punktesystem oder so. Die Kriterien waren dann auch noch nach der Qualitativen Gewichtung und Summierung von Micheal Strivens (1994) gewichtet. Also ich habe fleißig getestet, eingetragen, zusammengezählt und Kreuztabellen erstellt.

--> Ergebnis: Mahara liegt doch um einiges vorn. 10mal "Sieger" bei den "sehr wichtigen" Kriterien. Das war das quantitative, objektive Ergebnis. Aber beim Evaluieren stellte ich fest, dass OPAL (für mein subjektives Empfinden) ziemlich leistungsfähig ist und die meisten Gedanken die dahinter stecken, richtig gute didaktische Potentiale bieten. Die Usability ist noch nicht so fein, OK und man macht auch eine ganze Menge Einarbeitungszeit bis man verstanden hat, was jetzt Portfolio-Aufgabe, Sammelmappe, Portfolio-Vorlage usw. ist, aber es ist ziemlich cool, was man damit machen kann. Vor allem ist die Funktion des Einbettens von externen Blogs (z. B. wordpress) in das Portfolio ziemlich praktisch. Diese Funktion hat die mahara-Instanz, mit der ich arbeite, nicht.

Mh, nun stehe ich da: Ein eindeutiges Ergebnis und eine subjektive Empfindung. Gut,  schreibe eine Auswertung, die sich auf die harten Fakten stützen, also pro-Mahara. Ah - jetzt kommt die Idee: Ich mache das mit den Handlungsempfehlungen anders. Ich nehme mir die Funktionen vor, bei denen Mahara trumpft und überlege, ob und wie man die in OPAL integrieren könnte.

Ich muss natürlich auch dazu sagen, dass meine Evaluation den Status quo erhebt. Wenn bis Weihnachten eine sinnvolle Export-Funktion des OPAL-E-Portfolios auf den Weg gebracht wurde, verliert meine Arbeit ihren Wert. Aber das ist ohnehin so im schnelllebigen Technikzeitalter.

Also bleibt es erstmal dabei und meine Aufgabe wird nun sein, adäquate Schlüsse aus den Daten zu ziehen.

 

Masterarbeit; E-Portfolio, Softwarevaluation
Angehängte Dateien:
für mahara_kriterien_Seite_1.png (61,5K) - Download
für mahara_kriterien_Seite_2.png (51,6K) - Download
Veröffentlicht von Andrea Lißner am 23. September 2012, 21:35 | Kommentare (0)

Der dritte Schwerpunkt meiner MA ist die Konzeption eines Mediendidaktik-Kurses. Dieser Kurs richtet sich an Studierende im Bachelorstudiengang für das Lehramt an berufsbildenden Schulen und könnte im Modul "Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen" eingesetzt werden.

Inhaltlich setzt er sich aus fünf großen Themenbereichen zusammen:

  • Gestaltung von Text-, Bild- und Präsentationsmedien
  • Arbeit mit dem Interaktiven Whiteboard
  • Web 2.0 in der beruflichen Bildung
  • Pod-Vodcasts
  • Mobile Learning

Zugegeben eine ziemlich willkürliche Auswahl, aber was will man in einem Semester schon vermitteln bei der Fülle der E-Learning-Themen.

Methodisch wird alles durch die E-Portfolio-Arbeit begleitet, in Form von Portfolio-Aufgaben, die als Sammelmappen an die Studierenden gegeben werden und dann nach einem Peer-Review-Prozess zur Bewertung eingereicht werden. Einige der Aufgaben sind Wahlaufgaben. Verpflichtend sind die zu verfassenden Blogpostings, die den Reflexionsprozess der Studierenden über Methode und Inhalt des Seminars anregen sollen. Ich habe mich für eine recht enge Anleitung zum Reflektieren und Feedbacken entschieden, da ich davon ausgehe, dass die Lernenden zweites Semester sind und ich Verwirrungen und Zeitverluste durch Unsicherheiten bei der Bearbeitung der Aufgaben vorbeugen möchte.

Den konkreten inhaltlichen und methodischen Aufbau werde ich hier niht beschreiben, denn das ist Teil meiner MA. Auf der linken Seite der Ansicht werde ich aber einige Screenshots und das Ablaufschema des Seminars einfügen.

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 20. September 2012, 07:42 | Kommentare (0)

Ich habe mich jetzt etwas vertiefter mit Evaluationsverfahren auseinandergesetzt - bin noch kein Experte, aber ich glaube für meine Zwecke habe ich jetzt ein ganz gutes System entwickelt. Zuerst habe ich mir das hier mal angelesen: Todsünden der Evaluation

Dann habe ich mit den Bericht von Himpsl(-Gutermann) und Baumgartner nochmal durchgelesen: Evaluation von E-Portfolio-Software

Ich hatte mich ja bereits am Morgen entschieden, das nicht "quick-and-dirty", sondern nach dem Schema der Autoren zu machen. Heute Nachmittag bin ich das also angegangen. Einige Stoplersteine lagen im Weg, da ich ja nicht eine Reihe von Software evaluieren will, sondern nur OPAL und Mahara. Also musste ich recht bald doch dazu übergehen, mir Kriterien dazu festzulegen, andere zu streichen und Wichtungen abzuwandeln. Ich hoffe, das ist wissenschaftlich korrekt - aber da ich ja zitiert und begründet habe warum das alles so ist wie es ist, sollte es in Ordnung gehen.

Herausgekommen ist dann erstmal die Kriterienliste mit den Wichtungen.

Nun musste ich mir überlegen, wie ich das ganze für diese beiden völlig verschiedenen Software-Beispiele operationalisiere. Also gibt's jetzt für jedes Kriterium eine konkrete Ausprägung für Mahara und für OPAL. Anschließend bewerte ich dann, welche Software das Kriterium besser umgesetzt hat. Eine gewinnt sozusagen und am Schluss werden die Kriterienwichtungen und die Sieger gegenübergestellt und geschaut, welche Software die meisten wichtigen Kategorien gewonnen hat. Anhand dessen und natürlich anhand der Zwischenergebnisse, die sich nach den einzelnen Phasen im POrtfolio-Prozess sowie Kommunikation und Usability aufgliedern, können dann Empfehlungen für unterschiedliche Szenarien (an der TU Dresden) abgeleitet werden. Somit schließe sich der Kreis:

Befragung: Wer nutzt? Welche Software wird genutzt? Gründe?

Testszenario in OPAL konzipiert: E-Portfolio als Inhalt, Methode und Medium --> bessere Medienbildung für Lehrerinnen und Lehrer

--> Dabei festgestellt, welche Probleme die verschiedenen Software-Ansätze haben können?

--> Zwei grundlegend verschiedenen Denkweisen der Software-Konzeptionen verglichen

--> zu einer Empfehlung für die TU Dresden gekommen

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 20. September 2012, 21:18 | Kommentare (0)

Nun habe ich mich ja schon eine Weile nicht geäußert, aber da ich gerade einen Entschluss bezüglich der Software-Evaluation bzw. des Softwre-Vergleichs zwischen Mahara und OPAL getroffen habe, dachte ich, es passt gerade gut, sich mal wieder zu Wort zu melden und zur Dokumentation des Master-Prozesses beizutragen.

Die GMW hat mir wichtigen Input bezüglich e-Portfolios im Allgemeinen gebracht, da gerade beim EduCamp auh über die Softwarelösungen diskutiert wurde und Vergleiche zwischen offenen Systemen wie Mahara und lernplattfromgebundenen wie OPAL angestellt wurden.

Wir waren uns einig, dass die Ansätze eine unterschiedliche "Denke" haben, also dass das didaktische Prinzip und die pädagogische Aufbereitung unterschiedlich aussehen und das auch beim Einsatz berücksichtigt werden muss. Arbeitet man mit einem offenen System so muss die Anleitung von Bewertungsprozessen und formalen "Pflicht-"Übungen stärker sein, als bei lernplattformbasierten Systemen, wo die Bewertung ohnehin schon im Vordergrund steht und der Ln eher motiviert werden muss frei zu reflektieren und auch mal etwas zu machen, wo es keine Noten drauf gibt.

So viel zum Vorgeplänkel, nun zu meinem Enschluss und den Kriterien zur Software-Evaluation: Seit der GMW überlege ich, ob ich es eher "quick-and-dirty" anhand selbst gewählter Kriterien mache und eher Tendenzen angebe oder ob ich die Evaluationsmethode von Himpsl und Baumgartner (2009) 1:1 übernehme oder ob ich die Methode nehme und anpasse. Jetzt wo ich das mal so konkret aufschreibe, liegt die Lösung eigentlich auf der Hand: ich werde die Methode nehmen und anpassen.

Die Metakategorien bei H & B sind:

1. Sammeln, Organisieren und Selektieren

2. Reflektieren, Prüfen, Nachweisen und Planen

3. Darstellen und Publizieren

4. Administrieren, Implementieren, Adaptieren

5. Usability

Ich ergänze noch "Kommunikation", da dies von den autoren ausdrücklich weggelassen wurde, da es bei der Fülle an Software-Systemen schwierig zu erfassen war.

Ich möchte mich ja auf Mahara und OLAT/OPAL beschränken, weshalb ich die Kommunikation ohne weiteres mit in die Evaluation einbeziehen kann.

Dafür werde ich andere, unrelevane Kategorien streichen. Dies erfolgt nach dem Verfahren von Michael Scriven (1991) der Qualitativen Gewichtung und Summierung (QGS). Dies geschieht auch in Anlehnung an die Kremser Autorengruppe.

Ich habe vor, die nächsten Tage die Evaluation durchzuführen und werde dann ein pdf dazu hochladen. Eine schöne Visualisierung werde ih mir noch überlegen, ich steh' ja gerade auf Spinnennetz-Diagramme.

Aber erstmal soweit bis hierher, um meine Gedanken von heute morgen festzuhalten.

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 20. September 2012, 07:00 | Kommentare (0)

Es ist so weit: die inhaltliche Abstimmung mit dem Prof und Betreuer ist abgeschlossen! Das Konzept steht und nun wird runtergeschrieben, was das Zeug hält.

Bereits vor einiger Zeit lief die Befragung von Didaktikern und Fachdidaktikern an der TUD und sollte als Bestandsaufnahme vom Einsatz von Bildungstechnologien, der Nutzung von Bewertungswerkzeugen und digitalen Lernumgebungen dienen. Auch die E-Portfolionutzung wurde natürlich abgefragt, mit erstaunlichem Ergebnis!!

Aufbauend auf der Auswertung dieser Daten, wird zentrales Thema die Schulung von Medienkompetenz von angehenden Berufsschullehrern an der TUD und die Konzeption eines mediendidaktischen Seminars, welches vollständig von E-Portfolios unterstützt und auf dessen Grundlage auch die Bewertung stattfindet. Als Werkzeug nutze ich das E-Portfolio in OPAL, der Lernplattform der sächsischen Hochschulen, die auf dem LMS OLAT aufbaut. Diese praxisorientierte Betrachtung eines Umsetzungskonzeptes ermöglicht dann tiefere Einblicke in Stärken und Schwächen der Methode wie auch der Technologie. Einige dieser entdeckten Lücken,will ich dann mit Mahara schließen, bei einem kriteriengeleiteten Softwarevergleich.

Am Schluss gibt' s dann noch ein Fazit und Empfehlungen zur Implementierung!

Fertig! Klingt so einfach, muss ja nur ncoh geschrieben werden Zwinkernd

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 23. August 2012, 15:58 | Kommentare (0)

Bisher habe ich mich, was die theoretische Betrachtung von E-Portfolio-Arbeit angeht, vor allem Klaus Himpsl-Gutermann gelesen und Peter Baumgartner und natürlich, was die Portfolio-Arbeit im Allgemeinen angeht, Thomas Häcker. Mit Abstrichen können auch die Arbeiten von Helen Barrett verwendet werden - allerdings zeigen sich bei Medien- und Lehrerbildung ziemlich deutlich die kulturellen Unterschiede zwischen dem angloamerikanischen Raum und Deutschland. Wir haben hier ein ganz anderes Datenschutzverständnis als die Amerikaner oder die Briten. Ähnlich verhält es sich mit mediendidaktischen Richtlinien zur Gestaltung von Materialien (Achtung: dies ist mein persönlicher Eindruck, keine belegte These!).

Praktisch gibt es da wirklich schon sehr viele Konferenzschriften und Projektberichte - inwieweit die immer so zitierfähig sind, sei mal dahingestellt...

Bücher dazu gibt's natürlich auch.

Ein winzige deutsche Auswahl einmal hier:

  • Meyer, T.; Mayrberger, K.; Münte-Goussar, S.; Schwalbe, C. (2011) : Kontrolle und Selbstkontrolle: Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen (Medienbildung und Gesellschaft).  Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Müller, M. S.: E-Portfolio (2007) : Ein Instrument zur Entwicklung einer neuen Lernkultur im Hochschulwesen? Grin Verlag.Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Literatur, vor allem wenn man das "E" vor Portfolio weglässt

Eine dicke Mendeley-Bibliothek darüber pflege ich derzeit noch und gebe die dann frei.

So furchtbar viel "zitierfähiges" ist aber leider nicht dabei. Tolle Informationen habe ich auf Blogs gefunden und in Projekt- und Erfahrungsberichten. Auch Konferenzen, die im Bereich Mediendidaktik gsd oft aufgezeichnet werden, waren und sind eine hilfreiche Informationsquelle.

Der Aktualität des Thema und der Wissenschaftskultur im Bereich E-Learning geschuldet, gibt es so gut wie täglich neue Blogeinträge oder Videos oder andere Quellen, die ich im Netz beim Stöbern finde. Wie damit umgehen?? Wie soll ich denn jemals eine MA abgeben, wenn ich täglich neue Quellen finde, die widerrum eher in der Kategorie "Populärwissenschaft" zu stecken sind? Meine neueste Entdeckung: Google+! Bedeutet: Noch mehr Input von anderen Wissenschaftlern, was wirklich super ist. Ich finde diese ganze "Ich-Vernetze-mich-mit-Peers-im-Socialweb"-Geschichte echt innovativ, weil man nicht mehr bis zur nächsten Tagung warten muss, bis man Leute trifft, die sich mit ähnlichen/gleichen Sachen beschäftigen. Dazu werde ich wohl mal einen separaten Artikel schreiben.

Alles in allem sollte ich wohl trennen, zwischen "Stöbern" und "Recherchieren" und dem Stöbern definitiv weniger Zeit widmen und mehr tatsächlich an der MA schreiben.

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 17. August 2012, 19:15 | Kommentare (0)

Puh, Prüfungen geschafft. Alle mündlichen und schriftlichen Leistungstests überstanden und nun geht's richtig los!  Termin mit Prof., Termin mit Betreuer und Absprachen für die GMW mit den Mentoren und Mitarbeitern in Krems. Alles sehr spannend …

So langsam sollte es aber auch ans Aufschreiben gehen, sonst verliere ich mich noch im Cyberspace, in den vielen Blog-Beiträgen, Tagungsmitschnitten und Preprints. Jeden Tag entdecke ich neue Ressourcen und denke, das muss auch unbedingt mit ´rein. Das geht natürlich nicht, also mal anfangen die Mendeley-Bibliothek durchzulesen, Notizen zu machen und aufzuschreiben.

Die Schwerpunkte für die nächsten Wochen werden bei der Auswertung der Studie liegen und bei der Konzeption des Mediendidaktik-Seminars, welches mit E-Portfolio-Arbeit ergänzt wird. Ich habe mir gedacht, dass man mal weg von dem klassischen „Gestaltung von Text-, Bild- und Präsentationsmedien“ hin zu einer Art Ring-Seminar zu digitalen Medien und Web 2.0 geht. Das man sich vielleicht 5 Schwerpunkte rausnimmt (z.B. Lernmanagementsysteme, Wikis, Blogs, Podcasts, mobile learning, interaktives Whiteboard) und die Studierenden dazu das E-Portfolio führen lässt. Am Ende soll dann ein Thema ausgewählt und als Ansicht gestaltet werden. Also zum Beispiel die Erstellung eines Wikis zum Thema ernährungsmitbedingte Krankheiten. Dazu wird das E-Portfolio in OPAL genutzt, ein Wiki im Kurs angelegt und der Entstehungsprozess sowie das Produkt reflektiert – natürlich in Gruppen – so kann man das kollaborative Lernen und Peer-Feedback mit reinbringen. Oder man könnte Tafelbilder für das IWB gestalten lassen und deren Entstehungsprozess im E-Portfolio dokumentieren lassen.

Die größte Herausforderung dabei wird wohl die Auswahl der Software sein, bzw. ist die Wahl ja auch schon auf OPAL gefallen – ich habe allerdings noch keine Ahnung, wie ich das E-Portfolio in OPAL als sinnvolle Ergänzung für das persönliche Wissensmanagement und das kollaborative Lernen „Verkaufen“ soll – das wäre mit Mahara um einiges einfacher. Gut, aber OPAL ist da – moodle bzw. mahara nicht, also wird es wohl OPAL.

Am Ende muss ich dann die Erfahrungen der Befragten und die Erkenntnisse aus der Konzeption des Semionars bzw. der Software-Evaluation zusammenfügen und ein Ganzes daraus gießen. Ich hoffe, die Antworten der Probanden eignen sich gut für meine „Visionen“ ;-)

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 29. Juli 2012, 21:55 | Kommentare (0)

Es sind doch einige Wochen vergangen, seit dem letzten Post. Daran ist wohl auch zu erkennen, dass die letzten Wochen recht stressig und nicht zu ereignisreich in Hinblick auf die MA waren. Klausuren und Hausarbeiten sowie die Arbeit für www.ecience-sachsen.de dominieren meinen Alltag. 

Aber zum Rücklauf: Ich habe 52 Antworten bekommen. Fünf davon waren die Pretester vom Anfang, also habe ich 47 verwertbare Fragebögen. Damit bin ich wirklich zufrieden. Die Auswertung habe ich zwar noch nicht begonnen, weil ich die Befragung noch bis Juli offen lassen möchte, aber in die Freitext-Kommentare am Schluss habe ich schon mal reingeschaut. Positive und negative Anmerkungen halten sich in der Waage, wobei ich denke und hoffe, dass die ganzen frei gelassenen Felder bedeuten, dass es nichts an der Befragung auszusetzen gab. Ich selbst habe eigentlich ein gutes Gefühl bei dem Fragebogen und könnte die Kritikpunkte, die in den Feldern am Schluss standen, mit Argumenten entkräften.

Tja, wie geht es nach der Auswertung weiter und welche Arbeitsschritte werde ich als nächstes angehen? Ich denke, dass es dringend notwendig ist, eine Gliederung der Arbeit anzufertigen und mal eine Einleitug zu schreiben. So kann ich mir wahrscheinlich am besten klar werden, wo ich hin möchte.

In den nächsten Tagen werde ich auf dieser Ansicht einen Absatz der Politikdidaktik widmen und beschreiben, was ich mit meinem Projektvorhaben "E-Portfolios in der Politikdidaktik" erreichen möchte und welche Inhalte und Methoden in den nächsten, sagen wir, 7 Monaten auf mich zukommen.

Soviel erstmal zum Zwischenstand - konkrete Informationen werde ich nicht im Blog sondern in eingebetteten Dateien und Seiten veröffentlichen.

Liebe Grüße

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 27. Juni 2012, 16:07 | Kommentare (0)

Eigentlich sollte er ja schon vor dem Pfingsturlaub raus - aber wie das eben so ist...

Ziel des Fragebogens ist es, den Status quo der Portfolio-Nutzung an der TU DD zu erheben und die Bereitschaft der Didaktiker und Fachdidaktiker für den Einsatz digitaler Medien und Technologien in ihrer Lehre abzufragen. Leider wird mit den neuen Staatsexamensstudiengängen nämlich noch mehr Bildungstechnologie aus dem Modulplan herausgeworfen, sodass Mediendidaktik immer mehr Aufgabe der Fachdidaktiken werden muss. Die Arbeit mit E-Portfolios ist m.M.n. ein Weg, um die Offenheit gegenüber digitalen Medien bei angehenden Lehrern zu fördern. Leider ist es bisher oft so, dass Referendare und junge Lehrer unzureichend mit Computern und sogenannten Neuen Medien umgehen können und IWBs u.a. in den Ecken verstauben.

Heute habe ich die letzten Pretest-Kommentare eingebaut und umgesetzt und nun ist es vollbracht. Ich habe den Link zum Fragebogen vorhin zum Prof geschickt und hoffe, dass ich morgen die 200 E-Mails rausschicken kann.

Irgendwie bin ich nervös. Letztes Jahr, als ich die IWB-Umfrage rumschickte, war ich lockerer, weil es um nichts ging. Ob jemand geantwortet hätte oder nicht, wäre nicht dramatisch gewesen. Dann hätte ich halt etwas anderes in meine Handreichung geschrieben. Aber diesmal geht es um meine Abschlussarbeit...

Ich hoffe auf Rücklauf und werde berichten.

Nebenbei lief ja die letzten Wochen die Bewerbungszeit für das Blockpraktikum B und ich habe tatsächlich einen Platz an der BHAK Krems bekommen! Als ob das nicht schon irre genug gewesen wäre, habe ich auch noch den Kontakt zu K. H.-G. vermittelt bekommen und kann an der GMW in Wien teilnehmen. Also habe ich sofort ein Zimmer für 2 Monate im Kolpinghaus in Krems gemietet, ein Stipendium für Auslandspraktika beantragt und alle möglichen Uni-Behörden angesteuert, um plausibel zu erklären, dass ein Praktikum in Österreich viel fruchtbarer und interessanter ist, als in Dresden an der Berufsschule für Elektrotechnik (!).

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 03. Juni 2012, 21:01 | Kommentare (0)

Leider lag dieser Blog nun längere Zeit brach. Dafür pflegten Christian und ich einen anderen: vonnynachla.wordpress.com.

Zu Beginn des Jahres hielt ich im Seminar bei Andreas Ueberschaer noch einmal ein Referat über eine mögliche Einführung der E-Portfolio-Arbeit in der Lehrerbildung an der TU Dresden. Ich thematisierte Chancen und Risiken und mögliche institutionelle Barrieren. Im Anhang an diesen Blog findet Ihr die Präsi dazu.

Im Februar stand die mündliche Prüfung in Medienforschung an: Vorstellung der Masterarbeit und Ausblick auf die Zeitplanung. Hat ganz gut geklappt und der Betreuer, der Jörg, war damit akquiriert. Auch diese Präsi unten im Anhang.

Nachdem ich hier in Dresden alles geklärt und organisiert hatte und bereits den Fragebogen für die Masterarbeit konzipiert hatte, sowie Prof. Köhler als Erstgutachter vereinbaren konnte, gings ab in den Urlaub. 7 Wochen USA! Berichte sind auf obengenanntem Blog zu finden! Sehr sehr entspannende, ereignisreiche Zeit!

MIt frischer Energie und Dauergrinsen und Permanent-Guter-Laune gings dann am 02.05. wieder ins Arbeits- und Studienleben.

Nun hieß es erstmal To-Do-Listen schreiben. Die ganzen Seminararbeiten und Referate mussten nun unter einen Hut gebracht werden und Gruppenarbeiten mussten abgestimmt werden. Lieber erstmal wieder weg von dem Stress: Klausurtagung in Pirna.

Das Medienzentrum veranstaltet jedes Frühjahr eine Tagung in Pirna bei der neben administrativen Dingen auch neue Forschungsgebiete und Projektergebnisse diskutiert werden. Für mich war es sehr interessant, da ich als WHK ja noch neu bin und so auch mal hinter die Kulissen schauen konnte. Es war lehrreich und man konnte neue Kontakte knüpfen und bestehende festigen. Gerade in Hinblick auf die nun bevorstehende Masterphase konnten verschiedene Dinge besprochen werden...

Angehängte Dateien:
ePortfolio_an_der_uni_krems1.pptx (1,3M) - Download
vortrag_medienforschung (3).1.pptx (5,3M) - Download
Veröffentlicht von Andrea Lißner am 18. Mai 2012, 05:33 | Kommentare (0)

Um die Fortschritte der Masterarbeit für mich zu dokumentieren und gleichzeitig etwas vertrauter mit der Software Mahara zu werden, werde ich hier hin und wieder einen Statusreport einstellen.

Also was geschah bisher:

Schon seit letzten Jahr läuft eigentlich der ständige Kreislauf von: Paper recherchieren - Paper drucken - Paper lesen - Markieren - Abheften. Damit habe ich zumindest recherchetechnisch schon einiges an Vorlauf, was das Ideenfinden und Forschungsfrage formulieren natürlich erheblich erleichtert.

Im Januar war ich auf der BETT in London und habe dort gezielt nach Firmen und Vorträgen Ausschau gehalten, die auf den Einsatz von E-Portfolios ausgerichtet sind. Erstaunlicherweise hatte ich da wenig Erfolg. Da Cloud-Computing in Schule und Hochschule aber der Renner auf der Tagung und Messe war und das ja verwand mit der Portfolio-Arbeit ist, konnte ich in dieser Richtung doch eine Menge lernen. Gerade was Sharing und kollaboratives Arbeiten (auch Peer-Feedback) angeht, konnten wir viel Neues hören.

Vor der USA-Reise habe ich einen Vortrag über Ziel und Vorgehensweise gehalten (siehe voheriges Postig). Es gab eigentlich kaum Anmerkungen oder Kritik, sodass es direkt losgehen konnte mit der Erstellung des Fragebogens. Gut, dass dieser schon soweit fertig war, so konnte ich mich im Mai direkt an Unipark setzen und mit der Fragebogengestaltung beginnen. Dieser ist bereits beim Pretesten gewesen und wird nun mit den Hinweisen meines Betreuers noch einmal überarbeitet. Die Adressen aller Didaktiker und Fachdidaktiker an der TU Dresden habe ich auch bereits herausgesucht. Es sind sageundschreibe 208 Stück! Ich hoffe auf einen Rücklauf von 20 bis 30%.

Nun bin ich gespannt, was morgen mit Jörg bei der Besprechung des Fragebogen noch heraus kommt und hoffe auf weitere gute Tipps von ihm.

Veröffentlicht von Andrea Lißner am 18. Mai 2012, 07:22 | Kommentare (0)

Das bin ich

Ich bin Studentin im Masterstudiengang "Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen" in den Fächern Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaften und Wirtschafts- und Sozialkunde. In die Bildungstechnologie hat es mich im Zuge meiner SHK-Stelle als Tutorin der Seminare "Mediendidaktik" verschlagen. Ich leitete EDV-Übungen zur Erstellung von Text-, Bild- und Präsentations-(Unterrichts-)-Medien.

Meine Bachelorarbeit verfasste ich über den Einsatz von Lernmanagementsystemen (LMS) in der Berufsausbildung zum Koch/zur Köchin. Ich erstellte Medien und band diese in das LMS der sächsischen Hochschulen OPAL ein. Die Mediendidaktik ließ mich auch danach nicht los. Im Sommer leitete ich eine studentische Initiative zum Thema Interaktive Whiteboards in der beruflichen Bildung. Abgeschlossen ist das Projekt zwar offziell schon, praktisch gibt es aber noch viel viel mehr zu tun! Ausblick auf meine Masterarbeit: Ab Mai 2012 werde ich meine Masterthesis schreiben, wahrscheinlich zur mediendidaktischen Ausbildung von Lehramtsstudenten und den Einsatz von E-Portfolios zur Sammlung und Dokumentation der mediengestalterischen Tätigkeiten im Studium.

  • Vorname: Andrea
  • Nachname: Lißner
  • Blog Webseite URL: http://tudfolio.wordpress.com
  • Stadt: Dresden
  • Land: Deutschland
  • Berufstätigkeit: wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Branche: Informatik/Mediendidaktik

Feedback

Renate Rudat

Hallo Frau Lißner,

ich bin gestern auf Ihre Seite gestoßen und bin interessiert an den Erkenntnissen Ihrer Arbeit. An der HTW Dresden arbeiten wir mit OPAL. In verschiedenen Veranstaltungen/Tagungen bin ich auf die Software Mahara aufmerksam geworden und halte diese für sehr nützlich für die Projektarbeit mit den Studierenden im Sprachenzentrum.

Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung und evtl. persönliche Kontaktaufnahme. Sind Sie noch in Dresden?

MfG

R. Rudat

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